Wie viel Prozent vom Gehalt kriegt man bei Krankengeld?

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wikipedia Leistungshöhe

Die Anspruchshöhe auf Krankengeld bestimmt sich nach § 47 SGB V. Das Brutto-Krankengeld wird nach dem Einkommen vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit berechnet. Es beträgt 70 Prozent des letzten vollen monatlichen Brutto–, aber höchstens 90 Prozent des letzten vollen monatlichen Nettoeinkommens. Bei der Berechnung werden auch die Einmalzahlungen in den letzten 12 Monaten vor der Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt. Regelmäßige Überstunden und Abweichungen vom vereinbarten Entgelt wirken sich positiv auf die Krankengeldhöhe aus. Regelmäßig bedeutet z. B. bei Überstunden, dass in den letzten drei abgerechneten Monaten vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit pro Monat mindestens eine Überstunde angefallen sein muss. Bei schwankendem Entgelt (z. B. Akkordlohn) wird der Durchschnitt der letzten drei Monate zugrunde gelegt.

Das Krankengeld ist grundsätzlich beitragspflichtig zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Die Beiträge werden direkt von der Krankenkasse einbehalten und an die entsprechenden Versicherungsträger abgeführt. Die Beitragsanteile des Arbeitgebers (bei Arbeitnehmern) übernimmt während des Krankengeldbezuges die Krankenkasse, wobei diese nur zu 80 Prozent (Regelentgelt) berücksichtigt werden. In der Krankenversicherung besteht während des Bezuges von Krankengeld Beitragsfreiheit. Bei Arbeitslosen werden die Beiträge aus dem Krankengeld komplett von der Krankenkasse bezahlt. Eine Ausnahme dabei ist der Beitragszuschlag für Versicherte nach dem 23. Lebensjahr, die keine Kinder haben. Bei diesen Versicherten wird der Beitragszuschlag für Kinderlose vom Bruttokrankengeld abgezogen. Die Berechnung des Krankengeldes erfolgt für den Kalendertag. Bei einem vollen Kalendermonat begrenzt sich der Bezug auf 30 Tage, egal, wie viele Kalendertage der Monat hat. Bezugszeiten von Krankengeld werden von Renten- und Arbeitslosenversicherung als Beitragszeiten angerechnet.

Effektiv beträgt das Netto-Krankengeld rund 75 Prozent (abhängig von der generellen Beitragspflicht und den Zusatzbeitrag für Kinderlose in der Pflegeversicherung) des regelmäßigen Nettoverdienstes.

Bei Empfängern von Arbeitslosengeld wird das Krankengeld in Höhe des Leistungsbetrages des Arbeitslosengeldes gewährt.

Was macht man nach dem Krankengeldbezug am besten?

Moin.

  • mein Krankengeld läuft am 19.05.2016 aus. Bereits von der KK mitgeteilt.

Zum Glück hat das Auszahlen des KG bisher immer reibungslos geklappt ( um hier auch mal was Positives über die Krankenkassen zu berichten )!

  • ich bin auch weiterhin krank, und das wird auch so bleiben ( Krebserkrankung ).

  • jetzt habe ich gehört, dass mich mein Arbeitgeber betriebsbedingt zum 30.04.2016 kündigt, und ich gehe auch davon aus, dass es stimmt.

  • die Kündigung geht mir in den nächsten 2 Wochen zu ( alles termingerecht ),

Nach Erhalt der Kündigung gehe ich sofort zum Arbeitsamt, das ist klar. Aber was beantrage ich dort?

  • wonach berechnet sich das Arbeitslosen- Geld, das ich von der Agentur für Arbeit erhalte?

  • was kommt von Seiten der Agentur noch auf mich zu ( ärztliche Untersuchungen?? ),

  • welche Anträge muss ich stellen ( Rente oder so? )

  • habe ich noch was vergessen? Weiterversicherung bei der KK oder so?

Achja: ich überlege in einen Sozialverband einzutreten. Sinnvoll?

Danke schon jetzt für hilfreiche Antworten!

.

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