wie viel kann bei privatinsolvenz gepfändet werden, wenn die nichtpfändbaren einkünfte "sehr" hoch sind?

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5 Antworten

Die nichpfändbaren Anteile werden hier in Deutschland nach der Höhe berechnet wie sie hier gezahlt werden. Alles was du mehr bekommst ist dann pfändbar.Diese leidige Erfahrung musste eine gute Bekannte von mir machen. Das sind nun mal die deutschen Gesetze. Oder es müsste sich in dem letzten Jahr was geändert haben.

Außergerichtlich hängt das vom Entgegenkommen der Gläubiger ab. Wenn es zum gerichtlichen Verfahren kommt, müssen die betreffenden ihr Einkommen sechs Jahre lang nachweisen. Wenn es unter dem pfändbaren Betrag liegt, dürfte es nicht gepfändet werden dürfen.

bei diesem Einkommenvon kanpp 4000 Euro wird sich doch wohl ein Weg finden, Verbindlichkeiten zu begleichen. Andere haben wesentlich weniger (ich denke nur an HartzIV) und beleissigen sich ihre Verbindlichkeiten redlich zu bezahlen..wenn hier seitens der Familie keine Kompromissbereitschaft hinsichtlich der Tilgung aufgezeigt würde, würde ich mich als Gläubiger genau so stur stellen..

nun, das möchten sie ja auch. es ist eine noch sehr junge familie, und sie müssen nun wirklich erst einmal lernen zu haushalten. das einkommen haben sie nun jetzt erst (im 2.monat) in die verschuldung sind sie vorher geraten. sie suchen nun nach dem besten weg daraus zu kommen und ihre gläubiger zufrieden zu stellen. es ist für so junge leute (die dann auch gleich eine so große verantwortung mit 4 kindern auf sich genommen haben) nicht so leicht. wie viele "alte hasen" hat schon die insolvenz erwischt...

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Was nicht pfändbar ist, ist nicht pfändbar - weder in der Privatinsolvenz, noch aussergerichtlich.

Bei 4 Kindern 1600,- € Kindergeld ? Wie geht das denn ?

Wenn Luxemburg bezahlt.

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@betrax

Uups : Hatte Deinen letzten Satz gar nicht gelesen . Die zahlen wirklich soviel ? Ist ja der Hammer .

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