Wie viel kostet die Versicherung für einen Ford Mustang Shelby GT500E 67?

4 Antworten

Für solche Autos gibt es spezielle Oldtimer-Tarife.

Voraussetzung dafür ist:

sie müssen sich in einem guten Erhaltungs- und weitgehenden Originalzustand befinden;

eine geringe jährliche Fahrleistung ( bis ca. 8.000 km) absolvieren;

als Zweitfahrzeug eingesetzt werden (ein PKW für den Alltagsbetrieb muss deshalb vorhanden sein);

in der Regel in einer Garage abgestellt werden.

bei einem Fahrzeug - Baujahr 1967 + 566 kw, wäre dann ein Jahresbeitrag für die Kfz-Haftpflicht von ca. 95 € zu zahlen und für die Vollkaskoversicherung bei einem SB von 300 € 1,7 % vom Marktwert / bei 2.500 SB 0,80 % vom Marktwert.

Teilkasko im Rahmen der Vollkasko = 150 € SB.

Wenn man also von einem Marktwert von über 400.000 € ausgeht, dürfte der Jahresbeitrag von 300 € nicht ausreichen.

Gruß Apolon

Also ich hab einen gesehen das es bereits für "bloß" 130000€ gibt. Wie würde sich das auf die Versicherung auswirken? Garage hab ich und die Kilometerleistung würde knapp 10000km pro Jahr betragen.

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@DejaVu001

130.000€ : 100 = 1300€ = 1%

1300€ x 0,8 = 1040€ = 0,8%

also macht es 1040€ Jahresbeitrag für eine Vollkasko bei 2500€ Selbstbeteiligung im Schadensfall, oder 2210€ Jahresbeitrag bei 300€ Selbstbeteiligung im Schadensfall, wenn der Versicherungskonzern wirklich eine 0,8%/1,7% Regelung am Fahrzeugwert auslegt. Teurere Versicherer zu finden ist nicht schwer. 

Dazu kommt dann noch der Haftpflichtbeitrag. 

Mustang Shelby GT500E

Es gab nie einen Shelby GT500E, weder 1967, noch sonst irgendwann. Es ist eine Filmerfindung aus dem Jahr 2000, an dem kein einziges, originales Shelby Bauteil montiert war und an das kein Angestellter von Shelby jemals die Hand legte. Es sind Bastelkarren, die gar nicht die gesetzlichen Voraussetzungen eines Oldtimers erfüllt. Diese Wagen wurden von der Firma "Cinema Vehicle Services" (Ray Claridge) unter Mithilfe vom Tuningshop Besitzer Chip Foose gebaut. Die Grundlage bildeten 67er Ford Mustangs Fastbacks (Standardausführung) von Schrottplätzen, Technik und Anbauteile stammen aus der modernen Zubehörherstellung und existierten 1967 überhaupt nicht. Bei den Stoßstangen angefangen und beim Motor und dessen Einspritzanlage aufgehört. An diesen Wagen ist rein gar nichts original und es handelt sich auch nicht um einen zeittypisch (Erstzulassung +10 Jahre) und damals möglichen Umbau. 

 

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@Apolon

Er schreibt vom GT500E(leanor) aus "Gone in 60 Seconds" mit Nicholas Cage. Das hat nun mal nichts mit Shelby zu tun und nichts mit Oldtimern. 

Wenn man das weiß, dann versteht man auch den fehlerhaften Satz, der dazu im wikipedia Artikel steht.

"...dem Film „Nur noch 60 Sekunden“, in dem ein mit Anbauteilen und einem Karosseriekit zu einem GT500 umgebauter Ford Mustang Fastback eine Rolle spielt."

Es ist ein Fantasieprodukt. Sowohl optisch, als auch technisch hat es nichts mit einem Shelby und auch nur entfernt mit einem 67er Ford Mustang zu tun. Es wird lediglich als "Shelby GT500E" benannt, weil sie es sich nicht leisten konnten echte Shelbys für den Film zu zerstören. 

Genauso war es auch schon im Originalfilm von 1974. Dort sollte es angeblich ein 1973er Shelby sein. In Wahrheit waren es 1971er Standard Mustangs, die auf 73er Mustang Mach1 Optik umgebastelt waren und abgewandelten Streifen drauf gemalt bekamen. 1973 lieferte Shelby gar keine Wagen in den USA aus, daher fehlte sowieso jede Vorlage für 73er Shelbys. 

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Oldtimer dürfen ja nur als Zweitfahrzeug angemeldet und nicht zur täglichen Fahrt für die Arbeit verwendet werden.

Und für die geringe Fahrleistung ist es eben dann nicht soooo billig.

Und dennoch wären 300€ für solch ein Auto unglaublich günstig.

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Oldtimer dürfen ja nur als Zweitfahrzeug angemeldet und nicht zur täglichen Fahrt für die Arbeit verwendet werden.

Sorry - aber jedes Auto (auch Oldtimer) kann bei jedem Versicherungsunternehmen mit einem normalen Kfz-Vertrag versichert werden.

Wenn Du eine Oldtimer-Kfz-Versicherung meinst gibt es ein paar Auflagen, wie z.B. geringe jährliche Fahrtleistung und 2-Wagen.

Aber natürlich darf dieses Fahrzeug auch benutzt werden um auf die Arbeit zu fahren.

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@Apolon

Aber nicht mit Oldtimerkennzeichen, soweit ich weiß.

Aber Gesetze können ja jeden Tag auch geändert werden.

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@WosIsLos

Es gab noch nie ein Gesetz, dass dir untersagte mit einem H-Kennzeichen zur Arbeit zu fahren. Es gab mal eine Auslegung, die untersagte das Fahrzeug zur Arbeit zu nutzen (z.B. Oldtimer als Taxi oder einen historischen Abschleppwagen zum Abschleppen, einen historischen Traktor zur Feldarbeit, einen historischen Unimog zur Forstarbeit, ein Oldie eines gewerblichen Anbieters für Hochzeitsfahrt usw.) das ist aber schon lange wieder hinfällig. Du musst das Fahrzeug im Zustand halten, damit das H Kennzeichen nicht aberkannt wird. Bei entsprechender Pflege spricht nichts dagegen ein Fahrzeug dafür einzusetzen, wofür es gebaut wurde. 

Welche Auflagen eine Versicherung für ihre Tarife stellt, ist ihr selbst überlassen: Vertragsfreiheit. 

So gibt es einige, die ein Alltagsfahrzeug/Jahreskarte der Öffis als Voraussetzung verlangen, andere, die das nicht machen. Genauso akzeptieren manche nur Versicherungsnehmer und Fahrer ab 30, andere ab 23, manche ab 21, und wieder andere ab 18 oder sogar BF17. 

Manche nehmen auch nur Fahrzeuge ab einem Mindestwert (Wiederbeschaffungswert laut Gutachten). Z.B. "keine Wagen unter 40.000€", andere "keine Wagen unter 4000€".  

Das geht schon beim Fahrzeugalter los. Manche nehmen nur Fahrzeuge ab 30 Jahren, die ein H-Kennzeichen haben in ihren den Oldietarif auf, andere nehmen schon teure, seltene und/oder erhaltenswerte Fahrzeuge ab 25 Jahren in den Oldietarif auf, die aufgrund ihres Alters noch gar kein H-Kennzeichen erhalten können. 




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Fahrzeuge mit H-Kennzeichen und über 193PS kosten pauschal etwa 180 Euro Versicherung, wobei das von Versicherung zu Versicherung auch noch unterschiedlich gehandhabt wird.

http://www.h-kennzeichen24.net/versicherung/

Ok danke :)

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