Wie verhaltet ihr euch, wenn die Zeugen Jehovas bei euch an der Tür klingeln?

37 Antworten

Hallo LisaAustria,

ich finde es sehr fair, wie Du Dich gegenüber den Zeugen Jehovas an Deiner Tür verhalten hast! Auch wenn man eine andere religiöse Auffassung vertritt, kann man dem anderen gegenüber dennoch höflich und freundlich begegnen.

Ich selbst bin ein Zeuge Jehovas und kenne den Dienst von Haus-zu-Haus schon seit vielen Jahren. Ich schätzte immer ganz besonders, Menschen wie Dich anzutreffen, die ihren Gesprächspartner mit Würde und Respekt behandeln. Vielleicht fragst Du Dich (wie viel andere ebenfalls), warum die Zeugen Jehovas überhaupt an die Türen der Menschen gehen. Was treibt sie dazu an, bei Menschen vorzusprechen, die doch ihre eigene Glaubensüberzeugung haben?

Kein geringer als Jesus Christus selbst, hat das Werk des Predigens in Gang gesetzt. Er gab seinen Jüngern den Auftrag, indem er sagte: "In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer [es] darin verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht. Wenn ihr in das Haus eintretet, so grüßt die Hausgenossen; und wenn das Haus [es] verdient, so komme der Frieden darauf, den ihr ihm wünscht" (Matthäus 10:11-13). Wenn Jesus davon sprach, dass sie "danach forschen sollten", dann lässt das auf eine gewisse Gründlichkeit schließen. Mit der gleichen Gründlichkeit gehen auch JZ heute vor, wenn sie von Haus-zu-Haus gehen. Zwangsläufig stoßen sie dabei auf Menschen, die von der Botschaft, die sie ihnen überbringen wollen, absolut nichts wissen wollen. Das hält sie jedoch nicht davon ab, weiterhin nach Menschen zu suchen, die ernsthaft an der Bibel interessiert sind.

Dass der Dienst von Haus-zu-Haus biblisch ist und von den ersten Christen ebenfalls praktiziert wurde, zeigt auch folgende Aussage: "Und jeden Tag fuhren sie im Tempel und von Haus zu Haus ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus, Jesus, zu verkündigen (Apostelgeschichte 5:42). Ist es denn heutzutage überhaupt noch nötig, eine "gute Botschaft über den Christus" zu predigen, wenn doch Jesus schon so gut bekannt ist und viele an ihn glauben?

Es stimmt schon, Jesus ist für viele ein Begriff und viele erkennen ihn auch als den Sohn Gottes an. Doch frage Dich einmal: Schließt nicht echter christlicher Glaube mehr ein, als nur daran zu glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist und dass er für uns Menschen gestorben ist? Was sagte denn Jesus immer dann, wenn er einen neuen Jünger berief? Er sagte: "Komm, folge mir nach!". Es geht also um die echte Nachfolge Jesu.

Jemand, der Jesus nachfolgt, bemüht sich im Grunde darum, ebenso wie Jesus, das Tun des Willens Gottes zum Mittelpunkt seines Lebens zu machen. Das schloss für ihn zum einen die Verkündigung der "Guten Botschaft" und zum anderen das echte Interesse am Wohl der Menschen ein. Der Apostel Petrus beschrieb einmal, wie wichtig es für einen Christen ist, Jesus genau nachzuahmen, als er schrieb: " In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21).

Wenn JZ also Besuche bei ihren Mitmenschen machen, dann dienen diese Besuche in der Hauptsache zu dem Zweck, Menschen zu helfen zu verstehen, was die Nachfolge Jesu wirklich bedeutet und ihnen anhand des Wortes Gottes den Weg zu zeigen, ein echter Jünger Jesu Christi zu werden.

LG Philipp

Da ich an wenigstens 6 Tagen pro Woche wegen meiner Arbeit in etwa 15 bis 17 Stunden außer Haus bin, ist es mir recht egal, ob oder wann die Zeugen Jehovas bei mir an der Tür klingeln. Sollte es aber geschehen, dass ich da bin und die wenige Freizeit, die ich habe, weitestgehend genieße, sage ich ihnen, dass ich keine Zeit dafür habe, mich mit ihnen über Gott zu unterhalten und dass ich ohnehin mit der Religion glücklich bin, der ich angehöre.

Wenn sie trotzdem noch von ihrer schwärmen wollen, dann bin ich Insider genug, um ihnen beispielsweise in Bezug auf Heilighaltung des Lebens vs. Ablehnung Bluttransfusionen, Ablehnung selbst des Weihnachtsfestes vs. Ohne Geburt Jesu kein Leben, Lehren, Wirken, Sühnopfer und Auferstehung Jesu, Heilighaltung des Namens Gottes bei den Juden durch Vermeidung vs. Erwähnung des Namens bei nahezu jeder Gelegenheit bei den Zeugen Jehovas kontern zu können.

Ich würde höflich sagen "Nein, aber danke!", in den meisten fällen gehen sie von alleine! Bei uns an der Uni kommt ständig eine alte ZJ Dame um Flyer zu verteilen und ich habe ihr schon mehrfach geantwortet "Nein, aber danke!"!

Was missionierende ZJ angeht finde ich nicht, dass ihnen irgend eine Form von Höflichkeit zusteht, sie missbrauchen diese um dein Gehör zu bekommen, weil sie eine ganz bestimmte Absicht haben, dass ist für mich ein "Ausnutzen"! Die Höflichkeit, die sie von mir bekommen ist ein Vorschuss damit sie schneller wieder gehen, denn das ist das einzig Gute an ihnen!

Zu sagen ihnen steht trotzdem Höflichkeit zu, ist so als ob man sagt, einem Popupfenster auf dem PC steht es zu gelesen zu werden!

Denn auch die ZJ Höflichkeit ist nur gespielt, sie wollen dir ja etwas Verkaufen in dem Fall ihre Ideologie und daher ist es nicht mehr als das falsche Lächeln irgend eines/r Verkäufer/in!

Das dagelassene Material würde ich als Altpapier verwenden! Lg

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