Wie viel Druck auf dem Zügel?

2 Antworten

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Die Form des Halses ist erst mal nicht relevant. Wichtig ist, dass sie Gewicht mit der Hinterhand aufnimmt und den Rücken aufwölbt. Tut sie das?

Halbe Paraden sind eine Kombination ais Gewichts-, Schenkel - und Zügelhilfen. DIe sind NICHT da um das Pferd an den Zügel zu stellen und danach braucht man sie nihct mehr. Hier mal alles zum nachlesen :-)

http://www.mein-pferd.de/download/files/Reitlehre/MP1008_Reitlehre.pdf

Wieviel Druck auf den Zügeln liegt hängt auch etwas von der Reitweise ab, von fast reinem Zügelgewicht bis hin zu vielleicht 250-300 gramm, kurzzeitig vllt auch etwas mehr.

Wenn man mache Springreiter beobachtet.... viel mehr.

Dein Pferd sollte seinen Kopf allerdings selbst tragen und sich nicht aufs Gebiss legen. Wenn du ständig einen Zug auf den Zügeln hast von mehr als ner gefühlt gefüllten 500 ml Flasche läuft was falsch. Für ein fein gerittenes Pferd reicht es völlig, wenn der Zügel gerade so ansteht, dass er nicht schlackert.

Dankeschön für die Antwort. Wie merke ich denn, ob sie den Rücken aufwölbt? Das einzige, dass mir auffällt, wenn ich sie ans Gebiss heran treibe, dass sie vermehrt Last mit der Hinterhand aufnimmt. Denn sie ist schon ein Pferd, dass extrem vorderhandlastig ist. Eine weitere Frage wäre noch, was ich denn machen muss, wenn ich mit mein Pferd abwenden will und ich eig die richtigen Hilfen gebe aber sie mit der Hinterhand wegknickt? Oder manchmal passiert es auch, dass sie der Anlehnung des Zügels aus dem weggeht.

Danke schon mal im Vorraus :)

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@teees
Wie merke ich denn, ob sie den Rücken aufwölbt? Das einzige, dass mir auffällt, wenn ich sie ans Gebiss heran treibe, dass sie vermehrt Last mit der Hinterhand aufnimmt

Wenn du das merkst, dann ist das schonmal gut. Hier mal ein paar Bilder wie man den schwingenden Rücken erkennen kann. So wird dann auch deutlich was man spürt: Pferd schwingt locker im Rücken und lässt einen bequem sitzen. Du hast das vllt auch schon erlebt. bei einem Pferd, das den Rücken weg drückt, hat man das Gefühl, man sitzt ein Stückchen tiefer. alles ist hart, der Rücken verspannt.

Beim aufgewölbten Rücken hat man das Gefühl, "angehoben" zu werden. Es geht eher bergauf als bergab ;-)

Wie knickt sie denn mit der Hinterhand weg? Mit der Hinterhand nach außen? oder mit der Hinterhand nach innen (um irgendwie auf der geraden Spur zu bleiben)?

Oder manchmal passiert es auch, dass sie der Anlehnung des Zügels aus dem weggeht.>

Meinst du damit, sie reißt den Kopf hoch? Oder reagiert sie nicht auf Zügelhilfen? :-)

Danke für den Stern ^^

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@FrauWinter

Ich achte morgen mal vermehrt auf das Gefühl beim aussitzen, wenn sie am Zügel ist und wenn ich die Zügel locker lasse. Vielleicht merke ich ja einen unterschied :)

Mit der Hinterhand meine ich, dass wenn ich auf einer geraden Linie bin und nach links abbiegen will ist mein rechtes Bein verwahrend das linke Bein treibt das Pferd an den äußeren Zügel. Aber mein Pferd ignoriert den verwahrenden Schenkel und des sieht dann so aus als würde ich mein Pferd nur über die Zügel reiten wollen also so als würde ich sie am Zügel rumreißen.

Des Problem mit dem Zügel ist, dass wenn ich auf der linken Hand auf den Zirkel reite und in der Mitte vom Zirkel richtet sie den Kopf nach rechts, sodass keine Spannung mehr auf dem äußeren Zügel liegt und mir so dann ausweichen kann und es auch tut.

Nichts zu danken :)

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Lass deine Reitlehrerin mal am anderen Zügelende ziehen, dass du ein Gespür dafür bekommst. Also du hälst den Zügel ganz normal, sie nimmt ihn hinterm Gebiss und "zieht" dann soviel, wie es sich richtig anfühlen sollte.

Wieviel Zug auf dem Zügel sein sollte kann man ja schlecht übers Internet zeigen. Aber normal so viel, dass der Zügel nicht schlackert, aber du auch nicht das Gefühl hast, du musst dein Pferd aufm Gebiss tragen. Das sollte es schon selber tun ... Rest wurde von FrauWinter schon gut erklärt :)

Danke für die Antwort :)

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