Muss ich bei einem 450 EUR Job meine Krankenversicherung und Steuern noch selbst zahlen?

11 Antworten

Die 450,- Euro Jobs gewähren keine Krankenversicherung. Der Arbeitgeber bezahlt die Abgaben pauschal, die werden aber nciht dem Arbeitnehmer zugerechnet, ausser bei der Rentenversicherung, wenn der 450,- Euro jobber den freiwiligen Zusatzbeitrag wählt.

Das ist auch nicht nötig, denn ein 450,- euro Job ist immer nur ergänzung, weil:

1. Es eine Zweitbeschäftigung ist und der Erstjob die Versicherung bringt, oder

2. es eine Ergänzung zum ALG II ist, oder

3. der Betreffende in der Familienversicherung ist

Für mich ist es keine 2.beschäftigung, Hartz beziehe ich auch nicht und familienversichert bin ich auch nicht.

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@querdenker84

Somit entweder mit einer Beamtin verheiratet, oder Verhältnisse, die einen ALG II Antrag unmöglich machen.

Da besteht nur die Chance auf die freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen KV, oder einer privaten KV, oder eben aus dem 450,- Euro Job, einen 451,- Euro Job zu machen, der dann Versicherungsschutz bringt. kürzt natürlich Dein Netto, weil dann Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung anfallen.

Gut für den Arbeitgeber, statt 30,99 % Abgaben nur noch ca. 23 %. Er könnte Dir bei gleichen Kosten, den Lohn auf 479,- Euro hochsetzen. Da Du in der Gleitzone bist, wären das dann für Dich 421,- Euro netto mit Versicherungsschutz.

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@wfwbinder

@wfwbinder: wie kommst du bei einem Brutto von 479 € auf einen Nettobetrag von 421 €? Der Nettobetrag wird bei ca. 383 € liegen.

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Ja ich kann kein Hartz beziehen, ledig bin ich übrigens.
Das mit dem 451 EUR habe ich verstanden, aber wenn ein Job mit 450 EUR ausgeschrieben ist, muss man einen Arbeitgeber erstmal zu etwa anderem überreden 😀.
Aber trotzdem danke für die ganzen beiträge, hilft mir schon mal insoweit weiter, dass ich nun schlauer bin 😁

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@querdenker84

aber wenn ein Job mit 450 EUR ausgeschrieben ist, muss man einen Arbeitgeber erstmal zu etwa anderem überreden 😀.

451,- € sind für den Arbeitgeber günstiger als 450,- €.

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@querdenker84

Das mit dem 451 EUR habe ich verstanden, aber wenn ein Job mit 450 EUR ausgeschrieben ist, muss man einen Arbeitgeber erstmal zu etwa anderem überreden 😀.

Ganz einfach, durch vorrechnen. Schließlich denken viele Arbeitgeber nicht nach, nur weil sie auf "450,- Euro Job" gepolt sind.

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Dann musst du weiterhin deine Beiträge selber zahlen,dass dürfte dann aber geringer ausfallen als ohne Job,du müsstest dann schon dauerhaft mehr als 450 € pro Monat verdienen,dann würdest du eine versicherungspflichtige Beschäftigung haben !

Der Beitrag sollte dann nicht mehr bei ca.160 € pro Monat liegen,sondern bei Steuerklasse 1 nach dem Brutto / Netto Rechner bei ca. 43 € inkl.der Pflegeversicherung und an gesamten Sozialabgaben ca.92 €.

Du hättest dann also ca.357 € Netto,musst das natürlich dann auch so mit deinem AG - absprechen,dass er die Beiträge dann abführen kann.

Sollte das nicht gehen,dann ist der Rechner schuld,er hat es mir so ausgeworfen.

Wenn du derzeit noch Elterngeld bekommst und darüber versichert bist,dann musst du ja entweder alleinerziehend sein oder nicht verheiratet bzw.dein Mann müsste privat Versichert sein.

Dann kannst du auch dein Kind bis zum 3 Lebensjahr selber betreuen und einen Antrag auf ALG - 2 beim Jobcenter stellen,dann bekommst du auch deine KV - Beiträge gezahlt.

Durch einen Minijob ändert sich der aktuelle Status in der Krankenversicherung nicht.

Wenn der Minijob deine einzige Einnahmequelle ist (wovon lebst du dann), dann werden auch keine Steuern zu zahlen sein. Es kann natürlich sein, dass der Arbeitgeber die pauschale Lohnsteuer auf dich abwälzt. Das wären dann maximal 9,- € Abzug im Monat.

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