Wie viel Umsatz braucht man für 300.000€ Gewinn nach Steuern?

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Fixkosten? Investitionen? Da gehen die Begriffe schon gut durcheinander. Beste Voraussetzungen. Wie sieht es mit laufenden Kosten aus? Was ist mit Sprung-Fixen-Kosten?

Welche Ausgaben kommen nicht laufend aber ab und zu?

Ist die Tätigkeit gewerblich oder beruflich?

Was ist mit Versicherungen - Also auch zur privaten Absicherung? Wie hoch? Wovon sollen die bezahlt/gerechnet werden?

Sind Gestaltungen oder Alternativen gewünscht? Einzelunternehmen? GmbH? GmbH & Co?

Was sagt die private Lebensführung? Sind da steuerliche Auswirkungen? Unterhalt? Verheiratet? Kinder? Kirchenmitgliedschaft? Vereine? Gesundheit?

Umsätze haben in der Regel eine Eigenart: Steigen die Einnahmen, dann steigen auch die Ausgaben.

Die untere Basis für ein Unternehmen dürfte bei 500 oder 1000 Euro monatlichen Kosten liegen. Damit wird man aber auch nur einen Umsatz im unteren Bereich generieren können.

Es sei denn, dass man eine volle Kunden-/Auftragskartei hat. Dann könnte der Gewinn sich anders entwickeln. Aber auch die eigene Abschlussstärke ist eine Frage.

Einer braucht 100 Kundenkontakte um 5 Kunden zu bekommen, andere holen viel mehr Aufträge... Dann kommt die Frage: In welcher Zeit fallen jeweils die Kundenkontakte an?

Weil das so ist, fängt man auch anders an. Man ermittelt seinen eigenen Bedarf. Wie Du jetzt 25.000 Euro netto im Monat.

Dann beginnt man die Planung: Wie viele Kunden kann ich im Zeitraum eines Monats werben? Was bringen die an Umsatz? Wie viel Zeit benötige ich um den Umsatz zu generieren?

Also nur ganz grobe Darstellung.

Dein Ziel dürfte etwa so sein, Du 700.000 Euro Umsatz brauchst. Also noch 19% wegen der geplanten Einnahmenhöhe drauf. Da könnten dann Betriebsausgaben von 200.00 Euro als realistisch angesehen werden, auch wieder über den granz groben Daumen.

Bleibt ein Gewinn von 500.000 Euro. Davon etwa 40% sind eben 200.000 Euro. Die wären aber ganz schön ungenau. Weil eben die Auswirkung der Progression in der Einkommensteuer hier so nicht berücksichtigt werden kann und auch die Gewerbesteuer entfällt.

300.000 Euro ist in der Regel keine Zahl, die man ohne Büroorganisation und Belegschaft erreichen kann. Denn dafür sind schon ein paar Stundensätze zu generieren. Selbst wenn Du 160 Stunden arbeiten könntest, blieben da noch Zeiten der Selbstverwaltung. Zeiten der Akquise und so weiter...

Da ist schnell die Hälfte pro Tag weg. Also bleiben etwa 80 Stunden. Mehr sollte man nicht rechnen, da man auch Zeiten für Urlaub und Krankheit als selbständiger einarbeiten muss.

300.000 : 80 = 3.750 Euro Gewinn nach Steuern pro Stunde. Darauf die Kosten und Steuern. 8.750 € betrüge für den Einzelkämpfer der Stundensatz. Da braucht man schon täglich richtig gut besuchte Seminare oder Vorträge um dieses zu schaffen.

Quark, das wäre auf den Monat bezogen. Also den Faktor 12 nicht vergessen. Entsprechend die 300 T€ durch 12 oder die 80 * 12. Dann sollte es passen, wenn ich nicht gerade in der Geschwindigkeit noch einen Fehler gemacht habe.



Das ist eine Frage, die kannst nur du dir selbst beantworten. Jedoch finde ich dein Anspruchsdenken überzogen, wenn man bedenkt, dass du von Euro 25.000,00 netto sprichst. Diesseits kann man sich nicht vorstellen, dass du über Qualität noch Qualifikation verfügst, dich auf dieser Ebene zu bewegen. Wäre das der Fall, würdest du derartige Foren nicht in Anspruch nehmen müssen. Zu raten ist dir in deinem Fall, dass die Gravitation dich dorthin beför-dert, wo die Luft nicht so dünn ist. 

Du kannst mit Waren handeln, die nur eine Spanne von 15 % haben und musst gut 2 Mio. Umsatz machen, oder Du bist spezialisierter Wirtschaftsanwalt und machst es mit 400.000,- Jahresumsatz.

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