Wie viel Geld darf man als minderjähriger ausgeben?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

das kommt darauf an wie alt du bist. Einiges geht unter den § Taschengeld,jedoch alles mit Einschränkungen. Es kommt immer darauf an, ob es mit weiteren Kosten verbunden ist. Z.B. wenn du eine Mofa kaufen willst und eine Versicherung nötig ist, sind es weitere Kosten...das dürftest du dann nicht. Das gilt auch bei Geschenken, die mit Verpflichtungen einhergehen. Bei der Maschine wirst du kaum Probleme haben. Aber da ich dein Alter nicht kenne, musst du wohl einfach mal nach der Geschäftsfähigkeit schauen. Bis 14Jahre (nach meinem letzten Stand) bist du nur beschränkt geschäftsfähig...

Bis zum 7. Geburtstag ist man geschäftsunfähig - vom 7. bis zum 18. Geburtstag beschränkt geschäftsfähig. Das ist schon lange so.

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bei größeren beträgen würde ich auf jeden fall eine erwachsen person um rat fragen, nur zur rückendeckung. aber solange du nicht mehr ausgiebts, wie du hast, also keine schulden machst, wüßte ich nicht, was dagegen spricht.

Der "Taschengeldparagraph" greift bei einer Musikanlage nicht, da diese viel zu teuer ist.
Wenn deine Eltern sie also zurückbringen wollten, könnten sie das tun.
§110 BGB regelt die Wirksamkeit eines Kaufvertrages, der mit geringen Geldbeträgen zu tun hat - etwa in Höhe des Taschengeldes.
Dieses wird dir bereits zur freien Nutzung überlassen, wodurch eine erneute Zustimmung der Eltern überflüssig wird, wenn du dir davon etwas kaufen möchtest.
Ich würde dir aber empfehlen, mit deinen Eltern über eine solche Anschaffung zu sprechen und einen Konsenz zu finden. Du sagst selbst, sie haben viel für dich gemacht, entsprechend ist euer Verhältnis gut und sollte nicht mit der Durchsetzung von eventuell gesetzlich festgelegten "Rechten" torpediert werden.

es kommt darauf an, wieviel Taschengeld er oder sie bekommt! Also ist es so nicht ganz korrekt

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@Jule80

Er muss den Erwerb ausschließlich von seinem TG finanzieren.
Dass er das nicht kann, hat er oben bereits angegeben.
Außerdem geht es der Norm nicht um das Ausgeben eines Vermögens durch jahrelanges Anhäufen.
Auch ist der Begriff "Taschengeld" im Paragraphen nicht wirklich zu finden.
In diesem Fall würden Gerichte zugunsten der Eltern entscheiden, ansonsten könnte man mit §110 die komplette eingeschränkte Geschäftsfähigkeit aushebeln, wenn es um den einmaligen Erwerb von Gütern geht (ohne Folgekosten).

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