Wie verhalte ich mich bei fehlgeleiteten Gutschriften?

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6 Antworten

Wie schon gesagt laut BGB §812 musst du aufjedenfall den betrag zurückzahlen ABER VORSICHT!

oftmals wird so eine versehentliche Überweisung zur Geldwäsche benutz und wenn du es einfach auf das Konto aus dem Schreiben zurücküberweist könntest du dich strafbar machen!

-> Informiere deine Bank und verlange eine Rückbuchung der Überweisung auf das selbe Konto von dem es Versendet wurde!

Die Frist ist ausreichend aber ob sie rechtlich durchsetztbar ist bezweifle ich.

Du könntest eine Auslagenpauschale verlangen für Aufwendungen wie Telefon/Brief/ fahrt zur Bank etc. musst du jedoch nachweisen können und bestimmt Anwaltlich durchsetzten. Ob sich das lohnt wegen 5-10€?

oftmals wird so eine versehentliche Überweisung zur Geldwäsche benutz
und wenn du es einfach auf das Konto aus dem Schreiben zurücküberweist
könntest du dich strafbar machen!

Die eigene Krankenversicherung als Geldwäscher?

Wie wahrscheinlich ist das wohl?

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Wie wahrscheinlich ist Ehrlichkeit? Ich würde dem kein Vertrauen schenken, denn Betrüger gibt es überall und in jeder Branche.

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wobei Krankekassen schon seid Jahren wegen Betrug und Manipulation. in der Kritik stehen. Die Naivität in unserem Land können wir aber ganz leicht an den Beispielen wie dem VW-Abgasskandal erkennen... aber das ist hier ja keine Diskussionsrunde!

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@Pananabik

Der Fragesteller macht sich zu 100 % nicht strafbar, wenn er ungerechtfertigt erhaltenes Geld zurück überweist!

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das hast di wohl meine Antwort falsch verstanden! sollte hinter einer solchen "fehlerhaften überweisung" Geldwäsche stecken und er überweist das Geld auf ein anderes Konto als das absenderkonto bsp. weil im Schreiben der KK steht bitte auf Konto XY überweisen, dann ist dies Beihilfe zum Betrug und Strafbar. (auch unwissend) Ich denke nicht das es hier der Fall sein wird, jedoch war mein Ziel daraufhinzuweisen das die Masche durchaus alltäglich ist!

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1) Besteht überhaupt Anspruch auf Rückzahlung ? 2) Ist die
Rückzahlungsfrist von 14 Tagen rechtlich verbindlich für mich oder nur
ein Wunschziel der Versicherung ? Und 3) Besteht für mich ein Anspruch
auf „Entlohnung für den ehrlichen Finder“ oder wie man die Situation
sonst noch beschreiben mag.
  1. Ja.
  2. Ersteres
  3. Nein. Finderlohn gilt für "gefundene" Sachen, nicht für eingegangene Überweisungen

Der Brief der Versicherung klingt nicht wirklich freundlich - aber gesetzlich ist diese Zahlung eine "ungerechtfertigte Bereicherung" - und wahrscheinlich hat ein Jurist das geschrieben.

Mannohmann, schon mal davon gehört, daß auch ein Sachbearbeiter mal Fehler macht? Irgendwann sitzt ihm die Revision im Nacken, wenn es auffällt.

Die Rückzahlungsfrist muß gesetzt werden, weil man den Fall nicht monatelang verfolgen will. Es wird geklärt und gezahlt und gut iss.

Stell dir vor du überweist aus Versehen einen Betrag ohne die Kommastellen zu kontrollieren. Manche Programme machen das. Dann bist du auch froh, wenn du deine Kohle zurück bekommst.

Also bitte, sei ritterlich, zahle zurück was dir nicht zusteht und steh da drüber. Hast du hinterher wenigstens ein gutes Gefühl.

Die war doch von Anfang an klar, dass dir das Geld nicht zusteht, oder? Also: natürlich musst du das Geld zurück zahlen und eine Belohnung dafür steht dir auch nicht zu!

1. ja, du hast dich ungerechtfertigt bereichert

2. ja

3. nein

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