Wie verläuft eine mündl. Prüfung in Mathematik?

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4 Antworten

Das ist richtig.

Die Antwort lautet bei einer derartigen Frage eben nicht 15/27, sondern "Hierbei muss mit dem Kehrwert eines Bruches multipliziert werden".

Es werden die Kommunikationsfähigkeit und die Lösungsansätze des Schülers geprüft.

Phrasen wie "Zeigen Sie anhand einer Skizze", "Veranschaulichen Sie mithilfe der Graphen", "Erläutern Sie, warum ..." stehen dabei an der Tagesordnung.

Es geht nicht nur um das explizite Rechnen, sondern darum, dass sich der Schüler selbst einen Lösungsansatz überlegt und diesen erklärt.

Herleitungen sind auch sehr beliebt (bspw. von e ^^).

Zum Vorbereiten solltest du mit deinem Schüler also insbesondere das Warum? der gelernten "Formeln" üben und ihn selbst seine Lösung von Aufgaben erklären und vorrechnen lassen. ;)

Ich hoffe, ich konnte dir helfen; wenn du noch Fragen hast, kommentiere einfach.

LG Willibergi

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Kommentar von TechnikSpezi
21.07.2016, 14:03

Vielen Dank mal wieder für diese informative und hilfreiche Antwort! :)

Es geht also eher um das verstehen und erklären als um das anwenden, richtig?

Das mit dem "warum der gelernten 'Formeln' üben" habe ich allerdings noch nicht ganz verstanden.

Soll das ganz einfach heißen, dass ich mit der Schülerin in diesem Fall lernen soll, dass sie das alles erklären kann, warum jetzt dort ein Tiefpunkt ist oder warum man da die Ableitung bildet...

Oder wie ist das zu verstehen? :)

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Ich habe als Maschinenbauingenieur von einer Fachhochschule etliche Prüfungen gemacht ,schriftlich und mündlich bei Versuchen im Labor.

1. Es wird auf jeden Fall Grundwissen abgefragt.

2. Erkundige dich,ob Hilfsmittel zugelassen sind ,Mathe-Formelbuch und Graphikrechner und so weiter.

In der 8 Klasse Gesamtschule fangen die mit "Funktionen" an.

Es müssen somit alle Grundkenntnisse sitzen

Differentationsregeln/Integrationsregeln ,linearesGleichungssystem (Einsetzmethode,Gleichsetzmethode,Additionsmethohde

MERKE : Für jede Unbekannte braucht man eine Gleichung,sonst ist die Aufgabe nicht lösbar.

Ausnahme : Wenn 2 Gleichungen gegeben sind und 3 Unbekannte vorhanden sind,dann muss sich durch das "Gleichsetzen" 1 Unbekannte 

eleminieren und eine 2 te Unbekannte muss sich herauskürzen,so das nur noch 1 Unbekannte in einer Formel übrig bleibt.

MERKE : Integration durch "Substitution" Z abgeleitet Z´=dz/dx= Konstant(konstante kann vor das Integralzeichen gezogen werden)

oder wenn ein x übrig bleibt muss sich dies herauskürzen. 

Sehr wichtig : Bedingungen für "Extremwerte"

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Meine Tochter war neulich in der Mündlichen in Mathe (Abschlussprüfung Realschule) Sie musste neben theoretischen Fragen, wie du oben schreibst (...) auch etwas an der Tafel vorrechnen (Gleichung und Trigonometrie).

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Ich glaube dass sie dir eine oder mehrere aufgaben geben und du sie dann an der Tafel rechnen musst.

Aber sowas wie 9/3 wird in der 11 Klasse nicht mehr dran kommen ;)

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Kommentar von TechnikSpezi
21.07.2016, 13:44

Das wir hier nichts mehr mit Bruchrechnen wie in der 5. Klasse machen ist mir klar :D Die EF habe ich ja selbst durchlebt. Da kommt dann natürlich alles mit Ableitungen dran, das mit dem Bruch war nur ein simples Beispiel.
;)

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