Wie viel Geld ist für Miete, Essen, Trinken, Strom und Wasser an die Eltern angemessen?

Das Ergebnis basiert auf 11 Abstimmungen

200 - 300 Euro 72%
Mehr 18%
100 - 200 Euro 9%
Nichts, immerhin ist es ihr Kind 0%

14 Antworten

200 - 300 Euro

 Vom Gefühl her würde ich sagen 300 Euro. Die "Leistung" der Eltern ist natürlich mehr Wert (also nicht 300 Euro und dann die Füße auf den Tisch legen und mit dem Finger schnippsen^^), aber Geld werden sie nicht wirklich brauchen. 300 Euro sind nicht übertrieben viel und auch nicht so wenig, dass es nach Geringschätzung ausschaut. Die Eltern werden den Betrag dann vielleicht von sich aus reduzieren oder sammeln und später zurückgeben.

Wichtig fände ich, dass Deine Freundin einen ordentlichen Teil ihres Verdienstes spart. "Kriegskasse" (für kommende Ausgaben), Vermögensbildung, Altersvorsorge. Das wird auch ihren Eltern wichtig sein.

200 - 300 Euro

Geschätzt (ich kenne die Größe der Zimmer nicht) hast du im Monat ca. 25-35 Euro Stromkosten (wenn man die Kosten für z.b. Waschmaschine die wegen dir ja auch benutzt wird mitrechnet).Natürlich ist es mehr wenn ihr eine Stromheizung habt.

Essen kostet bestimmt 100-200 Euro im Monat (je nachdem was ihr/deine Eltern kauft).

Also fände ich so 250-350 Euro angemessen.Da sind die dauerhaften Kosten wie Strom/Essen gedeckt und eventuell sind noch ein paar Euro für deine Eltern über.

Fände ich zumindest angemessen.

100 - 200 Euro

Aus Elternperspektive kann ich sagen, weil wir eine ähnliche Situation jahrelang hatten:

Strom ca. 50 € monatlich

Wasser ca. 10 bis 15 € monatlich.

Das sind echte Kosten, die von der Freundin auch unmittelbar verursacht, bzw. beeinflusst werden können. Wenn die Freundin ausziehen würde, würden sich die Kosten der Eltern sofort um diesen Betrag reduzieren.

Wenn es eine große Eigentumswohnung oder das eigene Haus der Eltern ist und womöglich auch schon weitgehend abbezahlt, können die Eltern auch nicht sagen, wenn die Tochter raus ist, suchen wir uns eine kleinere Wohnung. Insofern bleiben Heizkosten, Versicherungen, und alle sonstigen Wohnkosten praktisch gleich hoch.

Dann kommt es noch darauf an, wie es mit dem Essen geregelt wird. Wenn sich die Tochter weiterhin am Kühlschrank bedient, wie es ihr gefällt und selbst nichts einkauft und wenn die Mutter weiterhin brav die Wäsche macht und die Wohnung allein putzt, wäre es schon angebracht, wenn sie sich wenigstens finanziell kräftig beteiligen würde.

Wenn sie aber wie jedes andere erwachsene Familienmitglied ihren Teil zu den Haushaltsarbeiten beiträgt und vielleicht nicht immer nur auf die selbst genutzten Räume beschränkt, wenn sie sich bei der Essenszubereitung beteiligt und auch mal beim Einkaufen eigenes Geld ausgibt, auch für Lebensmittel bei denen die Eltern mit essen dürfen usw., bin ich der Meinung, könnte man die Zuzahlung der Tochter auf 100 € monatlich beschränken. Das wäre dann zwar mehr ein symbolischer Beitrag, aber da die Eltern nicht direkt darauf angewiesen sind, können sie so auch dazu beitragen, dass die Tochter bis zur eigenen Selbständigkeit in eigener Wohnung was für Anschaffungen ansparen kann.

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