wie verhalte ich mich als Vermieter nach einer Kündigung?

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10 Antworten

Du vermietest als Mieter einer Wohnung an einen Untermieter ein Zimmer in deiner Wohnung. Damit bist du Vermieter des Untermieters. Wenn du firstgerecht mit ausreichendem Grund dem Untermieter mit der gesetzlich zulässigen Frist gekündigt hast (mindestens 3 Monate), dann kann der Untermieter nach deiner Kündigung außerordentlich und fristlos kündigen, wenn er dazu einen wichtigen Grund nennt. Fehlt dieser Grund, dann wäre die fristlose Kündigung unwirksam, aber er hätte ordentlich gekündigt, weil er dazu keinen Grund braucht. Allerdings würde dann deine ordentliche Kündigung Erstrecht behalten, wenn die Termine des Mietendes der beiden Kündigungen voneinander abweichen. 

Kündigt der Untermieter fristlos, dann muss er auch unverzüglich die Mietsache räumen und an dich herausgeben. Fristlos kündigen und anderen Tages ausziehen! Dieser Kündigung kannst du nicht widersprechen. Ist sie wegen unsinnigen oder fehlenden Gründen wirkungslos, setzt der Untermieter das Mietverhältnis fort, auch wenn er sofort auszieht mit der Konsequenz, dass er weiter Miete zahlen muss. Bei Weigerung des Untermieters > gerichtliches Mahnverfahren und zwar sofort nach Ende des 3. Werktages des laufenden Monats.

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Kommentar von Polly1957
30.09.2016, 17:02

sorry. ich habe meine Frage berichtigt - war wohl zu verwirrend.

Also ich bin Vermieter einer Wohnung. diese habe ich fristgemäß
gekündigt. Grund wegen ständig unregelmäßigen Zahlungen seiner Miete.

Nun hat der Mieter gekündigt. Grund: seine Kosten für Strom(Heizung
und Normalstrom) sind zu hoch und er meint da ist was kaputt. Da er mir
keinen Zutritt in die Wohnung gelassen hat, hat er mit Bilder von der
Heizungsanlage geschickt. damit bin ich zum Elektriker gegangen
(Nachtspeicheröfen) an hand der Bilder und den Einstellungen wurde
bestätigt, dass für die Heizung alles ordnungsgemäß eingestellt ist. Es
liegt an seinen Heizgewohnheiten, doch das sieht er nicht so.

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Ein bißchen mehr Infos über die Mietvertragskonstellation und die ordentlichen bzw. außerordentlichen Kündigungsgründe wären zum Beantworten der Frage hilfreich?

Falls Du nämlich Hauptvermieter bist hast Du kein Vertragsverhältnis mit dem Untermieter.

Bist Du dagegen Hauptmieter und hast untervermietet wären die Offenlegung der Kündigungsgründe hilfreich.

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auch diese Kündigung zählt; mit welcher Begründung hat er ausserordentlich gekündigt?

du bist Vermieter vom Untermieter, damit Mieter der Wohnung?

der Untermieter kann nur bei seinem "Vermieter" kündigen; nicht beim Vermieter ansich

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Eine ausserdordentliche Kündigung setzt immer einen wichtigen Grund voraus, aus dem die Einhaltung der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.

Liegt ein solcher Grund vor, kann die ausserordentliche Kündigung gerechtfertigt sein. Liegt keiner vor, dann ist die Kündigung nicht haltbar und der Mieter hat bis zum Ende deiner Kündigungsfrist die Miete zu bezahlen.

Im Übrigen gibt es hier kein "zuerst". Deine Kündigung grenzt die Kündigungsmöglichkeiten des Mieters nicht ein. Wenn du also eine Kündigungsfrist von 6 Monaten hättest, könte der Mieter trotzdem ordentlich mit 3 Monaten Frist kündigen.

Im Übrigen bist du für den Untermieter, also den Mieter deines Mieters nicht zuständig. Wenn dieser kündigen will, hat er seine Kündigung an seinen Vermieter, also an deinen Mieter zu richten.

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Kommentar von Polly1957
30.09.2016, 15:03

sorry. ich habe meine Frage berichtigt - war wohl zu verwirrend.

Also ich bin Vermieter einer Wohnung. diese habe ich fristgemäß gekündigt. Grund wegen ständig unregelmäßigen Zahlungen seiner Miete.

Nun hat der Mieter gekündigt. Grund: seine Kosten für Strom(Heizung und Normalstrom) sind zu hoch und er meint da ist was kaputt. Da er mir keinen Zutritt in die Wohnung gelassen hat, hat er mit Bilder von der Heizungsanlage geschickt. damit bin ich zum Elektriker gegangen (Nachtspeicheröfen) an hand der Bilder und den Einstellungen wurde bestätigt, dass für die Heizung alles ordnungsgemäß eingestellt ist. Es liegt an seinen Heizgewohnheiten, doch das sieht er nicht so.

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Etwas wirr deine Beschreibung.

Was hast Du mit dem Untermieter zu tun?

Mit welcher Begründung hast Du deinem Mieter gekündigt?

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Kommentar von Polly1957
30.09.2016, 16:21

hallo

ja du hast recht, war ein bschen verwirrend geschrieben. Ich habe es jetzt berichtigt

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Ich habe meinem Mieter fristgerecht gekündigt.

Mit welcher Begründung hast du denn gekündigt?

Nun bekomme ich ich von dem Untermieter eine ausserordentliche Kündigung. 

Dein Mieter hat untervermietet? Was hast du denn mit dessen Untermieter zu schaffen? Mit welcher Begründung kündigt er denn außerordentlich?

Ein paar mehr Infos braucht man schon, um die Frage beantworten zu können. Ganz nebenbei: deutsches Mietrecht?

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Der Untermieter deines von dir gekündigten Mieters muss seine Kündigung an seinen Vermieter richten und nicht an dich. Du hast ja mit diesem keinerlei Vertragsbeziehung. Teile das so ihm mit.

Mit welcher Begründung hast du deinem Mieter gekündigt?

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Hast Du denn mit dem Untermieter einen Vertrag, oder wieso kündigt er bei Dir? Und was ist Dein problem dabei?

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Was hast du mit dem Untermieter zu tun? 

Mieter und Untermieter ziehen aus, die Wohnung wird frei. Was für ein Problem hast Du damit?

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Mieter? Untermieter? Ich verstehe gerade den Zusammenhang nicht. Hatte Dein Mieter einen Untermieter? Dem würde ja quasi mit dem Mieter auch gekündigt. Das kann Dir eigentlich egal sein.

Wenn Du meinst, Dein Mieter habe auf Deine ordentliche Kündigung mit einer außerordentlichen Kündigung reagiert, dann liegt es an Dir, diese zu akzeptieren oder - wenn Du das nicht willst und Kündigungsfristen nicht eingehalten werden - eben nicht zu akzeptieren.

Vielleicht hat Dein Mieter schnell eine neue Wohnung gefunden und will jetzt eben die Miete an Dich bis zu dem von Dir gesetzten Kündigungstrermin einsparen. Je nachdem, was Du mit der Wohnung vorhast, solltest Du sehen, ob Du Deinem Mieter entgegen kommen kannst.

Wer die Kündigung zuerst ausgesprochen hat ist doch egal, wenn Ihr Euch einigen könnt. Falls nicht, wird Euch nur der Rechtsweg bleiben.

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