Wie verhält sich ein unsicher- desorientiert gebundenes Kind?

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3 Antworten

Da sind Kinder verschieden.

Siehst ne Schnecke, das Kind zeigt Interesse, zeigt drauf, doch aufgrund der Unkenntnis, und dessen Folge die Angst, behält's den Arm am Körper

Oder so wie ich, allgemein: es ist nicht ehrlich mit seiner Umwelt. Beispiel: Fleischkonsum, ich kenne niemand der es aus ethischen Gründen nicht isst, also muss ich andere Gründe erfinden.

Reicht dir das? Oder was willst du wissen? Von theoretischen Wörtern in der Richtung, hab ich keine Ahnung. Nur von einfach beschriebenem

Theoretische Wörter brauche ich auch nicht, habe davon aller Hand im Ordner stehen. Mein Problem ist nur, dass, wenn ich mir das alles durchlese, habe ich automatisch ein Autistisches Kind im Kopf (vermutlich, weil ich eines kenne). Aber ich denke nicht, dass man das verallgemeinern kann. Nicht jeder Autist ist unsicher- desorganisiert gebunden und nicht jedes unsicher- desorganisierte Kind ist ein Autist. 
Um das vernünftig zu verstehen brauch ich irgendwie Situationen aus dem Alltag an denen ich diese Bindung erkennen könnte (so wie dein Beispiel mit der Schnecke).

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@Piura19

Dann noch was, ein Autist ist nicht ein Autist, sondern wird dazu gemacht. Er ist bloss er, sowie ich ich bin und du du. Wie bei allem, stellt sich die Frage, wo ist die Grenze? Es gibt keine ultimativen Autisten, sondern lediglich ein von Menschen festgehaltenes Verhaltensmuster das bei manchen Menschen stärker zutrifft als bei anderen.

Schokolade kann man heiss oder kalt trinken, denn das macht die Schokolade nicht aus, auch nicht den Zucker, denn es gibt welche ohne, auch nicht die Milch, denn auch da gibt es welche die dennoch besteht, was allen gemein ist, ist die Kakaobutter. Und diese ist das Gesuchte, doch da wir hier (die Frage) von nichts Handfestem reden, kann man die "Kakaobutter" nicht sehr leicht ausfindig machen, so nimm dein Beispiel vom Autisten, doch verallgemeinere nicht. Sondern versuch, durch seine Augen zu blicken, besonders in den dir interessant erscheinenden Momenten. (;

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Hallo Piura, 

ich weiß leider noch genau, dass ich an diesem Tag krank war, als es in der Schule dran war und ich niemanden hatte, der mir die Unterlagen gegeben hat.. 

Daher würde ich dir raten im Internet zu recherchieren. http://www.kindergartenpaedagogik.de/1722.html hier steht einiges dazu. Musst weiter runter scrollen, um dein Thema zu finden. 

Guck am besten aber auch noch bei anderen Quellen nach. Vielleicht findest du ja auch was bei YouTube. 

hey, genieße ruhig die Kakaobutter, aber direkt zu deiner Frage gehört:

1. in der Bindungstgheorie so bezeichnee Muster können nur systemisch zutreffend beurteilt werden. D.h.: Wir müssen die ersten Beziehungen dieser Kinder mit ihrer Hauptbezugsperson im Auge behalten.

2.ein unsicher-desorientiertes Kind wird erst dann zu einem solchen (Zuschreibung!!), wenn die Hauptbezugsperson selbst Ängstlichkeit zeigt oder Angst erzeugt.. NUR DANN spricht man von einem sog. unsicher-desorienterten Kind.

3. Dieses Kind ist deshalb desorientiert, weil es keine Strategien entwickeln konnte, mit denen Konfliktsit. zu meistern wären, weil seine Bezugspers. eben nur chaotische und widersprüchliche Muster vorgab.

4. Demgegenüber wird ein "nur" unsicher gebundenes Kind Strategien besitzen und zeigen ( bei sichbar gut konturierter Bezugsperson!), vor allem die der VERMEIDUNG UND  der GEÜHLSUNTERSDRÜCKUNG und strengen SELBSTKONTROLLE.

5 Ein unsicher-desorientiertes Kind hat so eindeutige Strategien eben nicht: Es kann SOWOHL Rückzug ALS AUCH Widerstand und WUT äußern , ist NICHT pfLEgeleicht ( wie meist die unsicher geb. Kinder !), sondern schreit ,bei gleichzeitiger Verängstigung (z. B.  mit weit aufgerissenen Augen). Sein Verhalten ist widersprüchlich, unerwartet für Außenstehende, aber aktiv vermeidend UND impulsiv-angreifend.

Denke jetzt vor allem an U3Kinder und dir werden auf dem Wickeltisch liegende >Babies vor Augen treten: A) Unsicher gebundene(s. Pkt.4)  und B) Unsuherdesorientiert gebundene (s.Pkt. 3 und 5).




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