Wie verhält sich meine Tochter ihrem Arbeitgeber gegenüber richtig?

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3 Antworten

Bei einem Kleinbetrieb unter 8 Beschäftigten gibt es keinen Küngigungsschutz. Also auch keine Abfindung.

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Wenn er ihr kündigt, steht ihr eine Abfindung zu. Diese notfalls mit Hilfe eines Anwalts für Arbeitsrecht einfordern.

Wenn ihre Tätigkeit sich ändert, muß er ihr eine Änderungskündigung aussprechen. Dieser kann sie zustimmen, oder auch nicht, je nachdem wie der neue Arbeitsvertrag formuliert ist.

Er kann nicht einfach ohne ihre Zustimmung bei 0 beginnen lassen, einer Änderungskündigung muß sie zustimmen, ansonsten muß er ihr ordentlich kündigen.

Sie soll sich mal in Ruhe nach etwas Neuem umsehen. Es ist wohl ein Zeichen, daß es Zeit dafür ist!

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Kommentar von BarbaraAndree
01.02.2015, 14:40

Sehr hilfreiche Antwort, Kompliment!

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Kommentar von maxvonderruh
01.02.2015, 15:21

Die Änderungskündigung müsste ja meines Erachtens auf jeden Fall schriftlich gemacht werden. Wie soll man sonst sehen, wie das finanziell geregelt ist. Bis jetzt ist in all den Jahren überhaupt kein schriftlicher Vertrag vorhanden. Das wurde vor diesen vielen Jahren, da wir den Vater - der sie eingestellt hat persönlich kennen - so gemacht. Lehre bei ihm ja und dann Arbeit.....Vielen Dank für die Antwort

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Deine Tochter ist schon so lange in diesem Unternehmen beschäftigt, dass ihr gar nicht viel passieren kann. Trotzdem sollte sie sich einen Anwalt nehmen und ihm das Durchsetzen ihrer Interessen überlassen. Der Arbeitgeber versucht ja wohl deine Tochter hinaus zu bugsieren und da wehrt sie sich besser mit einem fachlich kompetenten Helfer, nämlich dem Anwalt. Kostet zwar ein bischen, aber ich denke das lohnt sich.

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