Wie verhält sich ein Begleithund (z.b. Blindenhund) gegenüber anderen Hunden?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Meiner Hund ist ein Begleithund.

Wir gehen fast täglich an der Münchner Isar spazieren, es gab nie Probleme. 99% der Hunde sind meines Erachtens gut sozialisiert und wissen sich zu benehmen auch bei größeren Hunde Gruppen. Wo sich die meisten Hunde nicht kennen, sicherlich aber vom Geruch und Zeitung lesen.

Ist ein Hund dabei der auf Ärger aus, bittet man natürlich erst den Besitzer darum seinen Hund ran zu rufen. Reagiert der nicht mach ich das. Es reicht bei meinem ein einfach zurück , und ich kläre die Sache. Oftmals reicht ein Körpersprachlichen blocken.

An der Leine und es passiert und dennoch oft, kommen freilaufende Hunde angerannt. Da bleibt meiner cool, verkrümmelt sich hinter mir und eben das gleiche wie ohne Leine.

Meinen juckt das nicht ob freilaufende Hunde an der Leine an ihm vorbei laufen oder nicht . In der Hundeschule würde sowas oftmals auf Hundewanderungen geübt, das die Hunde da absolut entspannt bleiben. Und zu 99 % auch wenn da einer dabei ist der mal Ärger machen will, entspannt sich die Lage schnell, wenn dieser merkt , ahh die sind ja ruhig und gelassen.

Hatte bisher nie Probleme.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn eine ganze Hundemeute auf einen blinden Menschen und dessen Führhund zu rennt, dann sind diese dem Blindenhund überlegen und er würde dann "verlieren". Dann haftet der Besitzer der Meute. 

Normal macht ein Blindenhund nix, wenn andere Hunde kommen. Das lernt er auch in seiner, sehr harten, Ausbildung. Wenn andere Hunde ihn attackieren, dann wird ihm jedoch niemand verübeln wenn dieser sich zur Wehr setzt. Der wird nicht stehen bleiben und sich zerfleischen lassen. 

Kommt ein unangeleinter Hund auf einen Blindenhund zu und tut nix als schnüffeln, dann wird dieser vom Blindenhund ignoriert. Solche Situationen geht man in der Ausbildung durch. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo FancyDiamond,

die Ausbildung solcher Hunde schließt auch das Training hinsichtlich des Begegnens mit anderen Hunden ein. Es geht ja nicht nur um Situationen, wie von Dir beschrieben, sondern ein Begleithund darf ja auch nicht, wenn ihm gerade danach der Sinn steht, mit einem anderen Hund spielen gehen.

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FancyDiamond
03.05.2016, 18:30

Ich denke, bestimmte Situationen kann man gar nicht wirklich trainieren.

Neulich war ich mit meiner Hündin Gassi. Plötzlich waren wir von einem unangeleinten Schäferhund und 2 anderen hüfthohen Mischlingen eingekesselt.

Ein Begleithund ist beispielsweise in so einem Fall klar im Nachteil, da er ja in seinem Führgeschirr gar nicht wirklich mobil ist. Und wie gesagt, andere Hundehalter sind meist respekt-und verantwortungslos.

0

Das kann keiner vorhersagen. Da viele Faktoren eine rolle spielen.

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

solche Hunde haben eine sehr harte Ausbildung hinter sich und werden wahrscheinlich wenn der Besitzer in Gefahr kommt,ihn auch verteidigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Leider werden immer wieder Blindenhunde gebissen und auch übel zugerichtet.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Tipp:

ww.schaeferhunde.de/der-deutsche-schaeferhund/ausbildung-und-sport/begleithunde/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MiraAnui
03.05.2016, 18:38

Der Link hat wenig mit der Ausbildung eines blindenhundes zu tun.

1

Was möchtest Du wissen?