Wie viel verlangt man für musikalische Gestaltung bei einer Messe?

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4 Antworten

Bei einer Trauerfeier in der Familie hatten wir einen Cellisten engagiert, der dem traurigen Ereignis einen sensiblen, einfühlsamen, feierlichen, musikalischen Rahmen gegeben hat.

Einschließlich Vorgespräch wollte er 170 € haben, ich habe ihm 200 € gegeben und war dankbar für seinen Beitrag.

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Kommentar von NoNameMe
20.01.2016, 19:05

Wow aber ich mach das ja nicht professionell .. Also ich mach das nur nebenbei ..

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Kommentar von NoNameMe
20.01.2016, 19:16

So hab ich das noch gar nicht gesehen .. Danke!!

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20 bis 30 Euro sind üblich für sowas. Wenns hoch kommt und man mehrere Stücke macht, auch 50.

100 Euro nehmen hier nicht mal Profis.

Außerdem - wenn das wer mitkriegt, der sonst professionell dort Musik macht, gibts böses Blut und auch sonst darfst Du es niemanden wissen lassen, da auch für solche Dinge Gema (kommt drauf an...) und auf jeden Fall auch Steuern anfallen, wenn man es als Hobby macht. Lass es Dir von einer mittlerweile sehr konzerterfahrenen Hobbymusikerin sagen ;)

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Kommentar von NoNameMe
20.01.2016, 19:26

Es werden mehrere Stücke gespielt und gesungen
Ist jetzt schwer wenn einer sagt 20€ und der nächste 150€

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Da Du jeden Cent brauchen kannst und dieser Mann Dir angeboten hat, etwas zu bezahlen, kannst Du natürlich etwas verlangen. Je nachdem, wie lange die ganze Feierlichkeit geht, würde ich an Deiner Stelle etwas verlangen. Mehr als 50 Euro finde ich jedoch unverschämt.

Auch ich habe schon des öfteren bei Beerdigungen die Orgel gespielt, immer unentgeltlich. Von einer Frau habe ich mal erfahren, dass sie pro Beerdigung 100 Euro bekommt, allerdings professionell und dann natürlich versteuert.

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An deiner Stelle würde ich gar nichts dafür verlangen, so wie du es eigentlich auch vorhattest. Du wirst dich besser fühlen, wenn du es aus Freundschaft oder Hilfsbereitschaft tust! Das wenige Geld, das du dafür verlangen könntest, ist dann auch schnell wieder weg, und du hast nicht die gleiche Zufriedenheit.

Gleichzeitig vermeidest du auch eventuelle steuerliche Verspflichtungen und hast ein reines Gewissen.

Ich selbst spiele seit vielen Jahren bei allen möglichen Gelegenheiten die Orgel in unserer Kirche, allerdings auch nicht professionell, würde also nie auf die Idee kommen, mich dafür bezahlen zu lassen. Aber ich bin froh, helfen zu können und habe dabei auch meine persönliche Genugtuung.

Falls dir dieser Mann aber hinterher nach seinem eigenen Ermessen und ganz spontan ein kleines Geschenk oder Geldgeschenk als Dankeschön überreichen möchte, könnte das meiner Ansicht vielleicht doch akzeptabel sein. Das musst du aber natürlich selbst entscheiden.


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