Wie viel Bildung lohnt sich eigentlich (Abitur, Bachelor, Master, Dr-Titel)

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Das Ergebnis besteht aus 9 Abstimmungen

Es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Dr-Titel, weil... 55%
Es kommt gar nicht auf Bildung an, sondern... 22%
Auf jeden Fall lohnt sich der Master, Dr-Titel nicht, weil... 11%
Mindestens Bachelor, alles andere später nicht wirklich, weil... 11%
Mindestens Abitur, alles andere später nicht wirklich, weil... 0%

10 Antworten

Mindestens Bachelor, alles andere später nicht wirklich, weil...

Bachelor haben erfolgreich studiert, das reicht als Eintrittskarte für fast alles. Es gibt auch völlig karriereuntaugliche Dr., die nach vielen Jahren Uni nicht mehr für wirkliches Leben zu gebrauchen sind.

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Es kommt auf die Wahl des zu Dir passenden Berufes an.Aber wenn Du schon den akademischen Weg einschlagen willst, solltest Du den Master machen .Den Dr. nur für Bereiche,in denen er Dich weiterbringt: Forschung, öffentlicher Dienst, wissenschaftliche Laufbahn, Führungsaufgabe in der Wirtschaft, Politik (leider, weil fachlich nicht notwendig). Ich hoffe aber , dass dieser Unsinn mit den Promotionen im nichtwissenschaftlichen Bereich bald ein Ende findet, denn dort geht es ja nur um den Schein.

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Es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Dr-Titel, weil...

Du solltest so weit gehen, wie es dir keine großen Schwierigkeiten bereitet. Hast du das Abitur ohne Probleme geschafft, sollte der Master drin liegen. Der bringt dir später bei den Bewerbungen echte Vorteile.

Der Doktor bringt noch viel mehr, allerdings wird es dann auch langsam schwierig mit der Finanzierung. Den Doktor macht man, weil die ganze Ausbildung darauf ausgerichtet ist oder man im Masterstudiengang dazu ermutigt wurde.

Zeit ist ein wichtiger Faktor. Dauern deine Bemühungen zu lange, wird das BaFöG-Amt oder deine Eltern dir die Unterstützung streichen. Dann wird es haarig.

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Es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Dr-Titel, weil...

Je Doktor, desto Ansehen/Gehalt. Ist einfach so. Wobei ich Leute kenne, die mit einem Bachelor an der Firmenspitze sitzen. Letztlich zählt vor allem, was Du kannst und wie Du Dich verkaufst, ob mit oder ohne Doktor.

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Es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Dr-Titel, weil...

Leider kommt es bei vielen Unternehmen weniger auf die Bildung, als auf den Titel an

In konservativen Unternehmen hat man es mit einem Dr. vor dem Namen einfach leichter in die Vorstandsetage aufzusteigen.

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Es kommt gar nicht auf Bildung an, sondern...

Es kommt auf den Bereich an, wo du arbeiten willst.

Bei der Bank langt z.B. meist ein Bachelor, aber als Chemiker wirst du nur mit Doktor oder. Diplom genommen

Das liegt daran, dass man sonst unter oder über Qualifiziert ist.

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Kommentar von eustreet
04.10.2013, 19:23

Ich meinte wirklich die Wirtschafts-, Bank- und Finanzwelt. Vielleicht auch noch die Politik.

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Es kommt gar nicht auf Bildung an, sondern...

Es kommt darauf an, welche Position du später besetzen willst. Wenn du nach ganz oben willst, ist der Dr. sicher hilfreich. Weiter unten kann der aber eher hinderlich sein, weil mit steigendem Titel auch das Gehalt steigt und welche Firma will schon einen normalen Angestellten überbezahlen, nur weil er einen Dr. hat? Das heißt, in so einer Position ist ein zu hoher Titel eher negativ.

Es muß immer auf die Stelle passen, es nützt dir weder eine Über- noch eine Unterqualifizierung.

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Es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Dr-Titel, weil...

http://www.zeit.de/2013/40/jugendarbeitslosigkeit-hilfe-hartz-4-ausbildung-bundesregierung

nachdem du diesen Artikel bis ins letzte Detail inhaliert hast, sollten deine Fragen geklärt sein. Ich finde die Kommentare und die dort gezeigten Links ebenfalls sehr hilfreich.

Wenn man sich alleine die Statistik anschaut, dann sind Leute mit Master-Studium seltener arbeitslos als Leute, die "nur" den Bachelor-Abschluss haben. Dieses Spiel kann man weiterführen, wenn man sich mit dem Grad und der Höhe des Abschlusses auseinandersetzt.

Klar kommt es immer auf die Persönlichkeit an. Es gibt Leute, die quälen sich durch das Studium und können nachher kaum neue Qualifikationen vorweisen (Bulimielernen), hauptsache man kann sich Master of the Universe nennen, aber manche gehen vollkommen auf und entwickeln ganz neue Horizonte.

Diese Horizonte entwickeln nicht nur die geistigen Fähigkeiten weiter, sondern fördern auch das sichere Auftreten und die Seite, wie man sich und Argumente präsentiert.

Ich habe mal gehört, es kommt nach einem Studium nur 25 % auf das neue Wissen an und 75 % darauf, wie man dieses Wissen verkörpert und einsetzt.

Wer stellt bitte den stummen "Volli-dioten" ein, der seine PS nicht auf die Straße bekommt?

Das ist ein interessanter Gedanke, den man weiter vertiefen kann, aber dieses werde ich jetzt hier nicht machen.

Ich bin selber nur ein Fachhochschulabsolvent, der nächstes Jahr erst mit seinem Studium beginnt. Ich sollte mich schämen, nicht mal Abitur habe ich. Wobei ich mich jetzt auf die Fachhochschulreife beziehe.

Mein Abi, wie man es schimpft, wollte ich noch irgendwann mal nachholen. Ich muss halt an einer Fachhochschule studieren und gehören damit zu den "Dummen". :-( Spaß at the End. Entschuldigen Sie auch die Tippfehler, aber ich bin ein Epilaeftrwe4kr

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Kommentar von Kristall08
04.10.2013, 21:59

nachdem du diesen Artikel bis ins letzte Detail inhaliert hast,

;-)

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Auf jeden Fall lohnt sich der Master, Dr-Titel nicht, weil...

weil der praktisch nur für das eigene ego ist. man verdient dadurch nicht mehr

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deine frage ziehlt nicht auf bildung ab, sondern auf "papiere" und ggf. wissen.

weil, die frage nach der bildung hast du ja selbst schon beantwortet. ;-) und die wirtschaftliche frage ist doch logisch: je mehr papiere, umso mehr kannst du geld einsacken. voraussetzung ist natürlich, dass du bei der ganzen wissensansammlung auch bildung genossen hast!

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