wie verhalten sich die ärzte wenn jemand unheilbar krank ist?werden trotzdem therapien

14 Antworten

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Sie verhalten sich ihrem Eid entsprechend.

Dieser ist entgegen der landläufigen Meinung nicht darauf ausgerichtet, Menschen gesund zu machen, im hyppokratischen Eid verpflichtet man sich "nur" alles dafür zu tun, dass ein Mensch nicht stirbt, zur Not auch mit unnötigen Therapie, oder Medikamentenversuchen.

Ja du hast recht,das habe ich selber erlebt mit meinem totkranken papa,es war ganz schlimm.ich musste mich immer schützend vor meinem papa stellen.er wollte nicht mehr therapiert werden,er wollte nur noch schmerzen gelindert haben,das konnten die ärzte nicht akzeptieren obwohl eine patientenverfügung da war.da muss unbedingt ein umdenken erfolgen.ich habe schon gedacht ob ich nicht eine selbsthilfegruppe gründe,für verwandte die hilfe brauchen .Woher weisst du das?hast du das auch so erlebt?Gruss

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@stahlhart

Das ist dass Problem in der Medizin. Die Auslegung.

Ja habe ich oft genug erlebt, Therapieren, bis zum verrecken. ;-((((

Es steht so im hyppokratischen Eid, darauf begründen Sie ja ihr verhalten.

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@Astroprofiler

Hyppokratischer Eid: Ich schwöre, Apollon, den Arzt, und Asklepios

und Hygieia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen anrufend, dass ich nach bestem Vermögen und Urteil diesen Eid und diese Verpflichtung erfüllen werde: Den, der mich diese Kunst lehrte, meinen Eltern gleich zu achten, mit ihm den Lebensunterhalt zu teilen und ihn, wenn er Not leidet, mit zu versorgen; seine Nachkommen meinen Brüdern gleichzustellen und, wenn sie es wünschen, sie diese Kunst zu lehren ohne Entgelt und ohne Vertrag; Ratschlag und Vorlesung und alle übrige Belehrung meinen und meines Lehrers Söhnen mitzuteilen, wie auch den Schülern, die nach ärztlichem Brauch durch den Vertrag gebunden und durch den Eid verpflichtet sind, sonst aber niemandem. Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und willkürlichem Unrecht. Ich werde niemandem, auch nicht auf eine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten. Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben. Heilig und rein werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren. Auch werde ich den Blasenstein nicht operieren, sondern es denen überlassen, deren Gewerbe dies ist. Welche Häuser ich betreten werde, ich will zu Nutz und Frommen der Kranken eintreten, mich enthalten jedes willkürlichen Unrechtes und jeder anderen Schädigung, auch aller Werke der Wollust an den Leibern von Frauen und Männern, Freien und Sklaven. Was ich bei der Behandlung sehe oder höre oder auch außerhalb der Behandlung im Leben der Menschen, werde ich, soweit man es nicht ausplaudern darf, verschweigen und solches als ein Geheimnis betrachten. Wenn ich nun diesen Eid erfülle und nicht verletze, möge mir im Leben und in der Kunst Erfolg zuteil werden und Ruhm bei allen Menschen bis in ewige Zeiten; wenn ich ihn übertrete und meineidig werde, das Gegenteil.

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@Astroprofiler

"ich werde sie bewahren vor Schaden und willkürlichem Unrecht. Ich werde niemandem, auch nicht auf eine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten."

Wenn ich nun diesen Eid erfülle und nicht verletze, möge mir im Leben und in der Kunst Erfolg zuteil werden und Ruhm bei allen Menschen bis in ewige Zeiten; wenn ich ihn übertrete und meineidig werde, das Gegenteil.

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@Kristall08

Danke Kristall08, sehe es, gerade selber.

Hab ich jetzt meinen eigenen Grammatiklehrer??? DH

:-)))

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Naja - wie bringt man einem Menschen bei, dass seine Lebensspanne zu Ende geht. Einem guten Freund von mir, der mittlerweile an einem Gehirntumor verstorben ist, haben sie die Prognose relativ schnell mitgeteilt, zwar mit vorsichtigen Worten, Letztenendlich blieb der Schock, "Sie werden höchstwahrscheinlich kein Jahr mehr zu Leben haben". Sie haben zwar dann doch eine Therapie versucht, die nichts brachte, danach nur palliative Maßnahmen um Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Hart war es für ihn trotzdem.

Aerzte wissen, dass es Patienten gibt, die ganz klar hoeren wollen "du hast noch 3 Monate" und solche, die ein solche Nachricht total zerstoeren wuerde. sie versuchen sorgfaeltig abzuwaegen, welche art solcher aussage fuer den entsprechenden Patienten am hilfreichsten ist. Manche wollen wissen, genu wie lange sie noch haben, denn sie moechten alles regeln, und vielleicht noch das eine oder andere unternehmen, ohne das sie ihr lebennicht abschliessen wollen oder koennen, und andere moechten hoffnung behalten. Ich denke, Aerzte entwickeln da einen spuersinn fuer das, was sie sagen. und es kommt ja auch vor, dass jemand zu hoeren bekommt "in drei Monaten war's das dann" und er lebt noch Jahre danach,alles schon vorgekommen. Ich persoenlich denke, solche zeitrahmen sollten Aerzte nicht ohne direkte Frage ("wie lange habe ich noch, Doktor, ehrliche Antwort") geben.

Das ist eine gute Antwort. Aber der Arzt kann ihn nicht gehen lassen wenn der Patient schon den Eindruck hat, der redet um den Brei herum. Da muss nachgefragt werden auch wenn die Frage "wie viel Zeit bleibt noch" nicht beantwortet werden kann oder will. Aber mehr Abklärung muss sein.

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Habt ihr beim Arzt auch das Gefühl, man nimmt Euch nicht ernst?

Irgendwie will der Arzt ganz schnell weiter, weil "ich habe noch was zu tun" oder "das Wartezimmer ist voll". Was man sagt wird scheinbar nur aufgenommen, als wäre man nicht mehr ganz dicht. Und alles ist halb so schlimm?

War das früher auch so, dass Ärzte erst handeln, wenn der Patient schon tot ist? Muss man irgendeine forschungsrelevante Krankheit haben, damit überhaupt mal nachgesehen wird, Untersuchungen gemacht werden?

Wäre dankbar über eure Erfahrungen und Tips, wie man einen Arzt für sich interessiert.

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