Wie viel Geld braucht man um gut zu Leben?

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9 Antworten

Wieviel Geld Du zum Leben brauchst kann Dir keiner sagen, denn es kommt ganz auf Dein Lebensstadart drauf an. Es gibt Leute die haben kein Auto, fahren mit dem Fahrrad und wohnen in einer kleinen 2 Zimmerwohnung. Zudem habe sie nicht viel Geld und können sich nur das Notwendigste leisten. Sie verdienen gerade mal 1.200€ netto, was nicht viel ist, aber immernoch über dem Harz 4 Niveau liegt. Diese Leute können erst gar nicht in Urlaub gehen geschweige denn etwas für die Rente zur Seite legen. Meistens haben sie gerade mal eine mittlere Reife und eine Ausbildung genossen. Zu mehr haben sie es nicht gebracht. Wer sich mehr leisten will braucht schon einen sehr guten Realschulabschluß und einen vernünftigen Beruf in den er aufsteigen kann. Ich hatte die Mittelere Reife und habe die Bankkaufmann Ausbildung gemacht. Innerhalb von 15 Jahren bin ich bis zum Prokuristen aufgestiegen und hatte dann meine 5.000€ netto im Monat. Das gelingt nicht jedem, denn nicht nur der tägliche enorme Einsatz muss stimmen, sondern man braucht noch eine Portion Glück und die richtigen Vorgesetzten die einen fördern und schätzen. Wer Glück hat und sich im Betrieb positionieren kann verdient um die 3.000€ netto. damit kann man schon was anfangen und etwas zur Seite legen. Denn das braucht man, wenn man sich mal ein Eigenheim leisten möchte. Von einem dickem Auto nach der Ausbildung würde ich abraten, denn dann kann man kaum noch was sparen. Zudem sollte man an seine Altersvorsorge denken.

Hierzu ein Vorschlag:

Wenn Du das Geld für die nächsten 5-10 Jahre nicht brauchst,
dann beginne mit einem Aktien Fondssparplan. Kaufe monatlich 2 Fonds mit je 50€
und spare kontinuierlich. Wenn Du ein lohn hast, dann kannst Du 50 € vom Gehalt
abknüpfen und die anderen 50€ von den Ersparnissen. Sollte es zu wenig sein,
kannst Du den Betrag auch verdoppeln oder verdreifachen. Dadurch daß Du die
Fonds regelmäßig kaufst, kaufst Du zu höheren und auch zu tiefen Kursen,
dadurch vermindert sich der Einstandskurs. Das Depot kannst Du bei einer Onlinebank eröffnen und wenn Du über einen Vermittler kaufst 
sind die Fonds sogar ohne Ausgabeaufschlag zu haben. 100€/Monat sparen und das
40 Jahre lang bringt Dich auf einen Wert von ca. 120.000€. Solltest Du aufgrund
von Gehaltserhöhungen mehr verdienen, kannst Du die Sparbeträge auch
heraufsetzen und am Ende kommt dann entsprechend mehr heraus. Einen
Fondssparplan kannst Du jederzeit beenden und täglich zum aktuellen Kurs
verkaufen. Die Fonds findest Du zum Beispiel in der Zeitschrift Finanztest.

Risikohinweis:

Aktien und Fondsgeschäfte sind riskant. Sie können problemlos bis zu 50% und mehr schwanken, daher informiere Dich über deren Risiken, wenn Du damit Geschäfte tätigst. 

Deine Gehaltsvorstellungen sind generell relativ hoch. Nach ein paar Jahren mit einem Wirtschaftsabschluss kannst du ggf. die 50ts erreichen, 80 ts auf keinen Fall, da sind mehr Berufserfahrung und höhere Positionen notwendig. Mit einem Ausbildungsberuf kannst du auch kaum 50ts erreichen, ein Freund von mir hat das jetzt nach fast 25 Jahren als "einfacher" Industrieelektroniker geschafft, ist aber schon die Ausnahme, in guten Branchen dürften da nach einigen Jahren eher 30 bis 35 ts Jahresbrutto stehen. Im Optimalfall sollte der Beruf sowohl den Interessen entsprechen und nicht zu schlecht bezahlt werden. Wir haben als Familie mit einem Kind ungefähr ein monatliches Netto-Haushaltseinkommen von 4800 Euro (Sozialarbeiter und Beamtin, beide FH Studium), davon kann man aus meiner Sicht gut leben, auch wenn es nicht an Wirtschafts-, Ingenieur- oder IT Berufe herankommt.

Was ist daran verkehrt an seinen Preisvorstellungen, gibt genug Leute die es relativ schnell an die Führungsebene schaffen und auch höhere Summen verdienen.

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@TimFragtEuch

Klar gibt es das, beziehe mich nur darauf, dass es keinewegs mit einem Wirtschaftsabschluss häufiger solche Gehälter gibt, mit einem Ausbildungsberuf schon überhaupt nicht.

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Wie aus meiner vorherigen Antwort zu entnehmen, mein Bruder hat nach seinem Master in Wirtschaft mit ca. 65 als Key Acc. Manager gestartet ist nun nach ca. 8 Jahren bei 102 als Sales Director und wird mit etwas glück in den nächsten Jahren Geschäftsführer und würde dann nochmal ordentlich mehr Verdienen.

Also unmöglich ist nichts, trz. Danke für deine Antwort und deine Gehaltsangabe. :)

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@Mx9339

Bei meinem Schwager ist es ganz ähnlich, der ist auch ganz schnell Spitzenverdiener geworden. Diese Leute bilden aber dennoch die Ausnahme und nicht den Durchschnitt.

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Naja, mein Bruder hat nach seinem Studium als Key Account Manager mit ca. 65K Brutto angefangen und ist mittlerweile Sales Director mit 8,5 Brutto im Monat. Deswegen ja auch die große spanne von 30K , man braucht immer etwas glück im Leben.. :p Und mein Vater hat auch "nur" Abitur und hat ca. 55k Brutto als Beamter.

Hallo

Ein Studium kann jeder schaffen, der schonmal ein Abi hat. Es geht nur darum richtig zu lernen, die richtigen Leute im Umfeld zu haben und die richtigen Bücher, Kurse etc. über das Thema Erfolg, Zielsetzung oder Motivation zu durchforsten. 


Um deine Frage zu beantworten würde ich sagen das man um ,,gut`` zu Leben um die 5k euro im Monat braucht. Alles drüber ist natürlich besser. Würde dir relativ spät ein Neuwagen leisten. Da du mit wenig Vermögen relativ schnell an Schulden kommen kannst und selbst wenn du viel verdienst lebt es sich eher schlechter mit zu hohen Ausgaben. Besser erst ab nem bestimmten Vermögen an Verbindlichkeiten gehen. Z. B ab 200 tsd. Euro ein Neuwagen Preisklasse 35 tsd. Euro ( kling vllt. Streng, weiss nicht wie du dazu stehst ).

Falls du gerne von einem Profi über dieses Thema mehr erfahren willst ( Geld, Vermögen, Sparen, gutes Leben ), kann ich dir nur Bodo Schäfers Bücher empfehlen :)

Hoffe ich konnte dir helfen.


Liebe Grüsse

Tim

Es gibt leider Profs., ich habe in Düsseldorf an der HH-Uni studiert, die machen die Klausuren extra schwer, wenn sie mitbekommen, dass die Studenten gemeinsam lernen und sich vielleicht sogar in einen Raum setzen und dies quasi in kleinen Vorlesungen tun.

Einige Klausuren waren so schwer, dass es keine 1-er und 2-er gab, nur weil man Zusammenhalt und Hilfe praktizierte. 

Es gibt richtig hinterhältige Profs. und bei denen wird das Studium unmöglich, was leider deren Ziel ist.

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In den letzten Jahren sind in Deutschland die Löhne um 25% gesunken und die Preise explodiert.

Die Lohnnebenkosten, ich lasse die Lohnsteuer außen vor, sind richtig abartig.

Bei mir sind jeden Monat ca. 700€ nur für die Krankenkasse und für die Rente, die ich nie bekommen werde, abgezogen wurden. 12*700=9100€.

Du solltest etwas studieren / lernen, wo Du wie z.B. die Anwälte in ein eigenes Renten und Krankenkassensystem einzahlst.

Als Wirtschaftsprüfer verdienst Du z.B. viel Geld. Oder Du studierst Finanzmathematik und Wirtschaftsmathematik.

Wenn Du ein Überflieger bist, dann studierst Du Mathematik, mit dem Schwerpunkt Versicherungen, Risikovers. & Banken und machst dann Deinen Actuar oder Aktuar, weiß jetzt nicht wie man das schreibt.

Du kannst auch beim Bund studieren, Medizin, Jura, BWL, dort klaut Dir keiner jeden Monat Deinen halben Lohn!

Beim Bund studieren, das ist das Beste, was ein junger Mensch machen kann. Dort wirst Du auch mit Sozialleistungen nur so zugeschüttet.

Oder Du studierst Jura und gehst dann zum Bund, dann bist Du sofort Major und hast über 4000€ netto, wenn Du dann heiratest hast Du das Doppelte!!! Und ist Deine Frau vielleicht auch beim Bund, dann hat sie auch das Doppelte. 

Klar wirst Du beim Bund nie 30.000 oder 100.000 wie manche Bänkster im MONAT verdienen, trotzdem wird es Dir sehr gut gehen.

Also mit 50 bis 80k hast du schon ganz schön gehobene Vorstellungen...mein lieber Schwan :D

Ist Geld tatsächlich in deinen Augen die Grundvoraussetzung für ein gutes Leben?

Nein, aber ich denke es nimmt einem viel Last. Bei uns lief es auch nicht immer gut, und man hat gemerkt wie alles langsam wieder "entspannter" wurde als es keine finanziellen Sorgen mehr gab.

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@Mx9339

Da gebe ich dir recht, absolut.

Aber man muss einen gesunden Mittelweg für sich selber finden. Denn der bestbezahlteste Job, der dir keine Freude und Befriedigung auf einer persönlichen und menschlichen Ebene bringt, ist sein Geld nicht wert!

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Genau deswegen stelle ich solche ernsteren Fragen nicht auf ,,gutefrage`` weil da diese ziemlich typischen 0815  Antworten kommen, die weder weiterhelfen noch irgendwie von Nutzen sind.  Kann dem Max nur empfehlen, solche Fragen profesionelleren Leuten zu stellen. 

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@TimFragtEuch

@TimFragtEuch

Gut zu wissen, dass man deine Fragen also nicht ernst nehmen muss, nachdem es nach deiner Aussage keine wichtigen Fragen sind.

Und welche Antwort 0815 sind, sollte jeder Fragesteller für sich selber werten. Daher finde ich deine "Empfehlung" etwas misslungen!

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50-80K kriegst du mit einem Wirtschaftsstudium nicht zum Studieneinstieg. Wirtschaft ist sowieso überlaufen, da die Leute denken damit wird man reich.

Ansonsten ist Geld das falsche Motiv für ein Studium. Fächer wie Informatik o.ä. wo es gute Gehälter gibt muss man sich schon für interessieren um das bewältigen zu können

Manche leben mit 1800.-- gut, andere kommen mit 4000.-- nicht aus. Kommt auf den Menschen an.

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