Wie verläuft ein Therapiegespräch?

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3 Antworten

Der praktische Verlauf ist etwa folgender:

Du holst dir eine Überweisung zu einem Therapeuten.

Dann suchst du dir einen. Und das ist das erste Problem. Denn es gibt Wartezeiten von bis zu einem Jahr und mehr.

Hast du einen gefunden, dann finden erst einmal 3 bis 5 Therapiesitzungen statt, um sich Gegenseitig kennen zu lernen und zu sehen ob "die Chemie" stimmt. Kann man miteinander über ALLES reden? Ist gegenseitiges Vertrauen vorhanden?

Und wenn sich das geklärt hat, geht es an die Therapiegespräche. Oder eben an die Suche nach einem anderen Therapeuten.

Hast du dann "deinen" Therapeuten gefunden, geht deine Therapie los.

Der Therapeut überlässt es seinem Probanden, womit er beginnt. Denn das scheint erst einmal das Wichtigste zu sein.

Und dann setzt sich die Therapie Schritt für Schritt fort. Je nach Dringlichkeit, sind in der ersten Zeit mehr Sitzungen. Und danach strecken sich die Abstände.

Das ist eine ganz grobe Darstellung des Ablaufs.

Hoffe sie hilft dir.

Psycho-Therapien sind immer freiwillig, denn kaum jemand kann gezwungen werden, (auch im Gefängnis nicht) so etwas über sich ergehen zu lassen, wir leben glücklicherweise nicht mehr im III Reich, in dem auch andere, brutalo Therapieformen an Menschenopfern versucht wurden, .. ein Gespräch bleibt ein Gespräch und da sitzt niemand in "Zwangsjacke" wie im Film und wird etwa mit "Spritzen" und anderen Medikamenten erst "gefügig" gemacht. '

(Manche Menschen, die sich nicht besonders auskennen, haben sogar schon behauptet daher, das sie "moderne" Therapisitzungen an "kaffeekränzchen" erinnern würden, )

(ausser etwa bei den "Therapien" der Doktoren in Guantanamo, )

Du meinst sicher psychotherapeutische Behandlung? Gesprächstherapie? Der Therapeut wird wahrscheinlich fragen "Was führt Sie zu mir?" und dann ergibt sich daraus ein Gespräch. Gern fragen Therapeuten "Was haben Sie dabei empfunden..."

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