Wie viel Vergütung bekommt ein Testamentsvollstrecker?

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Der T.vollstrecker hat einen Vergütungsanspruch laut Gesetz. Aber die Höhe wurde nicht geregelt. Es gibt aber unverbindliche Tabellen, die man in der Fachliteratur findet oder die jeder Jurist nachschlagen kann. Sie richten sich nach dem Brutto-Nachlaßwert-Betrag und sind verschieden hoch, je höher der Wert desto kleiner der Prozentsatz.

Da der Testator meist den TV benennt, gilt er als dessen Vertrauter. Deshalb hat dieser Aspekt höchste Priorität. Es sei denn, das Versagen ist sehr sehr schwerwiegend. Dann kann der Erbe versuchen, auf dem Prozeßweg eine gerichtliche Entscheidung hierüber zu erreichen. Er muss alles beweisen und begründen können. Es gibt hierüber einschlägige Urteile , die man in der Gerichts- oder Unibibliothek finden und einsehen kann. Hat man eine Rechtsberatungsversicherung, kann man es leichter haben.

Eine gute Lösung in diesem Dilemma ist, die Berechnungsarten der 3 bekanntesten Tabellen anzuwenden und daraus den Mittelwert zu verwenden. Dieser Weg ist oft der von beiden Seiten akzeptablere.


tante gestorben. wer erbt, wenn kein testament vorhanden +der onkel der blutsverwante war?

Es ist kein Testament vorhanden. Es kann kein Erbschein ausgestellt werden. Gericht hat einen Nachlassverwalter gestellt. Da keine direkte Verwandschaft besteht.

Ist das Vermögen wirklich weg? oder kann man Einspruch einlegen?

Da Tantchen seit dem Tod von meinem Onkel (vor 10 Jahren) von mir umsorgt wurde. (Onkel ist der Bruder meines Vaters). sämtl. finanz. Geschehnisse und Krankenhaus, sowie teils Heimunterbringung und weitere häusliche Versorungen wurden von mir erledigt. Es kann doch nicht sein, dass alles weg ist! Die Beerdigungskosten wurden bereits aus dem Nachlass gezahlt. Wohnungsauflösung übernimmt auch der Verwalter.

Was kann ich tun?

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Testament gefunden was soll ich tun

Hallo, ich weiß nicht was auf mich zu kommt. Meine Oma ist verstorben und nun habe ich ersteinmal die Beerdigung organisiert und einige Sachen gekündigt. Nun habe ich ein Testament gefunden. Da es eine beglaubigte Abschrift ist wird beim Amtsgericht das Original liegen. Nach diesem Testament vermacht sie das Haus in dem sie wohnte zu gleichen teilen mir und meinen zwei Brüdern. In diesem Haus wohn noch meine Mutter. Dieses 40 Jahre alte Haus verfügt über einen Anbau den mein verstorbener Vater gebaut hat und der zu gleichen teilen mir,meiner Mutter und meinen Brüdern ,laut Grundbuch, gehört.Außerdem ist im Testament verfügt das mein Onkel seinen Pflichtteil , aus dem Nachlaß max. 20000 D-Mark, bekommt. Sowie sein Sohn einen Geldbetrag von 10000 D-Mark. Solllte ich das Erbe nicht ausschlagen was heißt das für mich? Ich weiß nicht wie es weitergeht.

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Wer ist erbberechtgt, wenn augrund des Testament die Erbschaft ausgeschlagen wird?

In einem Nachlass bin ich der Alleinerbe, aufgrund des Testamentes.

Wenn ich das Erbe ausschlage, wer ist dann erbberechtigt?

Der Erblasser wollte nicht, dass ein bestimmetr gesetzlicher Erbe etwas bekommt, weil es gen ihn gerichtliche Klage gegeben hat, wo er unterlegen war.

Schlage ich jetzt das Erbe aus, bekommt dieser gesetziche Erbe dann einen Anteil?

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Existiert ein weiteres Testament?

Hallo,

vor noch nicht langer Zeit erwähnte mein Vater, dass er ein Testament gemacht habe, in dem er mich, seine Tochter, berücksichtigt hätte. Dieses befände sich "außerhalb" (?).

Da mir Gespräche über Tod und Erben äußerst unangenehm waren, fragte ich nicht weiter nach.

Mein Vater ist nun vor knapp einem Jahr verstorben.

Doch nun existiert nur das seinerzeit von der neuen Ehefrau stets betonte gemeinschaftliche Testament von 1988, in dem sich beide seinerzeit - unmittelbar vor einem bevorstehenden Krankenhausaufenthalt meines Vaters - gegenseitig als Alleinerben eingesetzt hatten.

Da sich seine Ehefrau besonders in den letzten Jahren immer weniger um den kranken Ehemann gekümmert hatte und dieser ihr eher lästig geworden war, kümmerte ich mich zunehmend und soweit es mir möglich war um meinen Vater. So ist es naheliegend, dass er sein 25 Jahre altes Testament erneuert hat.

Am 20. Februar diesen Jahres fand eine notarielle Nachlass- Erfassung statt, die auf die Berechnung des Pflichtteils abzielte. Die Witwe legte diesbezüglich und der vermeintlichen Nichtexistenz eines weiteren Testamentes eine eidesstattliche Erklärung ab.

Wie kann ich erfahren, ob und wo eventuell ein aktuelles Testament existiert? Welche Möglichkeiten bestehen, das Testament von 1988 anzufechten?

Mit bestem Dank für die Hilfe

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testament - bekommt der "erwähnte" eine abschrift?

was einem so beim essen durch den kopf geht: angenommen, ich hinterlege beim amtsgericht ein testament, in dem ich etwa schreibe: "da mein bruder (name, adresse) mich als kind immer verprügelt hat, sehe ich nicht ein, ihm was zu vererben." erhält der bruder im falle meines todes eine abschrift des testaments, auch wenn er "nur" erwähnt wurde und gar nichts erbt?

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