Wie Vertrauen zur Familie aufbauen?

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1 Antwort

Du bist in einem Internat, weg von der Familie. Versuche diese Zeit zu nutzen, innerlich stärker und zufriedener zu werden und Dich von Deiner Familie ab zu grenzen. Du brauchst deswegen auch absolut keine Schuldgefühle haben - sie nutzen weder Dir noch anderen etwas. Haben Deine Eltern Dich vor eineinhalb Jahren in das Internat geschickt? Wem verwundert es, dass Du denen gegenüber keine Zuneigung empfindest? Das ist völlig legitim und absolut verständlich.

Und es ist ungeheuerlich von Deiner Familie, dass sie Dir mit der Bibel kommen, um Dich emotional unterdrücken. Das ist eine Schweinerei. das ist auch Blasphemie, denn sie verzerren absolut die Liebe an und für sich. das ist Verrat an der Liebe, an Gott. Das ist fast so, als würden sie aus Gold Dreck machen.

Und Verrat an Dich. An einem 12-jahre alten Kind, das noch im Begriff ist, zu wachsen und zu werden, sich zu finden und sein Leben auf zu bauen.

Außerdem ist es völlig verständlich, dass Du dagegen rebellierst. Das würde ich auch tun. Erhalte Dir das. Denn das letztendlich garantiert Dir eine Chance für ein eigenständiges, selbstständiges Leben.

Du wirst langsam zu einer jungen Frau, einer Jugendlichen. Nimm es an.

Suche Dir Musik, Bücher, Freunde, Programme, Freizeitangebote, ein interessantes Haustier, irgendetwas Gutes. Irgendetwas Tolles.

Nimm das Gute an, ohne es zu bereuen. Vielleicht findest Du auch irgendwann ein tollen Jungen. Gib Dir darin Zeit.

Niemand kann Dich zwingen, Liebe für Deine Eltern zu empfinden, die einen gefühlsmäßig so stark unterdrücken.

Niemand kann Dich dazu zwingen, an etwas zu glauben, dass Dir unangenehm ist und Dich verrückt macht.

Du hast die persönliche Freiheit und das gute Recht, Freunde um Dich zu haben, die Dir gut tun. Freunde kann man sich aussuchen, die eigene Familie leider nicht.

Du hast das gute Recht, das es Dir gut geht und Du Dinge tust, die Dir gut tun, solange sie anderen nicht schaden :)

Du hast das Recht, Deine eigene persönliche Freiheit zu leben. Solange Du dabei Deinen Weg gehst und für Dich lernst, ist das völlig okay.

Sei unbesorgt. Du bist jetzt zwar allein und gehst einen schwierigen Weg, aber er lohnt sich. Irgendwann bist Du aus allem draußen und es sind noch sechs Jahre. Die vergehen schnell. Nutze die Zeit im Internat, um später eine sehr gute Arbeit zu finden, um von Deiner Familie frei zu kommen. Denn nichts ist schlimmer als Abhängigkeit.

Mache Dich frei von allen Zwängen und allen Druck. Versuche eher kontinuierlich eine Mitte und einen Weg zu finden, Erfolg und Geld zu machen, um Dir und anderen gut zu tun. Und wenn es später mal eine eigene Familie ist ;-)

Lieben Gruß, moonchild  

Ich wollte das so. Ich wollte weg, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.

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@Powergirl2222

das hätte ich genauso getan. Nur damals hatte ich nicht die Möglichkeit dazu. Meine Eltern waren genauso wie Deine. Sie waren wahnsinnig streng. Sie hätten mich niemals gehen lassen. Sie haben mich zu sehr gehasst, als das sie mir in irgendeiner Form ein Funke Freiheit gelassen hätten. Es ist noch viel mehr passiert :( aber das wäre zu krass, es zu erzählen.....

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