Wie vertraue ich jemandem an, dass es mir sehr schlecht geht, der schon weiß, dass ich unter Depressionen leide?

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4 Antworten

Hallo.     

Das du dich jemanden anvertraut hast, ist eine ganz tolle Leistung, das ist wichtig und richtig...👍     

Du hast einen wichtigen Schritt unternommen um auf duch zu achten und nun kannst du, wenn du es für dich möchtest, mit einem weiteren Schritt versuchen. Wichtig allerdings ist, das du dich nicht selbst unter Druck setzt.     

Da du zwar auf dem richtigen Weg bist, aber es nicht schaffst, dich mitzuteilen auf verbaler Kommunikationstechnik, kannst du es auch nonverbal tun.     

Du kannst dir Smiliesticker als Button die man sich mit einer Nadel, anheften kann, am Pullover usw. 

Der erste Smilie ist ein grüner lächender Smilie, den zeigst du, wenn es dir wirklich gut geht. 

Der zweite Smilie ist ein roter Smilie mit traurigen Gesichtsausdruck, den zeigst du, wenn es dir nicht wirklich gut geht. 

Ein dritter Smilie könnte sein, ein mit einem Ausrufezeichen versehener Smilie, den du zeigst, wenn du professionelle Hilfe benötigst.     

Eine Übung könnte sein, damit du Vertrauen gewinnst dein wahres Empfinden verbal zu äußern, dich am Morgen, am Mittag und am Abend vor einen Spiegel zu stellen, und dir selbst verbal mitteilst, wie es dir momentan wirklich geht.    

Grundsätzlich kommt man nicht immer in die Psychiatrie nur weil es einen aufgrund der Depression schlecht geht, um tatsächlich nach PsychKG eingewiesen zu werden, bedarf es eine Eigen- und/oder Fremdgefährdung. Selbst dann wird man versuchen, das du dich freiwillig in die Klinik begibst.     

Zu einer Therapie in einer psychosomatischen Klinik wird man dich so nicht zwingen können, hier muss es vom Patienten selbst gewollt sein, grundsätzlich besteht eine sehr gute Behandlungsaussicht um anhand der psychotherapie im Einklang mit einer medikamentösen begleitenden Therapie längerfristig, zu einem nornalen Leben zurückzukehren. Die Arbeit lohnt sich durchaus, wenn man sich selbst ein wieder normales Leben zurückwünscht.     

Eine bestehende ambulante therapeutische Begleitung sollte durchaus mindestens in Betracht gezogen werden, meiner persönlichen Meinung nach.     

Liebe Grüße, FlyingDog

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Kommentar von FlyingDog
30.12.2015, 18:01

Herzlichen Dank für die Auszeichnung und wünsche dir alles Gute.     

Liebe Grüße, FlyingDog

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Du hast der Person schon so weit vertrau und ihr gesagt das du Depression hast jetzt solltest du ehrlich sein aber ihr vielleicht auch sagen das wenn es ihr zu viel wird das sie es sagen sollt
Ihr solltest immer offen sein

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Bist du denn nicht in einer Gesprächstherapie, bzw. wurdest Du nicht mit sogenannten Aufhellern eingestellt? Ich finde es extrem wichtig, in diesen Phasen der Depression professionelle Hilfe zu bekommen. Vielleicht kann dir die Person helfen, dass du zu einem guten Psychologen kommst. Das ist ganz wichtig für Dich. Depressionen sind keine Schande sondern eine ernstzunehmende Krankheit an der mehr leiden als Du dir vorstellen kannst. Du musst dich überwinden und Hilfe einfordern, unbedingt. Du willst doch dein Abitur im Frühjahr machen, also hast Du ein Ziel vor Augen um das es sich lohnt seine eigenen Hemmungen zu überwinden. Ich wünsche Dir viel Kraft.

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Kommentar von nudel97
29.12.2015, 13:31

Ich nehme Antidepressiva und warte auf einen Therapieplatz. Aber das kann alles noch dauern... Zudem habe ich die letzte Therapie abgebrochen, da sie das Gegenteil davon erzielt hat, was erreicht werden sollte. Deswegen bin ich eigentlich auch nicht sehr begeistert von einer Therapie...

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Na wenn dunes ihr anvertraut hast dann weis Sie Bescheid und wird dich beobachten und wird schon merken wie es dir geht und wenn du es ihr sagst musst du nicht direkt in die Psychiatrie

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