Wie viel darf der Insolvenzanwalt nehmen?

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2 Antworten

Die Schulden hat der Anwalt doch nicht ausgedacht. Der wird alle Forderungen gegen dich gesammelt und addiert haben. Wenn du dich falsch vertreten fühlst bemühe dich vor dem zuständigen Gericht um eine Prüfung, denn ein Insolvenzanwalt wird von diesem beaufsichtigt und auch notfalls entlassen.

https://dejure.org/gesetze/InsO/58.html

Die Vergütung des Anwaltes ist ebenfalls gesetzlich festgelegt, da gibt es kein Spielraum.

https://dejure.org/gesetze/InsO/63.html

Völlig korrekt.

Der Insolvenzverwalter veröffentlich das Verfahren und sammelt alle bestehenden Schulden. Ob Sie Ihre Schulden genau beziffern können oder nur wegen einem Teil angemeldet haben, das spielt keine Rolle. Die Forderungen/Schulden, welche angemeldet werden, prüft der Insolvenzverwalter und gibt diese als Tabelle an das Gericht. Im Zuge dessen bekommen Sie auch Einsicht mit eine Frist von 14 Tagen und können widersprechen.

Die Kosten des Insolvenzverwalter sind deutlich geringer, sodass es sich um Forderungen handeln muss.

Wenn Sie die Schulden von 35 TEUR bezahlen können, dann haben Sie Vermögen, welches dem Insolvenzverfahren und den Gläubigern zusteht. Das müssen Sie ohnehin, soweit pfändbar, an den Insovenzverwalter geben bzw. wird durch diesen eingezogen.

Dadruch dass Sie jetzt im Insolvenzverfahren sind können Sie nicht mehr viel tun. Ihre Verfügungsbefugnisse liegen alles beim Insolvenzverwalter.

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Der Anwalt  macht  50.000 € Schulden? Strange. 

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