Wie verhindern dass mein jüngster Bruder von einem Flüchtling auf Schmerzensgeld wegen Diskriminierung verklagt wird er hat es nicht so gemeint und ist erst 14?

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25 Antworten

liebe Valomorin,...du kannst deinem jüngeren Bruder ja ...also, wenn er sich noch nichts hat zu Schulden kommen lassen..., einen anständigen Rüffel erteilen,  daß sich sowas nicht irgendwann ma wiederholt; er ist dein Bruder, allein deswegen hast du schon ein Aussageverweigerungsrecht - für alle Fälle-; sein Verhalten mit der Aussage war wirklich nicht gut und der "Moslem" beschwert sich zu Recht...dennoch  bin ich der Meinung, man sollte die Kirche im Dorf lassen;

...du hast dich richtig verhalten indem du ihm nicht den Namen deines Bruders gegeben hast; wenn dein Bruder vorher sonst eine "reine Weste" hatte, sollte er die Chance bekommen, ermahnt zu werden - das hast du ja gemacht, ihn ja auch entlassen - das ist ja auch ne Art von Strafe; wie alt ist denn der Flüchtling, daß er sich so verhält ?...obwohl du ihm doch schon geantwortet hast: den Namen gibst du nicht raus usw.; also, wenn er dich wirklich nervt, kannst du ihm Hausverbot erteilen; andererseits sollte er mal runterkommen...du hast dich für den Ausrutscher der Beleidigung - wenn auch stellvertretend - geäußert;

...also rechtlich - wenns drauf ankäme - könnte er gar nix machen; selbstverständlich hälst du zu deinem Bruder und sagst dem "Beleidigten" nix dazu; sollte er zur Polizei gehen..ist es fragflich, ob es als Anzeige auch bis zum Staatsanwalt käme; er könnte deinen Bruder ja auch falsch verstanden haben, wie es hier schon gesagt wurde..., dann wäre es Aussage gegen Aussage und das Verfahren würde wohl gar nicht erst in die Wege geleitet; wäre ein Schaden, vor allem ein körperlicher entstanden, würde es anders aussehen;

...also...macht euch nicht verrückt, bleib bei deiner Aussage und wenn er wirklich nervt, dich belästigt, erteile ihm Hausverbot; deinen Bruder nimmst du dir dann nochma vor und redest ihm ins Gewissen, er soll es bereuen und dann muß es aber gut sein, viel Erfolg damit, alles Gute,liebe Grüße aus Köln

Gaaanz genau! Mensch klasse, dann kann ich mir den Text ja sparen ;)

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Ich in deiner Situation würde mich bei der Betroffenen Person für den Verursacher entschuldigen, aber keinen Namen nennen. Ich würde ihm erklären das derjenige gekündigt wurde.
Wenn er mich dann weiter nicht in Ruhe lassen würde, höflich erklären das du Hausrecht hast und wenn er nicht aufhört, er Hausverbot bekommt.
Du musst nicht mal vor Gericht gegen deinen Bruder aussagen, mach davon Gebrauch.

Wie will der Betroffene denn die Tat beweisen? Gibt es Zeugen?

Dein Bruder muss sich nicht selbst belasten und du musst nicht deinen Bruder belasten, was bleibt ist eine lose Behauptung von einem Flüchtling (oder sehe ich das falsch?).

So ist es nun mal, mit dem Recht hier in Deutschland.

Und zieh dem kleinen Bängel mal die Ohren lang, jeder versteht seine Pubertät und da hat jeder mal irgend ein Mist gemacht. Das hat aber Grenzen die man nicht überschreiten muss, in deinem Laden hat sowas überhaupt nichts verloren, davon hängt deine Existenz ab...?

Vor Gericht würde vermutlich ufgrund der alterstypischen Reife nichts passieren. Namen würde ich auch nicht rausrücken. Man weiss ja auch nicht, was mit dieser Information so alles gemacht wird (unabhängig davon, ob Flüchtling oder Deutscher). Lasse dir von dem Flüchtling Namen und Adresse aufschreiben. Gehe mit deinem Bruder zur Polizei und schidere die Situation und Frage, wie Du vorgehen sollst.

So wie ich die rechtliche Situation verstanden habe, müsste der eh den Laden (also dich als Geschäftsmann) und nicht den Mitarbeiter verklagen. Dein Bruder kann da AFAIK nur strafrechtlich herangezogen werden.

Also die Schmerzensgeldforderungen erreichen ja bei uns nicht solche astronomischen Höhen, wie beispielsweise in den USA...

....soll doch der "Flüchtling" erstmal die Anzeige machen....

.. die evtl. dann auch von der Staatsanwaltschaft wegen "Geringfügigkeit" gar nicht verfolgt wird...

eine einfache Entschuldigung könnte evtl. auch weiter helfen... und könnte der Beginn einer angenehmen Freundschaft sein....

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ironisch... aber von der Sache her wirklich wahr....:

 DU bringst mich auf eine Idee.....

neulich ( bei meinem Stamm-Döner) bestellte ich n Lahmacun....

gerade fing er an, es vorzubereiten... als eine nicht unatrraktive Türkin erschien ... ohne KT... Stöckel.... enge Jeans... und über die ober"Dinge" schreibe ich mal nichts... da ich keine Begehrlichkeiten erwecken will...

Jedenfalls ließ er meinen Lahmacun einfach halbfertig liegen....unterhielt sich erst mal äußerst angetan mit der Dame...UND bereitete ihr dann ein Pizza zu... verkaufte diese... und machte ERST DANN an meinem Lahmacun weiter....

jetzt wird mir erst bewusst, welche grausamen innerlichen Schmerzen ich hatte, dass ich derart diskriminiert wurde... quasi "nach hinten verschoben"... und mir dann nicht mal mehr das Lamacun so recht schmeckte.....

( wobei ich nichts dagegen gehabt hätte, wenn er sich noch etwas länger mit ihr unterhalten hätte.... und sie weiterhin hin-und her gegangen wäre... einmal hat sie sich sogar gebückt... und was in den Abfalleimer getan... also das waren Schmerzen für meine Augen... einen BH konnte ich jedenfalls nicht erkennen....)

Das ist keine diskriminierung, du weißt doch : Ladys First! Das ist Gesetz! 😜😉

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@Repwf

na so gesehen... jetzt wo Du es erwähnst... lol.... :-))))

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Der Junge ist 14, da sollte man gewisse Dinge gelernt haben. Und wenn er noch so unreif ist, warum stellst du ihn dann in deinen Laden???

Es schadet überhaupt nichts, wenn er hier ordentlich eines auf die Finger bekommt und lernt wie schnell man in Konflikte mit dem Gesetz geraten kann, nur weil man unbedacht was blödes gesagt hat.

Der Mann der da angesprochen wurde wird über kurz oder lang auch drauf kommen, dass er hier auch Anzeige gegen Unbekannt machen kann und dann kommt halt die Polizei und fragt welcher Verkäufer an dem Tag gearbeitet hat. Spätestens dann kannst du den Namen nicht mehr verheimlichen.

Natürlich darf er den Namen verheimlichen. Es besteht hier keine Verpflichtung, den eigenen Bruder "hinzuhängen".

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Blöde Sache. Das das nicht richtig war, steht außer Frage. Genauso gut hätte er aber sagen können rothaarigen Verkaufe ich nichts.

Du willst deinen Bruder (be)schützen. Irgendwo verständlich. Aber vielleicht würde eine Anzeige mehr bringen als dein Schutz und Verständnis?

Wegen Geld brauchst du dir keine Sorgen machen, er hat kein Einkommen und ist noch minderjährig, da kommt keine Geldstrafe auf ihn zu! Wenn, dann ein paar Sozialstunden und vielleicht lernt er ja daraus?

Dein Bruder hat einen Fehler gemacht aber wie Du sagst er ist noch sehr jung da redet man schon mal Blödsinn. Dass Du Deinen Bruder so schützt finde ich echt toll.

Wenn der Betroffene aber euch immer wieder belästigt so stimme ich don2016 zu, erteile dieser Person Hausverbot.

In allen Punkten hat don2016 recht. Rede Deinen Bruder noch einmal ins Gewissen und kläre ihn auf dass er sowas nicht bringen darf. Und beendet das damit wenn es nicht aufhört dieser Person zu sagen, sorry, wir reden nicht mehr darüber und betritt unseren Laden niicht mehr. Das ist kein Rasssismus das ist euer Recht

Deine Geschichte klingt konstruiert und unglaubwürdig.

1. Woher soll dein Bruder die Religion der Kunden deines Ladens kennen?

2. Wenn er wirklich die eines Moslems herausfand und so handelte, wie du sagst, weisst du genau, dass er aufgrund seines Alters nichts riskiert, also ist deine "Besorgnis" gespielt. Und es ist sogar fraglich, dass ein Erwachsener in einem solchen Fall irgendetwas riskieren würde. Ist man überhaupt verpflichtet, jemanden zu bedienen?

3. Dass du deinen Bruder deswegen rausgeworfen hast, ist aufgrund deiner eigenen Besessenheit von Nationalstolz (geht aus vorherigen Beiträgen hervor) unglaubwürdig. Es sei denn, zu seinem Schutz, damit ihn der erwähnte "Kunde" nicht wiedererkennt. Aber dann wäre es ja nur vorübergehend, irgendwann wird der Kunde" von der Bildfläche verschwinden oder die "Tat" verjährt sein.

4. Ein Flüchtling wird wohl kaum so aufdringlich sein, wie du beschreibst. Die haben meist grössere Sorgen als so Kinkerlitzchen wie den Pups eines Milchbubis. Und Rassismus sind sie gewohnt. 

Trotzdem kann es natürlich auch unter Flüchtlingen mal einen dümmlichen Querulanten geben, also würde ich sagen, dieser Punkt ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht gänzlich unmöglich.

Aber alles in Allem: ich glaube deine Geschichte nicht.

Wenn der Flüchtling keine Zeugen hat, wird er sich schwer tun, das zu beweisen. 

Außerdem hast du als Bruder ein Zeugnisverweigerungsrecht.

Ich würde dem Spieß umdrehen und dem Flüchtling mit einer Anzeige wegen übler Nachrede drohen.

Außerdem würde ich ihm Hausverbot erteilen und wenn er wieder auftaucht, würde ich ihn wegen Hausfriedensbruch anzeigen.

Da Dein Bruder noch nicht 21 Jahre alt ist, fällt er unter das Jugendstrafrecht. Falls er wegen Diskriminierung verurteilt werden sollte, bekommt er ein paar Sozialstunden aufgebrummt - aber ganz sicher keine Geldstrafe. Er gilt auch nicht als vorbestraft. Mach dir keine Sorgen.


Der Flüchtling will Schmerzensgeld? Da wird er sich schwer tun.

Es gibt da einige Aspekte die Du nicht beachtest:

  • Dein Bruder ist nicht strafmündig.
  • Ein Einzelhändler hat ein Hausrecht, und kann Personen auch aus persönlichen Gründen des Geschäftes verweisen.

Der Herr, der offensichtlich mit seinen Vorwürfen eine Erpressung mit Absicht auf finanzielle Vorteile unternimmt, kannst Du das Hausverbot aussprechen. Weiterhin kannst Du ihn auch mit einer Strafanzeige bedenken, da die Vorgehensweise strafrechtlich in Bezug auf Nötigung und Erpressung prüfbar ist.

Ansonsten bleibt Dir nur noch zu sagen, dass der vermeintlich diskriminierte eine Anzeige gegen Unbekannt machen soll, weil Du aus datenschutzrechtlichen Gründen nichts herausgeben darfst.

Wenn er auf Schmerzensgeld klagen will ist das zwar eine Zivilklage aufgrund der er den Namen braucht aber das wird normalerweise gar nichts, denn für Schmerzen müssen schon schlimmere Schmerzen vorhanden sein.

Und den Unterschied zwischen Straf- und Zivilklage wird er auch nicht unbedingt kennen.

Der "Flüchtling" kann da verlangen, was und wie er will, ein Schmerzensgeld wird es dafür nicht geben - zumindest nicht in Deutschland.

Andererseits würde Deinem Brüderchen ein kleiner Denkzettel mal ganz gut tun. So eine kleine Vernehmung auf dem Revier kann bei einem 14jährigen schon Eindruck machen ....

die frage wurde mehrfach gestellt. Wir haben uns bemüht um Hilfe. Und jetzt kommt die Frage schon  wieder. Ich glaub, da will uns einer verarschen.

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Das Hausrecht hast Du. 

Ich würde es gegenüber diesem Kunden ohne weitere Begründung anwenden.

Solch eine Drohung muss Du  Dir nicht bieten lassen.

Erstens würde deinem Bruder nicht wirklich was passieren. Zweitens hat du als Ladeninhaber das Hausrecht. Und wenn der Typ nervt, kannst du ihn einfach des Ladens verweisen und ein Hausverbot aussprechen.

Im Falle einer Anzeige muss er mit Sicherheit keine 1000de Euro Strafe bezahlen.

Wahrscheinlich bekäme er Sozialstunden aufgebrummt. 40 Std im Krankenhaus oder so in der Art.

Und das hätte er verdient.

Wegen einem Satz Sozialstunden ist übertrieben, er hat seinen Aushilfsjob verloren das ist Strafe genug

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@Valamorin

das ist deine Meinung. Meine Meinung dazu ist, dass er mit 14 schon wissen sollte, was man sagt und was nicht. Vor allem wenn man einen Aushilsjob mit Kundenkontakt hat. Da zählt Freundlichkeit, und wenn er das nicht kann, soll er Rasen mähen.

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Warum kann sich denn dein Bruder nicht einfach in aller Form bei ihm entschuldigen und ihn in Zukunft höflich bedienen?

Weil der Typ durchgedreht und partout klagen will ich habe ihm angeboten das sich der betreffende Mitarbeiter entschuldigt aber er wollte nur seinen Namen wissen

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@Valamorin

Na, dann lass ihn halt klagen. Dein Bruder wird schon nicht so hoch verdonnert, wenn überhaupt. Das verläuft wahrscheinlich eher im Sande. Trotzdem sollte dein Bruder sich persönlich entschuldigen und nicht du für einen "Mitarbeiter".

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@Dummie42

Das habe ich auch angeboten aber wollte nicht ihn sehen sondern nur seinen Namen wissen

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@Valamorin

Na, dann sag ihm das nächste mal, das ist dein kleiner strunzdummer Bruder und seine Familie verrät man nicht. Das sollte er wirtlich verstehen.

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Lass ihn machen! Dein Bruder ist viel zu jung als das ihm was passiert! Und selbst wenn er 3 Sozialstunden machen müsste - schaden wird es nicht!

Fraglicher finde ich ob er mit 14 bei dir im Laden arbeiten darf...

Das ist Familie das geht schon

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Warum soll dein Bruder nicht verklagt werden? Er hat es nicht anders verdient. "Er hat es nicht so gemeint" ist eine schwache Ausrede, und mir scheint, ihr seid beide nicht geeignet für einen Beruf mit Kundenkontakt.

Er ist 14 soll ein Kind mit Schulden aufwachsen nur weil es einmal was falsches gesagt hat wie krank ist das denn

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Ich glaube Deine Sorge ist unberechtigt, dass hier eine tatsächliche hohe Strafe auf Deinen Bruder zukommt.
Wenn es tatsächlich zu eine Anzeige kommen sollte, verweigert Dein Bruder seine Aussage.

Vielleicht wäre es ratsam, dass Dein Bruder sich entschuldigt?!

Lass deinen Bruder sich entschudigen. Das bringt vermutlich das meiste für alle Beteiligten.

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