Wie versetzt man sich künstlich in Zustand wo man kreativ wird, so was wie Leidenschaft für die Kunst, z.B. um lange gut schreiben zu können?

2 Antworten

Der Schreibzustand ist kein komatöser Zustand ;-)

Schriftsteller sind Beobachter. Sie hören zu, was Bekannten, Familienmitgliedern oder Freunden wiederfahren ist, was für lustige, traurige, oder bizarre Ereignisse in ihrem Leben passiert ist, aber natürlich auch Dinge aus ihrem eigenen Leben, das Schreiben kann auch als Therapie fungieren. Viele haben die Fähigkeit, in ihrem Kopf bereits die ganze Story, die Figuren etc. zu durchdenken und sie irgendwann einfach aufzuschreiben.

Was heißt denn für dich "gut" schreiben? Ich gehe mal davon aus, dass es dann der Fall ist, wenn deine Ergüsse dich zufriedenstellen. Hol dir Inspiration, scheue auch nicht vor Klassikern zurück, mich hat derzeit die Erzählweise des bekannten deutschen Schrifstellers Theodor Fontane beeinflusst (Irrungen, Wirrungen, Effi Briest, Frau Jenny Treibel) Aber lass dich natürlich vor allem von Büchern inspirieren, die dich begeistern und beeinflusst haben! Was gefällt dir so an dem Inhalt, dass du es immer wieder lesen willst?

Und vor allem eins: Nicht frustriert sein, wenn das Ergebnis nicht das Beste zu Beginn an ist. Jeder durchlebt mal so eine Phase, es werden aber auch noch bessere Zeiten kommen.

LG

Ich glaube nicht daß man sich irgendwie in eine Kreativphase meditieren kann oder so. Die Kreativität muss dazu schon in einem stecken und sie muss raus wollen. So kenne ich das von mir beim Gitarrespielen. Wenn ich mal ne unkreative Phase habe dann hilft nichts - dann muss die Gitarre eben stehen bleiben. Irgendwann meldet sich dann mein Drang zum Spielen von alleine.

Einige Künstler greifen wohl zu drogigen Substanzen.

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