Wie viel kostet ein Hörgerät für Kinder oder bezahlt das die Krankenkasse?

3 Antworten

Die Krankenkassen zahlen einen Fetsbetrag. Dieser ist deutlich höher als der für Erwachsene. Die Diagnose des Hörverlustes bei Kindern sollte ausschliesslich in einer Uni Klinik passieren, oder bei einem Ohrenarzt, der sich auf Kinder spezialisiert hat. Ab einem bestimmten Alter spielt das keine Rolle. Aber ich denke, dass es sich um ein sehr junges, bzw. kleines Kind handelt, da Hörverluste bei Kindern heute sehr früh diagnostiziert werden. Also erst in die Klinik. Zur "Päd-Audiologie" oder zum niedergelassenen Arzt mit der eben genannten Zusatzausbildung. Welches Hörgerät das Kind bekommt hängt zunächst vom Hörverlust, Alter, etc. ab. Aber es gibt Unterschiede. Manche Kliniken sagen dem Akustiker welches Hörgerät in Frage kommt, auch wenn dieser das alleine bestimmen könnte, andere lassen den Akustiker verschiedene System vergleichend testen. Man sollte sich einen Akustiker suchen mit dem die Klinik gut zusammen arbeitet. Das ist wichtig. Und auch der Akustiker sollte mindestens eine Ausbildung zum Pädakustiker haben. Und am besten zu einem Akustiker, der sich häufig mit Kindern beschäftigt. Also ein "Kinder-Hör-Zentrum" ansteuern. Man muss sich bei dem Akustiker gut aufgehoben fühlen und man muss die Bereitschaft erkennen, dass er viele Fragen beantwortet. Auch die Räumlichkeiten sollten "kindgerecht" sein. Was die Preise anbelangt, so sollte man sich als gesetzlich Krankenversicherter auf keine Zuzahlung einlassen, oder sich genau erklären lassen, warum man zuzahlen muss. Man kann sich auch den Vertrag mit der Kasse zeigen lassen, in dem alles genau aufgeführt ist, was die Kosten und den Umfang der Lieferumfang anbelangt. Fakt ist aber, dass die meisten Akustiker die Ihre Sache ernst nehmen, Geräte an Kinder ohne Zuzahlung abgeben, die trotz des höheren Festbetrages für Kinder, bei einem Erwachsenen eine Zuzahlung erfordern. Alle Hörgerätehersteller haben spezielle Geräte für Kinder im Programm. Das teuerste Hörgerät ist nicht immer das Beste. Das gilt ganz besonders auch für Kinder. Im Gegenteil. Tolle hoch moderene Hörgeräte haben für viele Erwachsenen hervorragende Technik. Die ist aber bei Kindern oft nicht sinnvoll. Der Akustiker sollte auch kostenlos eine Erstausstattung zur Verfügung stellen. Zum Beispiel einen Batterietester, oder eine Art Ohrhörer, damit die Eltern selber die Geräte mal "prüfen" können und vieles anderes nützliches Zubehör. Er sollte auch bunte Hörgeräte anbieten oder die nach einem Abdruck des Ohres gefertigten Ohrpasstücke sollten tolle Farben haben, oder Strassteine, z.B. Je nach Geschmack. Die Kinder freuen sich über diese Dinge und es steigert die Akzeptanz bei den Kindern und der Umwelt. Auf keinen Fall das ganze "verstecken" wollen. Ich kann mir vorstellen, dass einen eine solche Diagnose schockt, aber das Kind ist "nur" schwerhörig und die Hörgeräte erlauben den Kindern heute eine ganz normale Entwicklung. Das ganze sollte nur so schnell wie möglich passieren. So. Was kann an noch sagen? Je nach Alter des Kindes, wird die Anpassung mit vile Geduld und einigen Besuchen in der Klinik/beim Arrzt und beim Akustiker verbunden sein. Das ist aber richtig und sinnvoll, um den Erfolg zu gewährleisten. Am Ende sollte der Akustiker noch einen "Hörgeräte-Pass" austellen. Mit allen wichtigen Daten. Und mindestens alle drei Monate zur Kontrolle bitten. Und das sollte man im Interesse des Kindes ernst und wahr nehmen. Viel Erfolg.

Das wird sicherlich ähnlich wie bei Erwachsenen sein, also Ohrenarzt stellt ein Rezept, eine Verordnung aus und damit geht man zum Hörgeräteakkustiker.

Der Hörgeräteakkustiker zeigt dir die verschiedene Geräte zeigt und empfiehlt , dann gibt es meistens ein Gerät zur Probe.

Die Kasse zahlt einen bestimmten Betrag, der von dem Preis für das Hörgerät abgezogen wird.

Das zahlt die Kasse, aber geht bitte erst zuim Ohrenarzt!

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