Wie viel kann ich die Stunde verlangen?

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Hallo Dennis,

Antwort auf Deinen letzten Kommentar: ja und nein!

Denn: Es kommt ganz darauf an, was Du mit dem Betrieb vereinbart hast.

Der Begriff "400 Euro-Job" ist lediglich eine Bezeichnung für die Art der Arbeitsstelle und sagt nichts über die monatliche Vergütung aus. Richtig heißt es eigentlich "Beschäftigung auf 400 Euro-Basis", womit gemeint ist, man hat einen Minijob ("mini" weil nicht sozialversicherungspflichtig, das ist hier die wichtigste Bedeutung; ab einem Monatsverdienst von 401 Euro ist die Beschäftigung nämlich sozialversicherungspflichtig. Bei Minijobs bekommt man das Geld brutto für netto, also ohne einen Cent Abzug ausgezahlt. Nur der Arbeitgeber zahlt geringe pauschale Abgaben.

Jetzt zu den Details des Arbeitsverhältnisses bei Minijobs: 1. AG (Arbeitgeber) und AN (Arbeitnehmer) können frei vereinbaren, ob ein Stundenlohn oder ein Festgehalt gezahlt wird. Einzig wichtiger Punkt hier: monatlich dürfen 400 Euro nicht überschritten werden; 2. Hinsichtlich der Bezahlung bei Stundenlohn gilt: Je nachdem, wie viele monatliche Arbeitsstunden bzw. wie viele und welche Wochentage als Arbeitstage vereinbart werden, variiert die monaltiche Vergütung. Es sind also auch Jobs auf 400 Euro-Basis denkbar, bei denen man z. B. bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 3 Stunden und 10 Euro Stundenlohn unter 400 Euro monatlich verdient, verstehst Du? Das nur zur Erklärung. Deinen Stundenlohn kannst Du also nur ausrechnen, wenn Du auch die monatlichen Arbeitsstunden kennst. Wurde denn über Deine monatliche Arbeitszeit und deren Aufteilung auf die Tage noch nicht gesprochen? Habt Ihr ein Monatsgehalt von 400 Euro, also die maximal mögliche Vergütung bei Jobs auf 400 Euro-Basis, vereinbart, dann bekommst Du auch nur diese 400 Euro, obgleich jeder Monat (bedingt durch die unterschiedliche Länge und dadurch, dass die Wochentage immer anders fallen) unterschiedlich viele Arbeitsstunden hat.

Wenn Du noch Fragen hast, schreib bitte.

LG Teddy1000

Achtung, Dennis, hier noch eine vorsorgliche Ergänzung. Prüfe selbst, ob das für Dich von Belang ist oder nicht: Bei Jobs auf 400 Euro-Basis ist stets der Jahresverdienst, bezogen auf ein Kalenderjahr, von großer Bedeutung. D.h.: Falls Du Weihnachts- oder Urlaubsgeld oder beides bekommen solltest, ist auch dieses hier hinzuzurechnen! Ergo folgende Rechnung machen:

Monatsverdienst mal 12 nehmen, zum Ergebnis Weihn. oder Url.geld dazu rechnen und diesen Betrag durch 12 teilen. Bei sozialversicherungsfreien Beschäftigung, wie es ein 400 Euro-Job oder Minijob darstellt, darf das Rechenergebnis auf keinen Fall 400 Euro überschreiten! Beachte das bitte.

Thema Überschreitung der 400 Euro: das wird vermieden, indem die Stunden, die den Höchstbetrag von 400 Euro überschreiten würden, in Freizeit abgegolten werden! Das muss also ggf. auch noch abgeklärt werden mit dem AG.

LG Teddy1000

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Wie soll man das beantworten können? Das ist orts-, branchen- und betriebsabhängig. Hast Du in dem Jahr Praktikum keinen Einblick bekommen was dort ungefähr bezahlt wird? Den Vertrag hast Du auch ohne Info über den Stundenlohn unterschrieben und sagst Deinem Arbeitgeber wieviel Du möchtest?

Ich kenne Leute die von 5 bis 12 Euro pro Stunde einen Minijob ausüben. Die arbeiten allerdings auch in völlig unterschiedlichen Betrieben und Branchen. Auch die Anforderungen sind zu berücksichtigen.

Habe noch gar kein Vertrag unterschrieben. Ist ein Rechtsanwalt b.z.w Schuldnerberatungsstelle in Niedersachsen. Die Angestellten ( Vollzeit) Verdienen Netto ca. 1500 € ...

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@Dennis336

Dann rechne mal ungefähr aus wieviele Stunden sie dafür arbeiten müssen. Dann hast Du eine Richtlinie. Da ich davon ausgehe dass die Mitarbeiter eine Ausbildung haben, bleib halt etwas darunter. Du kannst ja mal einen Betrag ansetzen und pokern. Runter kannst Du immer noch

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bei 8 € die stunde kommste auf 50 stunden. die meisten minijobs sind zwischen 44 und 53 stunden auszuführen!

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