Wie verhalten sich hochbegabte KINDER, ERWACHSENE, JUGENDLICHE mit einer ADHS?

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3 Antworten

Jetzt gebe auch ich meinen Senf dazu :D

Ich habe ADHS in der Grundschule fehl diagnostiziert bekommen. Später doch ADHS Diagnose. Jetzt ADS mit Hochbegabung. Die Ärzte waren sich nie sicher :D. 

Ich habe gleich nach dem ersten Versuch laufen gelernt und mit 1,5 Jahren dass sprechen. Ich konnte bereits fliessend sprechen und mit sieben Jahren wie ein Erwachsener. Als ich schon ein Baby war hat mich meine Mutter gefördert bis mir der Kopf geraucht hat. Mit drei Jahren lernte ich das Lesen trotz Legasthenie. Rechnen konnte ich erst in der ersten Klasse. 

Ich lernte dafür aber, sehr schnell und konnte in der zweiten Klasse schon mit Wurzelrechnungen und Wahrscheinlichkeit umgehen, verwechselte trotzdem immer die Zahlen, wodurch die meisten Ergebnisse als falsch galten. Weil, meine Mutter mich bereits im Kleinkindalter förderte, war ich schon in der zweiten Klasse unterfordert und hatte keine Lust auf die Schule. Ich lernte nicht und machte keine Hausaufgaben. Ich provozierte Lehrer wo ich nur konnte. Einer bekam sogar einen Herzinfarkt und musste ins Krankenhaus. Da, mich die Schule nicht interessierte, bildete ich mich selbstständig weiter. Ich las alles mögliche dass mich interessierte aber, nie fertig. Da, ich sehr schnell das Interesse an den Sachen verlor. Ich wollte als Kleinkind schon immer einen Chemiebaukasten bekam stattdessen, ein Mikroskop. Ich lernte also ziemlich viel über Botanik und Photosynthese. Als ich dann schlussendlich in die Sonderschule kam (ich war hyperaktiv). Machte ich an der Schule mit und war Klassenbester. Die Lehrer fanden es aber, merkwürdig wofür ich mich interessierte und ich machten einen IQ-Test mit mir. Ich kann mich daran erinnern das Ihn eine Lehrerin in von mir gemacht hat und er 90 Minuten ging. Sie war Pädagogin und bei mir wurden mehrere Tests gemacht. Ich bekam zufälligerweise mit, das die Lehrerin meinen Eltern sagte dass ich sehr intelligent bin und ich auf einer Sonderschule zu viele Probleme haben werde, wenn sich nichts ändert. Dass Ergebnis von damals, weiss ich heute immer noch nicht. Danach kam ich in eine normale Klasse zurück. Ich hatte schauspielerisches und musikalisches Talent (galt als Wunderkind). Wollte aber, nichts daraus machen. Da, es mir unangenehm war. Hatte in der Grundschule eine Beziehung mit einem Mädchen und es endete nach einem Monat (immerhin ein Monat :D). Wegen zu schlechter Noten kam ich auf die Hauptschule.

Jeder meiner Lehrer verabscheute mich. Ich konnte mich in der Schule nie lange konzentrieren und schlief nur im Unterricht. Allerdings waren Sie schockiert, dass ich immer die Antworten wusste. Im Mathe Unterricht fragte mich meistens der Lehrer und ich sah kurz ins Matheheft und rechnete die Antwort im Kopf (ohne Taschenrechner). Denn hatte ich nie nötig. Hatte später Depressionen wegen Mobbing und unterdrückte meine Gefühle. Ich stellte mich absichtlich dumm. Damit man mich nicht immer fragte weswegen ich nicht aufs Gymnasium gehe. Ich verliebte mich in ein ausländisches Mädchen. Nur war Sie Albanerin und hatte Brüder und ich hatte keine Lust auf Prügel. Auf der Hauptschule musste ich dann zum Pädagogen wegen ADHS und er wollte mich dazu verleiten ein anderes Medikament zu konsumieren. Ich blieb aber, hartnäckig und weigerte mich. Ich bekam als Kind Methylphenidat und war danach nicht mehr der Selbe. Ich bekam absurde Ängste und habe bis heute Octopusophobie. Es war so schlimm dass ich dachte in meinen Frühstücksflocken wäre Tintenfisch. Dann kam ich erneut in Behandlung. Weil, ich keine Lust hatte, täuschte ich vor das ich wieder gesund wäre und war ein freier Vogel. In der Schule langweilte ich mich so schlimm dass ich Bücher über berühmte Persönlichkeiten las, Chemiebücher, Physikbücher und schauspielerte alles mögliche. An einem Tag war ich Detektiv und an einem anderen verrückter Wissenschaftler :D. Einmal habe ich einen ganzen Tag kein Wort gesprochen und nur die selben Zahlen in mein Notizheft geschrieben und machte einen auf Autisten. 

Ich war während dieser Zeit Pfadfinder und hatte einen besten Freund. Der sich leider später als falscher Freund herausstellte :(. Wir waren einfach zu gleich und hatten immer das Konkurrenzdenken. Nach acht Jahren verliess ich die Pfadfinder. Ich wurde danach zum Außenseiter und schottete mich immer weiter ab. Durch meine Legasthenie musste ich manchmal zu lange nachdenken und deswegen hielten mich manche für blöd. Ich war in der Schule auch ein echter Mädchenschwarm. Ich weiss nicht wieso aber, so ziemlich jedes Mädchen wollte was von mir. Sogar eine in meiner Klasse war übelst in mich verknallt. Das habe ich aber, erst viel später bemerkt. Dadurch bekam ich viele männliche Feinde und niemand wollte mit mir zusammen arbeiten. Dann sah ich, wie Sie gerade ein kleines Mädchen ärgerten. Durch meinen Gerechtigkeitssinn konnte ich nicht weiter zu sehen und beschützte dass Mädchen. Es war nur ein paar Jahre jünger als ich. Naja. Wie Mädchen eben sind, hat Sie sich in mich verknallt und wollte unbedingt meine Aufmerksamkeit. Ich habe Ihr einen Korb verpasst und Sie fing an sich zu ritzen. Tja, Liebeskummer eben. Ich habe mich nie als Mädchenschwarm identifiziert. Eher als Harry Potter in den Büchern von J.K. Rowling. Mit der Zeit wurde ich immer introvertierter und lieht dazu noch unter einem kaltherzigen Vater, der mir immer einreden musste wie anders ich doch sei. Ich fing an allen Menschen aus dem Weg zu gehen und bekam mehr und mehr Angst vor Menschen. Es war so krass dass ich dachte eine Person würde mich stalken. 

Ich ging schlussendlich in eine Schule für eine berufliche Vorbereitung. Dort kam ich wegen starker Unterforderung in die schlechteste Klassen. Der Aufnahmetest war sehr mathelastig. Ich hatte da, seit drei Jahren keine Mathematik mehr gemacht. In der Klasse wurde ein kleiner Intelligenztest gemacht. Ich schnitt von allen am höchsten ab. Ich hatte im Test gerade einmal einen Fehler (der Lehrer wollte mir den Punkt nicht gönnen). Ich war aber, auch besser als er im Test, seit dem hatte er mich auf dem Kicker und hat alles was ich gemacht hatte kritisiert. Der Kerl hatte ein zu grosses Ego und einen unglaublichen Stolz. Ich war wieder einmal unglücklich in ein Mädchen verliebt. Ich traute mich aber, nicht es Ihr zu sagen. Dann gab es noch ein anderes Mädchen dass sich in mich des Todes verliebt hatte. Ich bemerkte es aber, erst gegen den Schluss, als Sie mich umarmte und es mir gestand. In der Schule galt ich als der Trottel der nur chillen wollte. Ein paar Leute haben mich nach meinem IQ gefragt und kommentierten mit: Unter 100 oder? Ich denke jetzt nur, wenn die meinen Wert wüssten würden Sie Augen machen :D. Ein Hochbegabter hielt mich sogar für Lernbehindert (IQ 75). Ich habe es nicht gerade raushängen lassen. Ein anderer, ebenfalls Hochbegabt dachte. So um die 116 oder? Ich habe es bis heute nicht gesagt. Nach der beruflichen Vorbereitung war ich arbeitslos. 

Ich wurde in ein Praktikum geschickt und arbeitete dort für einen Monat. Danach brach der Lehrmeister es ab. Da, ich null motiviert war und immer zu spät kam. Ich hatte auch zwei Stunden mit dem Bus. Ich schlief im Bus immer. Danach kam ich wieder zum Berufsberater und der vermittelte mich einem anderen Programm und dass war in meiner unmittelbaren Nähe. Ich ging also dort hin und arbeitete dort in einer Werkstatt und lernte zu löten, zu schweissen und malen eben. Es gefiel mir echt gut ^^. Dort traf ich einen Kumpel von einem meiner Klassenkameraden und wir verstanden uns ziemlich gut. Dann kam später noch ein anderer, mit dem ich sehr viel Gemeinsamkeiten hatte. Wir mochten die selben Frauen, wir waren beide intelligent und narzisstisch :D. Wir waren praktisch Brüder und später traf ich noch ein Mädchen Sie war kein Schönheitsideal aber, toll. Mit Ihr konnte ich immer lachen und wir hatten die selben Hobbys und Interessen. Wir waren tolle Freunde nur dann verliebte ich mich in Sie. Hätte Sie noch gut ausgesehen hätte ich Sie sofort geheiratet :D. Nur... haben es die anderen mitbekommen und ich verhielt mich wie der letzte Arsch. Sie gab mir den Laufpass und danach wollte ich nur noch vor dem Zug springen. Immer wenn ein Zug an mir vorbei rauschte. Dachte ich daran zu springen. Meine neuen Freunden bemerkten dass und halfen mir, mich besser zu fühlen. Naja, nach einer Weile ging ich von dem Ort und hatte noch mit ein paar Leuten Kontakt. 

Ich ging dann später zu einem Psychiater als, ich mich betrinken wollte, um meine Sorgen zu vergessen. Dieser diagnostizierte mir eine mittelstarke Depression. Da, ich mich meinen Eltern gegenüber so komisch verhielt. Schickten Sie mich zu einer Psychiaterin die sich auf das Thema Autismus spezialisierte. Ich ging zu Ihr und wollte mich weigern. Ich hatte aber, keine Chance und dachte vielleicht schafft es Klarheit. Nach drei Jahren "Boom" die Diagnose Asperger-Autismus und AD(H)S. Es stellte sich heraus dass, ich sehr strukturiert und analytisch denke. Nach einer Weile bekam ich Hilfe für Asperger Betroffene und machte eine Potentialabklärung bei der wurde auch ein Intelligenztest gemacht. Da, man bei mir eine Unterforderung vermutete. Ich wurde getestet. Danach wurde bei mir eine Hoch/Höchstbegabung erkannt. Ein IQ-Wert von 141. Sie sagten mein theoretischer Teil liegt höher als der praktische. Es hiess auch das Ergebnis könnte höher sein, da ich zu dem Zeitpunkt stark depressiv war. Auch wurde eine Dyskalkulie diagnostiziert, da mein logischer IQ über 155 war und der mathematische unter 130. Eine Legasthenie konnte aber, nicht festgestellt werden, was ich nicht glaube! Danach sagte mir die Testerin der IQ sagt das Potential aus dass man leisten kann. Ich könnte damit mit Leichtigkeit studieren. Was aber, nicht möglich war. Meine Noten waren einfach zu schlecht. Tja, Hochbegabung bringt auch nicht viel :/. Ich habe nur viel Langweile und muss mich immer beschäftigen. Sie sagten ebenfalls das ich ein Praktikum dort machen kann und in der Berufsschule auf meine Matheschwäche geachtet wird und ich gefördert werde. Ich wollte dort aber, nicht bleiben, da mir die Atmosphäre nicht gefiel. Tja, blöder Autismus eben :/. 

Dann habe ich noch später mit bekommen dass meine sogenannten "Freunde" falsche Freunde waren. Der einte hat immer Kontakt gesucht wenn er etwas wollte. Der andere hat über jeden negativ geredet. Nein, solche Freunde wollte ich nicht. Als ich in eine Hilfe-Gruppe für Asperger haben ich bemerkenswerte Leute kennengelernt darunter auch Hochbegabte. Jeder ist anders als der andere ^^. Einer ist ein wissenschaftliches Genie, ein anderer kennt sich super mit Spezialeffekte aus und wieder einer kennt sich in der Politik besser aus als jeder interessierte Erwachsene. Wieder einer ist ein hochbegabter Chiller. Eine ist künstlerisch sehr begabt und sehr kreativ und ich bin dass "Brain" ^^. Weil, ich so ziemlich alles weiss und ein super Gedächtnis habe. Manche nennen es ein eidetisches, ikonisches, fotografisches Gedächtnis (nennt es wie Ihr wollt ^^). Ich fühle mich dort super wohl und zum ersten Mal, Nicht wie ein Ausserirdischer. Normal ist eh langweilig. Ich habe mich auch volle Kanne in ein Mädchen verliebt. Hoffentlich wird es etwas ^^.

Meine Persönlichkeit: Ich bin...

- exzentrisch

- humorvoll

- clever

- introvertiert

- narzisstisch/sehr selbstverliebt 

(wie man am Text erkennt).

- eigenartig

- nicht normal

- hochsensibel

- neugierig

- experimentierfreudig

Sorry für den langen Text. Ich schreibe gern :D

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Die Frage ist ja schon etwas älter - spricht mich aber durchaus an.

Bin selbst betroffen. Mittlerweile 25 Jahre alt und Studentin - ohne Ritalin. Diagnose mit 24 (korrekte Selbstdiagnose ca. zehn Jahre früher).

Erste Frage mit sechs Monaten formuliert, komlexer Sprachgebrauch mit zwei Jahren. Sehr gute Leistungen in der ersten Klasse, konnte vor der Grundschule weder lesen noch schreiben oder rechnen, habe all das aber binnen weniger Wochen - da eben unter Anleitung - sehr gut gekonnt. Kurz nach Schulbeginn fragte ich mich, weshalb wir denn noch keine richtigen Bücher lesen.  

In der zweiten war ich so unterfordert, dass ich über drei Jahre hinweg derart schlechte Leistungen erbrachte, dass ich schlussendlich auf einer Hauptschule landete, auf der ich dann sechs Jahre zubringen musste.

Auch dort allenfalls mittelmäßige Leistungen erbracht - Physik und Chemie 4-5, Technik und Sport sogar 5. In der Siebten lief ich kurzzeitig Gefahr, wegen einer Fünf in Technik und Sport das Jahr wiederholen zu müssen. 

Gut, dass sie das gelassen haben, denn das hätte das Ende meiner Schullaufbahn markiert.

War hochmotiviert, Fremdsprachen zu lernen, allerdings waren Privatkurse für meine Mutter, die im Niedriglohnsektor arbeitete und trotz Vollzeitarbeit mit weniger als 1000€ nach Hause ging, viel zu teuer, die VHS hat mich lachend weggeschickt und gemeint, ich solle doch nach Beendigung der Schulpflicht wiederkommen, wenn ich denn unbedingt Latein lernen möchte - denn parallel zur Schule schafft man Sprachkurse natürlich niemals; alle, die das schaffen können, erhalten bereits hinreichende Förderung! -, die Schule wechseln durfte ich ja nicht... und zur autodidaktischen Aneignung hat meine Disziplin nicht gelangt.

Mich Ach und Krach die FOR-Q erhalten, mein Klassenlehrer meinte noch, es sei "knapp genug" gewesen. 

Mit knapp 16 in die Oberstufe gekommen, bis zur 12. dageblieben, gravierende soziale Probleme gehabt, gemobbt worden, Schulwechsel, dort Rückgang in die Elfte -> wenige Monate darauf Schulabbruch. 

Darauf folgte eine turbulente Zeit, erste Beziehung, Trennung, Liebeskummer, schwere Depressionen, Gammeln; zwei Jahre später, nachdem ich mir eine Sondergenehmigung zum Wiederbesuch der gymnasialen Oberstufe erwirkt, ca. 25 Schulen in der Umgebung angeschrieben und um eine "zweite Chance" gebeten und schlussendlich eine gefunden hatte, wieder die Oberstufe besucht, 70km von meinem Wohnort entfernt. Jeden Tag vier Stunden Fahrt auf mich genommen, da ich nicht von meiner leberzirrhotischen und damit todkranken Mutter wegziehen wollte. 

Abi trotz mehr als 50% Fehlstunden, von denen wiederum mehr als 90% unentschuldigt waren, sowie ohne Lernaufwand immerhin mit 3,0 geschafft; hatte Einsen in den Fächern, die mich interessierten. Mathe permanent Fünf, Philosophie permanent Eins. Und die Mathefünf resultierte nicht - wie dahingehend Nichtswissende häufg meinen - aus mangelnder logischer Befähigung ("mathematisch-logischer IQ" der Teilbereich mit den höchsten Werten), sondern aus einem immensen Mangel an Struktur im Kopf. Ab und an hatte ich Geistesblitze, die meinem Lehrer die Sprache verschlugen. 

Meine ganze Schullaufbahn hindurch war ich sozial isoliert gewesen. Hatte mit zwei Jahren eine drei Jahre ältere Freundin, die mir sieben Jahre darauf die Freundschaft kündigte - nach ihr hatte ich allenfalls sehr kurze Bekanntschaften, habe die meiste Zeit zu Hause gehangen und geträumt. 

Auf der Hauptschule wollte ich unbedingt studieren - Ägyptologie, Anthropologie, Archäologie, Paläontologie, ... Habe mich zeitweise als Lara Croft gegeben, saß mit Springern, Sonnenbrille und englischer Zeitung im Englischunterricht und habe meine Lehrer provoziert und Tests und Arbeiten mit "angehende Archäologin xxxxx xxxxxx" unterschrieben... :D

Ich bin exzentrisch und nonkonformistisch, grundehrlich, extrem sensibel und ängstlich, ziemlich hilfsbereit, perfektionistisch, kritisch und wehleidig, mal manisch, mal depressiv, äußerst chaotisch, sehr tierlieb, habe gravierende Selbstzweifel und keinen Sinn für Normen, hänge sehr der Vergangenheit und nichtgenutzten Gelegenheiten sowie Fehlentscheidungen nach, neige zu Egozentrik und Narzissmus und leide regelrecht unter meinem enormen Gerechtigkeitssinn. 

Ich betrachte mich beispielsweise als vom Staat zum Studienabbruch genötigt, weil dieser mich als von weniger als ALGII Arbeitende zur Zahlung von Rundfunkgebühren nötigt, weil ich den Leistungsnachweis für BAföG nicht erbringen konnte und damit keinen "Befreiungsgrund" nachweisen kann - obwohl der noch lebende Teil meiner Familie so arm ist, dass er unterhalb des ALGII-Niveaus lebt. 

Eigentlich hatte ich Anspruch auf den Höchstsatz - von jetzt an - 5. Semester, und es erwarten mich noch garantiert vier, die durchschnittliche Studiendauer beträgt in meinem Studiengang 9 Semester, und ich bin diverser chronischer Erkrankungen wegen nur eingeschränkt studierfähig und muss jetzt auch noch parallel dazu arbeiten -; dieser wurde mir nun komplett gestrichen.  

Und die scheinbar einzigen Leute, die Verständnis für meine Situation haben, sind ebenfalls intelligente ADSler :D

Aufgrund meines auf der Hauptschule anerzogenen Autoritätenhasses gehe ich heute nahezu nie zu Ärzten. Ich nehme keine verschreibungspflichtigen Medikamente, weil mein Freiheitsdrang und das Bedürfnis, mich betreffende Belange selbst entscheiden zu dürfen, zu ausgeprägt sind.

Aber gut, die letzten Widrigkeiten werde ich auch noch überwinden. Ständig hört man dämliche Kommentare, die besagen, es müsse nicht jeder studieren - recht haben sie! Viele, die studieren, sollten es besser lassen. Bei Werdegängen wie dem meinen erwarte ich aber, dass ich studieren und mein Studium auch beenden kann. 

Daher werde ich mir weiterhin nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und meine Ausbildung ordnungsemäß beenden.




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Kommentar von CerveauCerebrum
10.05.2017, 21:59

Interessante Lebensgeschichte. Dass mit deiner Mutter tut mir leid.

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Warum möchtest du das wissen. Ich bin sogar beides und werde bald neuro Psychologie studieren. Wenn du willst können wir mal skypen und ich erzähl ein wenig von meinen Erfahrungen. Bin sogar auf einer Schule für solche "Fälle" ;) LG Domidion

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