Wie viel Stunden Schlaf braucht ein erwachsener Mensch?

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8 Antworten

Du musst leider im Selbstversuch testen, mit wieviel Stunden Schlaf du am ausgeruhtesten bist.

Außerdem hängt es auch noch davon ab, ob du eine Morgenmensch oder eine Nachteule bist.

Die spontane Schlafdauer der meisten Erwachsenen liegt zwischen sieben und neun Stunden pro Nacht. Kurzschläfer kommen mit weniger Schlaf aus, im Extremfall reichen ihnen vier bis fünf Stunden, um sich ausgeruht zu fühlen. Andere Menschen benötigen wiederum über zehn Stunden Schlaf. Die Merkmale des Kurz- Mittel- oder Langschläfers bilden sich zumeist schon im Kindes- und Jugendalter aus. Sie sind vermutlich erblich festgelegt und lassen sich durch Training kaum beeinflussen.

http://www.der-schlafberater.de/Schlafdauer.htm

Es kann kein Patentrezept geben, weil jeder Koerper anders gebaut ist. Sonst entsteht hier ein falscher Druck auf minimum Schlaf um gesund zu sein. Aber klar ist, Schlaf kann man nicht nachholen. Also mein Tipp: regelmaessig schlafen ist am gesuendesten, damit kann jeder Koerper umgehen.

Das Schlafbedürfnis des Körpers nimmt über die Lebensspanne ab. Säuglinge schlafen extrem viel, alte Menschen brauchen weniger Schlaf. Ansonsten ist es individuell, zwischen fünfeinhalb und ca. neun Stunden am Tag. Der Körper reguliert das allein, wenn er nicht dabei gestört wird (durch Lärm, spätes fettes Essen, Medikamente, Alkohol, Sorgen...). Wichtiger als die Schlaflänge ist zudem die Schlaftiefe. Erholt fühlt sich nur der, der tiefe Schlafphasen hat (kann im Schlaflabor über die Hirnströme gemessen werden). Gute Nacht! Anell

Ausreichender Schlaf ist eine Grundvoraussetzung für Ausgeglichenheit und körperliche Fitness. Der Mensch verbringt fast ein Drittel seines Lebens im Schlaf. Im Schlaf regenerieren sich Körper und Geist. Schon nach 48 Stunden ohne Schlaf erlischt die Konzentrationsfähigkeit für die einfachsten Tätigkeiten. Wer mehr als drei Tage nicht schläft, kann sich kaum konzentrieren, klar sehen und hören und leidet oft unter Wahnvorstellungen (Halluzinationen).

Langanhaltender Schlafmangel hat viele Auswirkungen: erhöhte Tagesmüdigkeit mit einhergehendem Leistungsabfall und Konzentrationsschwäche, erhöhte Reizbarkeit und Unruhe bis hin zu Depressionen (wie zum Beispiel bei Eltern mit Neugeborenen). Körperlich wird vor allem das Immunsystem belastet und dadurch die Infektanfälligkeit erhöht. Zirka 40 Prozent aller Verkehrsunfälle sollen durch Übermüdung verursacht sein.

Man geht heute davon aus, dass vor allem ein geregelter Tagesablauf Grundvoraussetzung für einen erholsamen Schlaf ist. Durch einen gleichmäßigen Tagesrhythmus bleibt die sogenannte "Innere Uhr" im Takt, die neben vielen biologischen und psychischen Vorgängen auch für die Schlafsteuerung verantwortlich ist.

Der biologische Rhythmus wird von Nervenkernen in der Hirnbasis gesteuert. Ihre Signale beeinflussen Körpertemperatur, Blutdruck, Hormone und viele weitere Körperfunktionen systematisch. Abends nimmt dagegen die Körpertemperatur ab und bereitet somit den Organismus auf den Schlaf vor, um am Ende der nächtlichen Schlafphase bis kurz vor dem Aufwachen wieder anzusteigen. Dadurch entsteht ein Gefühl der Wachheit am frühen Morgen.

Nachts um 3 Uhr ist das Schlafbedürfnis des Menschen am größten. Man kann zwar willkürlich seine Schlafzeiten bestimmen, aber die "Innere Uhr" gibt einen optimalen Schlaf-Wach-Rhythmus vor. Der wichtigste Zeitgeber dabei ist das Licht. Über das Licht steuert die Innere Uhr die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Es wird vermehrt bei Dunkelheit ausgeschieden. (Bei Interkontinentalflügen wird deshalb die Dunkelheit künstlich erzeugt durch Schlafmasken und Jalousien.)

Der moderne Mensch lebt heute oft gegen seine Innere Uhr: Schichtarbeit, Überstunden bis in den späten Abend, aber auch das geänderte Freizeitverhalten durch Fernsehen und Computer fordern ihren Tribut. Dieses Verstellen der Inneren Uhr kann jedoch zu Krankheiten führen, die über das sogenannte vegetative System herbeigeführt werden. Jeder Mensch hat seine optimale Schlafdauer, die zwischen 8 und 10 Stunden liegt und die er für sich selbst kennen lernen sollte.

Spitzen Erklärung!

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@asmodii

Genau !

Dieser Meinung ist auch die Landesärztekammer Baden-Württemberg:

http://www.aerztekammer-bw.de/15/02gesundheitstipps/n_s/schlafbeduerfnis.html

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Man sagt etwa 8 Std Schlaf braucht der Mensch, mit dem Alter viel weniger.

Der Körper zeigt es einem, wenn man sich früh ins Bett begibt und wann und wie wach man dann früh auch auf ist.

Wecker sollte tabu bleiben im optimalen Falle.

Vor Mitternacht ins Bett zu gehen ist sehr sehr förderlich.

Und was man am Abend unmittelbar vor dem Schlafen macht ist wichtig für die Erholung. Ob Trhiller angucken oder Besinnliches Beisammen sein oder Nichts und Ruhe geht mit in den Schlaf über.

Sollte man Nachts aufwachen, hilft es einfach wachsam zu bleiben ohne darüber nachzudenken oder es zu verurteilen, was einen da im Schlaf bewegt.

Z.B.: Gibt es Unverdautes, das dann Nachts hoch kommt. Dann ist es hilfreich liebevoll mit sich zu bleiben und nur wach. Irgendwann fällt man dann in den Schlaf wieder. Den Geschichten keine Energie geben. Einfach nehmen und wieder vorbeiziehen lassen. Dadurch verlieren sie mit der Zeit ihre Dramatik und lösen sich auf.

DEN erwachsenen Menschen gibt es nicht. Das ist individuell.

zwischen 6 und 8, durchschnittlich, aber von mensch zu mensch verschieden

8 Std. wäre schon top!

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