Wie viel Geld kann man verlangen? (Pferdeboxen)

7 Antworten

also bei mir am stall (2 Reithallen, 3 Dressurplätze, 1 Springplatz, Geländespringanlage, gute Lage und schöne helle große Boxen) kostet das mit kompletter verpflegung 370Euro für ein Großpferd und 340 für ponys

Wieviel Geld du verlangen kannst, kommt ja wohl weniger darauf an, was deine potentiellen Einsteller gerne zahlen würden, sondern wie hoch deine Kosten sind.

DU solltest ja schließlich gewinnbringend bzw. zumindest kostendeckend wirtschaften.

Die von die angesprochene priviligierte Lage sagt ja nichts darüber aus, ob du jetzt in einer Region Deutschlands wohnst, wo 250,- Euro für einen Einstellplatz schon als teuer angesehen werden oder du unter 350,- Euro nichts findest.

Da heutzutage kaum jemand mehr in einen neuen Stall mit Boxenhaltung geht wohl nicht so viel wie sonst. Von Weide steht da auch nix. Wenn es nicht einmal wiedegang auf ausreichend großen weiden gibt wird wohl kaum einer sein Pferd dort hinstellen. Kommt auch noch drauf an in welcher Region ihr wohnt. So wies jetzt da steht würde ich mein Pferd dort nicht unterstellen, ich denke zwischen 200-300 Euro (mit weidenund Offenstall zw. 250-400 Euro, je nach Region) kann man verlangen, ob das jemand ohne Weiden und/oder Offenstall macht ist eine andere Frage. Wie kommt man auf die Idee, wenn man einen NEUEN Stall baut BOXEN zu bauen? Die sind immer mehr im Rückgang und das ist auch gut so.

weide und Offenstall ist dabei

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Wie kommt man auf die Idee, wenn man einen NEUEN Stall baut BOXEN zu bauen? Die sind immer mehr im Rückgang und das ist auch gut so

Wer erzählt dir denn so etwas? ICh wohne in der Nähe von Hamburg, und glaub mir, hier gibt es immer noch viele Boxenställe, und das ist auch gut so! Ich würde niemals in einen Offenstall gehen. Ich habe noch keinen gesehen, der wirklich gut und Pferdegerecht geführt wird.

Meine Pferde dürfen bei großer Hitze im Stall stehen - von Plagegeistern unbelästigt - und dürfen raus, wenn es kühler ist. Im Hochsommer nur nachts...

Meine Pferde stehen nicht im Schlamm - auch im Winter nicht - wohnen dafür in großen (Abfohlboxen) Paddockboxen. DAS ist optimal. Sie dürfen je nach Wetterlage von 3-7 Stunden raus.

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@Tangstedt

Ich halte ja eigentlich wirklich viel von dir Tangsted, du gibst immer wirklich tolle und kompetente Antworten. Nur dass du hier behaputest, dass Offenstall SCHLECHT ist kann ich nicht verstehen. Es IST die natürlichste Haltungsform. Auch wenn dein Pferd in seiner hübschen Paddockbox steht ist das nicht optimal. ein Offenstall muss ja nicht "Matsch und Unterstand" sein. Nein, ein richtiger Offenstall hat anders auszusehen. Ich stehe mit meiner Stute in einem Turnierstall. Und trotzdem haben wir Offenställe, unser Stall ist zum brechen voll, kein einziger Platz mehr frei. Die Offenställe haben einen innenberecih "meine Pferde dürfen bei großer Hitze im Stall stehen" , einen Asphaltierten aussenbereich "meine Pferde stehen nicht im schlamm" und Koppelanschluss, ausserdem noch einen Paddock mit Sand. Sie haben 24 h heu zu Verfügung. Können ENTSCHEIDEN wann sie wohin wollen, ob sie jetzt bei Hitze lieber im Schattigen Stall stehen oder lieber in der Sonne dösen, ob sie jetzt herum rennen wollen oder fressen. Sag mir das DAS nicht optimal ist.

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@Tangstedt

Das ist das Problem vieler Mensche: sie können sich nicht in die Pferde einfühlen. Wir als Höhlentiere habe es gerne warm, trocken und kuschlig. Deswegen können wir uns nicht vorstellen, dass Pferde lieber bei Wind und Wetter draußen stehen. Und solange du keine Ekzemer hast, ist ihnen die Weide mit Mücken garantiert lieber als die kleine Paddockbox ohne. Und ja, ich sage bewusst "klein", denn in der Natur sind Pferde 16 Sunden nur mit umherwandern und fressen beschäftigt. Kannst du das deinen bieten? Nein. Sie haben vlt 20m², das mag sein, aber das ist niemals ein Vergleich oder eine Alternative zu riesigen Koppeln! Wenn du möchtest, dass sie im Schatten stehen wenns heißt ist, dann sorge für Bäume auf den Wiesen. So einfach ist das.

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@Freyka

@freyka: Meine Pferde drängeln am Tor, wenn sie rein wollen. Und das wollen sie bei großer Hitze immer - nicht wegen der Hitze, sondern wegen der Insekten. Im und am Stall sind keine Insekten. Dort können sie auch im Regen oder in der Sonne auf ihren Paddocks stehen. Im Regen stehen sie gerne, in der Sonne im Sommer nie.

Das mit 16 Stunden umherwandern und fressen in der Natur stimmt, und das kann ich meinen nicht bieten - schon alleine deshalb, weil meine Weiden keine 10 Hektar groß sind. Und ich habe auf den Wiesen einen Riesenbaumbestand von Pappeln, die viel Schatten bieten - aber auch viele Insekten.

@heyyeh: Ich behaupte nicht, dass ein Offenstall schlecht ist. Ich habe nur noch keinen gesehen, der ordentlich geführt und befestigt ist.

Alle schreien nach "mein Pferd muss immer draußen sein", meinen damit aber: ich will weniger Arbeit haben. Meistens sind die Unterstellmöglichkeiten zu klein. Es wird nicht bedacht, dass es rangniedere Tiere gibt, die dann nicht in den Unterstand gelassen werden. Die Futterstellen sind oft unbefestigt, d.h.Heu wird zertrampelt, es gibt zu wenige Futterstellen. Wieder kriegt das rangniedere Pferd nichts ab. Oft werden Offenställe nicht anständig abgeködelt. Die Pferde leiden an Mauke, manche sind abgemagert. Woher ich das weiß? Ich habe schon mehrere Offenstallpferde in den letzten 30 Jahren in meinem Stall aufgenommen und aufgepäppelt.

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@Tangstedt

Wenn sie drängeln, um rein zu kommen, sind sie entweder (m. M. n.) nicht gut genug erzogen oder sie kennen die Robusthaltung nicht. Aber darüber kann man streiten, wie man mag. Meiner ist lieber draußen, auch wenns da Insekten gibt, deine sind lieber drinnen. Ende :D Ich möchte dir übrigens nicht unterstellen, dass du keine gute Halterin bist oder deine Pferde nicht gut behandelst! Das nur nebenbei. Und zu deinem letzten Absatz: Es gibt auch Aktivställe, meiner kommt nächsten Monat in einen. Da bekommt jedes Pferd in Ruhe was es braucht, nichts wird zertrampelt und der Service ist klasse. Ja, ich möchte weniger Arbeit, aber bei mir steht in 2 Jahren das Abi an. Ich will die Schule nicht vernachlässigen, deswegen kann ich einfach (meist) keine zusätzliche Zeit für Misten und Füttern hergeben. Kleine Portionen über 24h verteilt sind übrigens auch deutlich gesünder als 2-3x am Tag n riesen Batzen Heu. Zugegebenermaßen kenne ich nur einen Aktivstall, weil die bei uns nicht so verbreitet sind. Offenställe, in denen Pferde abmagern oder krank werden gibt es leider oft, aber das sind die "schwarzen Schafe" in der guten Haltung.

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@Freyka

Also bei meiner Stute ist es so das Sie aus Offenstallhaltung kam. Aber selbst dort hat Sie wer weiß wie es immer geschafft auszubüchsen und quer über die Hauptstraße zur Box zu maschieren.

Zuerst hatte Sie bei mir eine Box mit Tür nach draußen zum Paddock der so gute 30 m² hatte. Den Zaun zur Weide hat die Hofbesitzerin Morgens auf und abend´s zugemacht. Sie wollte die Pferde über Nacht nicht auf der Weide lassen.

Danach mussten wir den Stall wechseln. Große Box die für Stute mit Fohlen gedacht war. Täglichen Weidegang und die Möglichkeit das Pferd über Nacht auf der Weide zu lassen. Das habe ich über den Sommer auch genutzt. Nur auch dort wollte Sie alle Paar Nächte einfach rein. Sie hat gewiehert bis einer der Hofbesitzer mitten in der Nacht aufgestanden ist und Sie reingeholt hat.

Also reine Offenstallhaltung mag Sie scheinbar nicht. Also wird meine über Nacht eingestallt. Kommt Morgens raus und wird wieder reingeholt wenn Sie rein möchte.

Was spricht also gegen diese Haltungsform? Klar, Reine Boxenhaltung ohne Weidegang/Paddock wird immer noch betrieben, sollte aber jedem Klar sein das es nicht gut ist. Aber nicht jedes Pferd kommt im Offenstall zurecht, auch nicht nach Eingewöhnung. Und meine drengelte und quengelte nicht wegen Kälte/Hitze oder Insekten und ist noch dazu absolut unverträglich anderen Pferden gegenüber. Da gibt es nur immer mal wieder den ein oder anderen mit dem Sie sich die Weide zur not Teilen würde. Ansonsten wird gnadenlos reingezimmert bis der Gegener zu Boden geht. Das haben wir mehrmals getestet bis keiner mehr bereit war sein Pferd dazuzustellen.

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Wie viel für RB (2x Woche) verlangen

Hallo, ich habe vollgendes Problem: Da ich jetzt schon lange mich mit dem Thema 'eigenes Pferd' befasse und mit meinen Eltern rum überlege steht für mich jetzt fest, dass ich eine Reitbeteiligung für mein Pferd haben möchte. Nicht nur, damit es auch jemanden hat, wenn ich mal krank bin oder in den Urlaub fahre, sondern auch, damit es etwas an andere Reiter gewöhnt wird. Für uns ist ein Pferd schon sehr teuer und meine Mutter wird es wohl nur Erlauben, wenn die Reitbeteiligung auch Geld bezahlt - mal ganz abgesehen davon dass bei 'billigen' Reitbeteiligungen leider ziemlich viele den Wert des Tieres nicht verstehen (kenne ein paar Mädels) eine Reitbeteiligung ist bei uns unglaublich selten, da die meisten Pferde schon vergeben sind und es für die Schulpferde Ellen lange Wartelisten gibt. Zum Pferd: Es wird auf jeden Fall ein Warmblut werden, zwischen 1,65m und 1,70m. Springen und 'höhere Dressur Lektionen' wären auch mit drin. Es soll ein Junges Tier sein so zwischen 5,6 Jahren, mit dem wir auch mal auf kleinen Hofturnieren teilnehmen können. Hier zum Reiterhof: Es gibt ein Dressurviereck, eine kleine Reithalle wo unter der Woche Schulunterricht Nachmittags stattfindet, einen sehr großen Springplatz, eine große Reithalle (bei Turnieren wird ein Teil als Abreiteplatz eingezäunt) und es sollen noch ein 50-Pferde-Aktivstall (haben schon einen für etwa 20) und eine noch größere Reithalle gebaut werden. Im Winter udn Sommer stehen Roundpens zur verfügung.Sind umgeben von sehr vielen Weiden und haben riesiges Gelände direkt vor der Tür. Dann gibt es noch so Sachen wie Solarium, Abspritzgelegenheiten und ein Laufband. Bei uns gibt es auch Turnierpferde. Dadurch sind die Ställe vergleichsweise auch teuer, doch ich werde auf jeden Fall dort mein Pferd unterstellen weil es der beste Platz ist. Manche Pferdebesitzer wollen für 3x reiten auf kleinen Ponys schon 150-170 Euro im Monat haben. Was denkt ihr, könnte man Maximal bezahlen? Die Reitbeteiligung dürfte quasi alles machen, mit freunden (natürlich nicht alleine) in Gelände bei gutem Wetter, so ca. 1- 1 1/2 Stunde(n) reiten, wenn sie will in den Unterricht, an der Longe auch mal kurz Freunde drauf setzen, so lange sie auf die Gesundheit des Tieres achtet und sich sehr gut drum kümmert. Bodenarbeit und Longieren auch möglich. Boxen misten kann auch ich übernehmen. (habe auch Freundin die jeden Tag auf Hof ist und evtl. mal ein Auge auf sie werven könnte) für Decken oder so würde ich aufkommen, falls sie mal was sieht. Je nach dem wie gut sie reitet und wie weit aus Pferdi ist könnten wir nach einiger Zeit überlegen, ob sie Kandarre probiert (bin gegen Sporen) Turnierteilnahme auf dem Hof wäre mit Absprache auch möglich Sie dürfte halt 2x die Woche kommen. Was wäre der maximale Preis, den man für eine RB verlangen könnte? Und ich möchte jetzt bitte nicht gehatet werden a la du willst nur an dem Tier verdienen oder so. Ich möchte NUR eine Antwort auf DIESE Frage.

Danke im Voraus :)

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Auf unserem Hof ist alles was das Herz begehrt. Große Reithalle, Longierhalle, Rennbahn, Spring- & Fahrplatz, Großer Reitplatz, Führanlage, Waschplatz, Putzplatz Ein riesiges Ausreitgelände liegt vor der Tür. (Mit See, Sophienhöhe)

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LG Freklove

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Findet ihr das ok? Oder würdet ihr an meiner Stelle die Reitbeteiligung etwas günstiger machen?

Danke im Vorraus😊😙😚.

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