Wie verhalte ich mich beim ersten treffen mit dem neuen Hund?

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5 Antworten

Ich habe vor Kurzem auch eine Hündin aus Rumänien bekommen. Die Frau der Pflegestelle hatte sie gerade mal 10 Tage. Diese ist mit mit der Hündin zu mir gekommen und hat sich alles angesehen, auch meine 8 jährige Hündin. Die Beiden hatten von Anfang an keinerlei Probleme. Draußen läuft auch eine Katze rum, auch da gab und gibt es keine Probleme.

Trotzdem hat sie die neue Hündin wieder mit genommen, alles mit dem Tierschutzverein abgesprochen und hat mir die Kleine dann ein paar Tage später mit dem Vertrag gebracht. Beide verstehen sich sehr, sehr gut. Meine alte Hündin ist ein Sheltie und die kleine süße Neue ist ein Sheltie-Chi.

Ich muss dazu sagen, dass kurz zuvor meine andere Sheltie Hündin gestorben ist. Meine jetzige kannte das Alleinsein gar nicht und hat sich mit der anderen nicht ein einziges Mal gestritten. Als die nun nicht mehr da war, da war meine Süße so traurig und wollte gar nichts mehr machen wie früher. Sie wollte nicht mehr durch den Wald laufen, sie blieb einfach stehen. Jetzt, wo die andere Hündin da ist, hat sie wieder Lebensmut und ist fröhlich.

So einen Verlauf wünsche ich Dir auch.

@ BreeHotch

Wenn du den Hund vom Tierschutz bekommst, dann kommt der vorher noch auf Pflegestelle oder wird der sofort zu dir nachhause gebracht?

Dein Chi wird da anfangs sicher nicht begeistert sein, wenn er jetzt einen anderen Hund vor die Nase gesetzt bekommt, den er vorher noch nie gesehen hat. Seither war er der Alleinherrscher.

Bei dem Tierschutzhund kann das auch ein Überraschungspaket sein und die beiden verstehen sich absolut nicht. Was würdest du dann machen?

Auf neutralem Grund ist immer eine gute Idee, aber zuhause wird das wieder anders aussehen.

Die bessere Möglichkeit wäre gewesen, sich einen Hund zu suchen, den sich dein Chi ausgesucht hätte und den man zusammen mehrmals besucht hätte.

Was für Tipps oder Anregungen haben dir denn die Leute vom Tierschutz gegeben? Haben die deinen Chi vorher bei dir zuhause vorab gesehen und dich beraten, welcher Hund evtl. dazu passen könnte?

Es ist so dass wir schon lange überlegen uns einen "großen" Hund zu holen. Wir wohnen sehr abgelegen und mein Mann kommt abends oft spät Heim, ich hätte gerne etwas mehr Sicherheit, auch beim joggen usw.. Vor allem aber bin ich mit großen Hunden aufgewachsen und möchte einfach nicht darauf verzichten. Wir haben uns in alle Richtungen umgesehen seit zwei Jahren schon. Wir wollten auf jeden Fall einen Hund aus dem Tierheim oder Tierschutz der Vllt nicht mehr soo viele Chancen hat auf eine Familie. Jetzt vor fünf Monaten habe ich einen gesehen in den ich mich sofort verliebt habe, ich kann es nicht erklären es hat einfach gefunkt. Ich habe ihn dann eine Weile beobachtet - auf der Website - und vor zwei Monaten gesehen dass er noch immer ohne jeglichen Interessenten ist. Habe dann die Leute angeschrieben und die Situation geschildert. Ihre Infos dazu waren: dass sich der Hund im Zwinger mit allen Hunden versteht und dass er sehr zurückhaltend und schüchtern ist. Und dass es falls es nicht gleich funktioniert mit den beiden Tricks gibt wie man das hinbekommen kann. Das war es dann. Außerdem ist der Hund noch in Rumänien und kann erst ausreisen wenn er einen Platz hat, also kann ich ihn leider vorher nicht treffen. Aber ich kann sicher mit denen vereinbaren dass er dann erst einmal bei uns in Pflege ist und wenn alles klappt wir ihn behalten. Ansonsten vermittelt diese Organisation auch die Hunde von Pflegestellen weiter. Was sagst du dazu??

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Oh und was ich noch sagen wollte, wir hatten schon eine zeit lang von einer anderen Organisation einen Hund in Pflege für ein halbes Jahr der aber von Beginn an bei uns nur in Pflege war. Er war ein kleinerer Mix etwa In der Größe einer französischen Bulldogge. Mit dem hat es von Anfang an sehr gut geklappt. Als unser Chi dann bemerkt hat dass er eine Weile bleibt gab es ein paar mal knurren dann war es aber okay. Außerdem ist er mit einem Appenzeller und einem Chowchow aufgewachsen, jetzt aber allerdings seit vier Jahren (bis auf die sechs Monate) "Einzelkind" mit einer Hauskatze!

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@BreeHotch

@ BreeHotch

Na das hört sich doch etwas anders an, als bei deiner Eingangsfrage.

Dann seid ihr ja nicht ganz unerfahren, was Hunde aus dem Ausland betrifft, wenn ihr schon mal einen Pflegehund hattet.

Dann drücke ich euch nochmal die Daumen, dass es klappt und dass er nicht nur auf Pflegezeit bei euch sein darf, sondern für immer.

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Wie äußert sich die Dominaz eueres Hundes? Dominaz gibt es nur gaaaaanz selten. Wenn ein Hund andere Hunde anknurrt oder Bellt ist er nicht Dominat.

Die Hunde sollten sich aud einem neutralen Gebiet treffen am Besten eingezäumt.

Ist vom neuen Hund irgendwas bekannt wegen Hundeverträglihkeit? Euer Chi hätte keine Chance gegen den größeren.

Seit ihr in einer Hundeschule? Wenn ja fragt diese oder wendet euch an den Verein von dem ihr den Hund bekommt. Die haben meist viel Erfahrung und geben tipps

Also dann würde ich sagen kann man das nicht als Dominanz bezeichnen ;) er ist bei anderen Hunden nur ab und an ziemlich keifig! Aber komischerweise meistens bei Hündinnen! In eine Hubdeschule wollen wir uns mit unserem neuen Hund anmelden. Er lebt seit über einem Jahr in einem großen Zwinger mit vielen anderen Hunden und ist anscheinend sehr verträglich! Meine Sorge war eben auch vor allem der Größen-Unterschied. Ich kennen meinen Chi und wenn er eifersüchtig wird hat er auch schon große Hunde angefallen - und ich möchte kein Risiko eingehen daher will ich mich so gut als möglich vorbereiten! Auch eine Katze haben wir - Vllt hast du da auch einen Rat? Obwohl ich da weniger Bedenken habe! Sollten wir beide erst an der Leine lassen??

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@BreeHotch

@ BreeHotch

Er lebt seit über einem Jahr in einem großen Zwinger mit vielen anderen Hunden und ist anscheinend sehr verträglich!

Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass er bei dir zuhause dann auch verträglich sein muss. Im Zwinger mit vielen Hunden ist das nochmal was anderes, als Einzelhaltung, bzw. mit nur einem Hund.

Tiervermittlungen können immer nur in etwa (wenn überhaupt) einschätzen und sie schätzen das ein, wie er sich im Zwinger verhält und das kann alles oder nichts bedeuten.

und ich möchte kein Risiko eingehen daher will ich mich so gut als möglich vorbereiten!

Du kannst dich noch so gut vorbereiten und alles gut meinen und richtig. Aber es kommt nur auf die Hunde an, ob die sich riechen können und die müssen miteinander auskommen.

Wie ich schon geschrieben habe, ich hätte mich im Tierheim umgeschaut und meinen Hund seinen neuen Mitbewohner selber aussuchen lassen. Dann hätte man vorher schon mal auf neutralem Gebiet schauen können und dann mit beiden Hunden zuhause, ob das klappt mit beiden.

Aber ich bin nicht du und nicht an deiner Stelle.

Das wird sicher seehr spannend bei dir werden und ich drücke dir wirklich alle Daumen, dass die Hunde sich vertragen, denn wenn nicht, wäre es für den neuen Hund sehr traurig.

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Wichtig ist, dass du der Herr im Hause bist und niht dein Chihuahua. DU gehst als erster ins Haus, DU bringst beide zusammen, mach dir das klar. Das mit dem neutalen Gebiet klingt ganz gut finde ich :)

Vielleicht fragst du einen Bekannten oder Nachbarn der auch Hunde hat und sich daher ein bisschen damit auskennt und eingreifen könnte wenns wäre. Er kann dir zur Seite stehen, damit fühlst du dich auch (selbst)sicherer falls etwas passieren SOLLTE.

mrspoulsen schon einmal was von Hunden gehört? Nein?

Dann muß ich Dir leider etwas sagen, hier geht es um Hunde und nicht um Hühner woran Schjelderup-Ebbe die Hackordnung festgestellt und die man dann fälschlicherweise auf Hunde übertragen hat!

Wer als erster ins Haus geht ist für den Gehorsam eines Hundes sowas von weit entfernt, genauso weit entfernt wie wenn ein Zahnarzt sagt sie müssen sich die Zähennägel schneiden sonst gehts ihrem Zahnschmelz schlecht...

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@anda vielleicht kannst auch du mir ein paar Tipps geben??

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@BreeHotch

@BreeHotch guckst Du oben!?

...Kopier ich hier nochmal rein...

"Social Walks finde ich persönlich immer am besten, d.h. erst einmal durch einen Zaun oder ähnliches schauen ob die beiden harmonieren, sollten sich da schon keinerlei Komplikationen ergeben so kann man es auch ohne Zaun probieren.

Auf neutralem Boden ist immer gut, am besten erst einmal aus der Entfernung die beiden sich einfach nur anschauen lassen und dann eben immer ein wenig näher heranführen...

Was die Katze betrifft so würde ich es auch da erst einmal mit einer Begrenzung versuchen, sicher ist eben sicher und je nachdem wie jagdlich motiviert Euer neuer Hund sein wird, umso vorsichtiger wäre ich da... es muß keine Probleme geben, aber es kann... ;-)

Ach ja und nicht zu vergessen, vergess das mal mit der Dominanz ;-)))"

Weißt Du nicht was ein Social Walk ist, dann guckst Du hier, ein ganz klein bisserl scrollen:

http://canissapiens-hundetraining.blogspot.de/p/training-social-walks-seminare.html

Diese Social Walks kann man eben auch gut als Zusammenführung zweier Hunde die zukünftig unter einem Dach leben sollen nutzen.

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Social Walks finde ich persönlich immer am besten, d.h. erst einmal durch einen Zaun oder ähnliches schauen ob die beiden harmonieren, sollten sich da schon keinerlei Komplikationen ergeben so kann man es auch ohne Zaun probieren.

Auf neutralem Boden ist immer gut, am besten erst einmal aus der Entfernung die beiden sich einfach nur anschauen lassen und dann eben immer ein wenig näher heranführen...

Was die Katze betrifft so würde ich es auch da erst einmal mit einer Begrenzung versuchen, sicher ist eben sicher und je nachdem wie jagdlich motiviert Euer neuer Hund sein wird, umso vorsichtiger wäre ich da... es muß keine Probleme geben, aber es kann... ;-)

Ach ja und nicht zu vergessen, vergess das mal mit der Dominanz ;-)))

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