Wie viel verdient eigentlich eine Prostituierte?

14 Antworten

Eine Frau im PaySex KANN eine Menge Geld verdienen - aber wie in allen Branchen gibt es doch deutliche Unterschiede. Viele lassen die Kostenseite völlig unberücksichtigt. Im Laufhaus zahlt eine Frau Zimmermiete (oft über 100 pro Tag), in FKK- und Saunaclubs Eintritt. Wohnungen kosten Miete, Escort-Agenturen verlangen einen Anteil vom Umsatz usw.

In Laufhäusern kosten 20 Minuten oft nur 20 Euro, In Clubs die halbe Stunde 50 und beim Escort kann eine Stunde 200 und mehr kosten. Dafür kann ein fleissiges Mädel im Club einen Gast nach dem anderen abschleppen, verkauft den meisten noch ein paar Extras (Fertig blasen, Anal...) und kommt so auf 100 - 200 pro Stunde, während das Escort-Girl von den 200 Euro pro Stunde oft nur 100 behalten kann und zwischen zwei Einsätzen stundenlang auf die nächste Buchung wartet. Wenn Dich das Thema interessiert lies mal "Wir sehen uns im Puff!" (gibts bei Amazon).

Wenn ein Girl fleißig ist und Charme hat kann es an guten Tagen daher durchaus 1.000 Euro und mehr verdienen - aber wenn wenig los ist auch viel weniger. Manche Frauen arbeiten nur am Wochenende, andere 3-6 Tage pro Woche, wieder andere arbeiten Wochenlang durch um dann längeren (Heimat-)Urlaub zu machen. Geschäftstüchtige Girls können daher durchaus über 10.000 Euro pro Monat verdienen, andere halt "nur" ein paar Tausender.

Die meisten Sexarbeiterinnen kommen derzeit aus Rumänien und Bulgarien, wo der Durchschnittsverdienst unter 400 € pro Monat liegt. Das Verdienstgefälle innerhalb Europas ermöglicht einer Frau also in einer halben Stunde soviel zu verdienen, wie als Krankenschwester in Rumänien in der ganzen Woche. Da die allermeisten Gäste die Frauen zärtlich und mit Respekt behandeln und die Entscheidung darüber in welcher Form und mit wem sie intim wird, stets der Frau obliegt, ist die Tätigkeit einer Sexworkerin auch lange nicht so "schrecklich", wie diese von den Theoretikern gerne dargestellt wird.

Daher braucht es auch keinen Zwang und keinen Zuhälter, denn als EU-Bürgerinnen können die Frauen hier legal einreisen und arbeiten. Prostitution ist legal und darf beworben werden - daher braucht es auch niemand, der sie "einschleust", "versteckt" oder "mit Kunden versorgt". Die im Paysex erzielten Einnahmen sind in der Heimat ein kleines Vermögen, welches die kluge Dienstleisterin in Häuser usw. anlegen kann. Die heutige "Generation Party" lebt oft nach dem Motto "Ich bin JETZT jung und will mir JETZT etwas leisten können!" und findet daher nichts dabei für ein paar Jahre diese "Party" in einen entsprechenden Club zu verlegen. Kaum eine Frau plant diesen Beruf bis zur Rente auszuüben... .

Grundsätzlich sollte man also nicht alle Dienstleisterinnen und Geschäftsmodelle des PaySex in einen Topf werfen, denn es gibt weder "die Prostituierte" noch "das Bordell"!

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

16

Es sei den deine Frau rutscht in die escort Szene wie das bei meiner Ex passierte. Dann kannst du nicht anders als dieses Gewerbe zu verabscheuen.

0
50
@Snowkie

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine "Ex" so schrecklich ist, dass ich deswegen gleich das ganze Gewerbe verabscheuen würde... . ;-)

Es gibt sicher Frauen, die zu empfindsam, zu naiv, zu gutgläubig, zu blauäugig oder sonst irgendwie ungeeignet für diese Tätigkeit sind - das gibt es auch in vielen anderen Berufen... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

1

In der Prostitution verdienen die Frauen meist gar nicht so viel. aber es gibt viele, die an der Prostitution gut verdienen. (Bordell- und Clubbetreiber, Zimmervermieter, Vermittler, Agenturen, Zuhälter, etc.). Die Konkurrenz für die Frauen ist groß, vor allem auch durch Damen aus Osteuropa, Asien und Afrika. Deshalb ist es für Prostituierte auch schwer, höhere Preise durchzusetzen.

Es gibt nur ganz wenige Premium Escort-Damen, die in einer Nacht mehr als 1000 Euro verdienen können.

@ Helena022

Also mich persönlich interessiert das nicht, was ein Prostiuierte verdient.

Das kommt darauf, ob sie selbständig arbeitet, im Bordell mit Zuhälter oder auf dem Straßenstrich. iIlegale Prostitution gibt es ja auch noch.

Hinzu kommt noch der Straßenstrich auf den langen Fernfahrerstrassen Richtung Osten.

Da gibt es keine Werte, an denen man ausrechnen könnte, was man da verdient.

Warum es so viele gibt? Weil die Nachfrage danach vorhanden ist.

Wenn man den Statistiken (schon vor Jahren) vertrauen kann, geht jeder 3.Mann zu einer Prostituierten, sonst wären die ja alle arbeitslos.

Nur wer ist jeder Dritte, mein zweiter Freund, mein Nachbar, mein Kollege?

Wir hatten mal in einem Nebenort einen Taxifahrer, der hatte jede Nacht eine Dame (die arbeitete in einem Club) nachhause gefahren (mehr als 20 km) und die hatte ca. 10.000 (noch DM) im Monat verdient.


8

Jeder dritte in welchen Zeitraum? Regelmäßig, ab und zu, einmal im Leben? 

0
63
@Firesword1978

@ Firesword1978

Keine Ahnung, das wurde nur in der Statistik erwähnt vor Jahren, denke heute ist es evtl. jeder zweite Mann (?)

Spielt das eine Rolle in welchem Zeitraum?. Diese Statistiken basieren auf dem Durchschnitt und was ist der Durchschnitt? Für jeden sicher anders.

Rechne dir doch aus, wie viele Prostituierte es alleine in Deutschland gibt, wie viele auf eigene Rechnung arbeiten, wieviele einen Zuhälter haben und wie viele Rotlicht - Viertel es gibt.

Genaue Zahlen wird man da wohl nie finden.

Kannst ja das Internet nach solchen Statistiken durchsuchen, ich selber brauche sie nicht.

0

Was möchtest Du wissen?