Wie verhindert man optimal Frustrationen nach Änderungen?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ich mache ein detailliertes Organigramm... bei Änderungen am Punkt X mache ich mir farbliche Unterschiede in Positionen, auf die die Änderungen sich auswirken - und welche Änderungen diese Auswirkungen auf weiter Folgendes haben könnten.

Beim Lauf dann abhaken, analysieren und optimieren.

Unvorhergesehenes sollte immer erwartet und akzeptiert werden. Der Frust bleibt nicht aus... wird aber minimiert

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Indem sich von vernherein darauf einstellt dass nichts hundert 100%ig ist.

Es gibt die Möglichkeit dass man Fehler gemacht hat, zB in einem Riesenkomplex auf Stiegen oder WCV vergessen hat (extrem aber passiert), oder dass unvorhergesehenes passiert, zB Wasseradern, Felseblöcke, Archäologische Funde, Unwetter.

Je komplexer ein Projekt umso eher die Wahrscheinlichkeit dass etwas nicht rund läuft.

Hast von Anfang dir eingeredet es ist alles toll geplant und nix kann passieren dann kommt der Frust. Wenn du dich am Fortschritt erfreust und Probleme die auftauchen als Herausforderung nimmst die du meistern willst hast anstelle von Frust extra Erfolgserlebnisse, wenn es doch gut genug gelingt.

Frust oder nicht ist deine persönliche Einstellung. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TimeosciIlator
09.03.2017, 09:44

Danke für Deine Antwort !

Bei der Arbeit ist es aber nicht immer so toll sich bei Problemen zu erfreuen und sie als Herausforderungen zu betrachten - denn der Chef will ja möglichst schnell fertig Produziertes sehen :)

0

Wenn du jetzt im Projektmanagement tätig bist, ist das doch ganz normal... es ist sogar ein ein eigenständiger Bereich/Abschnitt des Projektmanagement und nennt sich Änderungsmanagement, z. B. im Rahmen eines PSP.

Je komplexer die Wechselwirkungen an den Schnittstelen sind, desto größere wird auch der Änderungsaufwand.

Die Änderungen sollten auch gesondert festgehalten werden, damit man deren Entwicklung nachvollziehen und gegeneinander abwägen kann. Von daher muss/soll man die vorherige Projektplanung deswegen nicht verwerfen. So gesehen ist es auch kein Rückschritt, sondern ein normaler Arbeitsprogress bei dieser Tätigkeit. Mit anderen Worten: business as usual ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TimeosciIlator
08.03.2017, 23:14

Wir sind nur ein relativ kleiner Betrieb mit wenig Mitarbeitern.

0

Um mich von sowas nicht vollendst frustrieren und demotivieren zu lassen, hilft mir schon die mentale Einstellung auf so ein Szenario.

Bei jedem Projekt/jeder Planung gehe ich schon grundsätzlich davon aus, dass es sehr unrealistisch ist, dass der Plan zu 100% aufgeht und nie angeglichen werden muss.(da es eben unmöglich ist, wirklich an alles zu denken, gibt ja auch viele äußere Einflussfaktoren, die erst im Prozess sichtbar werden usw.)

Dadurch habe ich dann häufig noch zeitliche Puffer eingeplant, bin gezwungen auch "außerhalb der Box zu denken" und vermeide die psychische Belastung, dass z.B. Arbeitsschritte umsonst waren (ist zumindest bei mir nur noch halb so schlimm, wenn mich der Fall nicht überrascht)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Änderungen in laufenden Entwicklungen sind normal und auch kaum zu vermeiden.

Denke nur daran, daß man eben manche sachen erst später im Entwicklungsprozeß bemerkt und einbauen will. Nur um ein Beispiel zu nennen. Es gibt eben auch später noch permanent gute und weniger gute Verbesserungsvorschläge..etc etc ! Normal !!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gerade in kleineren Betrieben wird oft am Planungsaufwand für Projekte geknausert und gespart. Das ist jedoch sparen am verkehrten Ende. Wie RitterAltebur schreibt, er macht sich ein Organigramm, .... 

das ist schon mal gut, aber es sollte ein weiterer Schritt folgen, - die Erstellung eines soweit wie möglich genauen Netzplanes über alle Abläufe, denn dort erkennt ihr dann bei Änderungen auf welche Bereiche diese Änderungen Einfluss nehmen können. Vor allen Dingen sich aber nicht scheuen, Änderungen und dadurch bedingte Einflüsse auf den Tisch zu bringen und mit allen Beteiligten zu besprechen. 

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie verhindert man optimal Frustrationen nach Änderungen?

Gar nicht.

Frustrationen sind Empfindungen auf Erwartungen, die für betroffene Menschen gerade nicht auftreten und deshalb von jedem Menschen anders empfunden werden. Sie treten ja nicht nur bei „Projekten“ auf, sondern auch in anderen persönlichen Bereichen.

Frustration ist irgendwo die diffuse Angst, dass bestimmte Erwartungen, die man hegt, nicht erfüllt werden. Nehmen diese Ängste überhand, kann man auch daran mit Angststörungen erkranken.

Wenn du eine Gehaltserhöhung „erwartest“, kann es frustrierend oder enttäuschend sein, wenn die Erwartung nicht eintritt.

Man kann solche Enttäuschungen aber auch als Chance für Neuanfänge sehen und den eher negativen Frust als positiven Anreiz zu neuen Zielen verarbeiten.

Bezüglich der Arbeit, gibt es Aufgaben, die man erledigen muss und solche, die man wegen fehlender Ausbildung oder Mittel (Geld, Werkzeuge, Material …) eben nicht machen muss. Deswegen sollte man sich nicht bei solcherlei Projekten verrückt machen lassen. Man macht eben, was geht und alles andere sollen die „Schlaumeier“ erledigen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von TimeosciIlator
09.03.2017, 07:45

Gebe zu das Wort Frustration trifft es nicht besonders gut. Frage mal wieder zu schnell gestellt :)

Welches Wort würde Deiner Meinung auf die Situation zugeschnitten besser passen ? LG "Time"

0

Was möchtest Du wissen?