Wie verhalte ich mich nach einem Streit?

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3 Antworten

Es geht meiner Meinung nach in erster Linie erst Mal nicht darum, wie du dich gegenüber den Eltern und der besten Freundin verhalten solltest, sondern vielmehr darum wie deine Freundin mit den Einflüssen umgeht, denen sie durch diese Personen ausgesetzt ist. Im Grunde können dir ihre Eltern und ihre beste Freundin komplett egal sein, denn du bist mit ihr zusammen und nicht mit denen. Die Frage ist aber, wie es weitergeht, wenn ihre Eltern und ihre Freundin immer wieder gegen dich am schimpfen sind. Inwieweit lässt sich deine Freundin davon beeinflussen? Das ist das eigentliche Problem. Steter Tropfen höhlt den Stein. Verstehst du? Deshalb ist es jetzt am aller wichtigsten das du die Beziehung zu deiner Freundin stärkst und ihr beide alles dafür macht und tut, das sich da niemand mehr dazwischen drängen kann. Das Problem ist das du das so offen auch ihr gegenüber nicht ansprechen kannst, denn sie kann es auch in den falschen Hals bekommen. Kritik an ihren Eltern oder ihrer besten Freundin sind bei jeder Frau vermintes Gelände. Hohe Explosionsgefahr. Besonders wenn sie es so auffasst, das sie sich zwischen ihnen und dir entscheiden muss. Es müsste vielmehr so laufen, das deine Freundin bei ihren Eltern und ihrer besten Freundin ganz offen zu dir und der Beziehung steht und ganz klar Grenzen setzt. Doch das kann schwierig werden. Man sagt nicht umsonst, das Blut dicker als Wasser ist.

Von daher würde ich dir empfehlen, zu einem Paartherapeuten zu gehen. Schau mal im Internet oder Branchenbuch. Frage deine Freundin, ob ihr da mal nicht zusammen hingehen wollt. Wenn sie nicht will, dann gehe auf alle Fälle alleine. Wobei ich bei deiner Frau doch schon einen erheblichen Beratungs- und Therapiebedarf sehe. Aber Hauptsache ist, das du den Anfang machst und etwas tust.

In Punkto Haus kann ich dir leider keinen Rat geben. Das ist bei Beziehungen immer so eine Sache. Ich habe auch einiges in das Haus in dem ich mit meiner Ex-Frau gewohnt habe investiert. Es gehörte ihren Eltern. Am Ende habe ich keinen Ausgleich dafür erhalten und ich habe auch nichts weiter verlangt. Ich war nur froh das es vorbei war. Im Grunde ist es verbranntes Geld, aber das weiß man vorher ja nie. Man kann Glück haben und man kann Pech haben. Es ist im Grunde wie bei einem selbstgemachten Produkt, die Arbeit, die Zeit und die Leidenschaft die man da hinein gesteckt hat, die bezahlt einem am Ende niemand.

Ich wünsche dir alles Gute.

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Sprich mit Deiner Freundin offen darüber und suche auch ein Gespräch mit ihren Eltern.  Vielleicht hast Du ja auch etwas gesagt, dass die Eltern verletzt hat, wofür Du Dich entschuldigen kannst und dabei kannst Du sagen, dass Dich insbesondere ihr Urteil über Deine Kinder sehr verletzt hat. Als Eltern werden sie dann wohl sicher Verständnis zeigen und sich ebenfalls entschuldigen.
Je nachdem wie Deine Freundin und ihre Eltern reagieren, würde ich entweder die Grundschuld gemeinsam eintragen lassen, im Falle, dass die Beziehung eine Zukunft hat. Im Falle Du denkst, dass es kurz- oder mittelfristig eher auf eine Trennung hinausläuft, schau, dass Du wenigstens Dein Geld zurückbekommst.
So sehe ich das, ohne Dich oder die anderen Beteiligten zu kennen.

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Kommentar von RandolfII
26.11.2015, 17:28

Hallo Sabrin80, vielen Dank, ja am Ende läuft es darauf hinaus. Ich möchte ja nur nicht nach Hause kommen und dann heißt es, ich hätte Streit gesucht. Nein seit 4 Wochen läuft es im Grunde genommen super, wir unternehmen auch etwas und können auch vernünftig planen. Die Hausgeschichte müssen wir noch klären und ich werde sie auch daraufhin noch einmal ansprechen.

Bei ihren Eltern hatte ich mich schon entschuldigt, im Nachhinein kam nur noch zusätzlich heraus, was ihre Eltern über meine Kinder losgelassen haben. Über die Eltern haben wir die letzten 4 Wochen gar nicht gesprochen, ich habe nicht gefragt, keine Grüße bestellt und sie hat nichts gesagt und auch keine Grüße bestellt. Dabei gibt es auf der anderen Seite mehr als genügend Baustellen. Ja wie gesagt, es grummelt noch im Bauch und ich kann es verstehen, dass Eltern Partei für ihre Kinder ergreifen, aber heilig sind sie deswegen alle nicht. Jeder/jede hat seine Macken.

Jedenfalls vielen Dank

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Hi, wegen der "Worte" des Vaters würde ich jetzt nichts mehr unternehmen, mehr oder weniger zur Tagesordnung übergehen.

Aber ohne Sicherheit kein weiteres Geld hinein stecken. Beitrag zum Lebensunterhalt ja, Mithilfe o.k., am Ende ist das Haus Pikobello und du hast nichts davon.

Grundschuld sei dahin gestellt, aber zumindest irgendein Schriftstück das du soundso viel Geld aufgewendet hast und was in einem Trennungsfall zu geschehen ist.

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