Wie verhält man sich richtig, wenn man einem Bären begegnet?

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7 Antworten

Ruhe bewahren und keine Lebensmittel liegen lassen. 

Wenn sie sich nicht bedroht fühlen, haben sie auch keinen Grund anzugreifen. 

Hallo Daleduc,

falls du in einem Bärengebiet Zelten gehst, würde ich auf gar keinen Fall irgendwelche Lebensmittel im Zelt aufbewahren, besonders keine Süßigkeiten. Der Bär zerreißt mit einem Tatzenschlag das Zelt und steht dann neben dir.

Das Essen wird alles in einen (Ruck-) Sack gepackt und in einer gewissen Entfernung vom Zelt mit einem Seil an einen Ast nach oben gebunden.

Wenn du einen Bären tatsächlich begegnest, auf gar keinen Fall Lärm machen, um den Bären zu verscheuchen, dass könnte ihn eher erschrecken und dann wird er versuchen dich in die Flucht zu jagen, nicht lustig, denn der Bär ist unheimlich schnell und kommt auch machen Baum hoch.

Am besten, wie oben schon beschrieben, in ganz langsamen Bewegungen den Rückzug antreten, wenn dies aber nicht möglich ist, weil der Bär schon zu nahe ist oder "angriffslustig" wirkt, mit dem Gesicht Richtung Boden hocken / legen und sich tot stellen.

Einen Bären von einer sicheren Entfernung beobachten zu dürfen ist etwas ganz besonderes. Aber bei Bären ist immer Vorsicht geboten.

Viel Spaß.
HanniBall

Der MENSCH ist der aggressive, NICHT der Bär! Der fühlt sich eher bedroht und wehrt sich halt!

Ich sehe ehrlich gesagt keine Gefahr, wenn ihr euch an die Spielregeln haltet.

Die Frage zielt ja auf die Spielregeln ab. 

Die einen berichten halt von "Lärm und Licht verscheucht die" die Kommentare hier sagen "stell dich tot" oder "Ruhig bleiben". 

Hab jetzt noch ne andere Quelle gefunden, wo geraten wird, Pfefferspray zur Bärenabwehr bei sich zu führen - wobei ich das als Tierquälerei empfinde. 

Mir geht es lediglich darum, wie ich mich bei einer Begegnung verhalte. Ich weiß ja nicht wie stark Hunger/Jagdinstinkt bei denen ausgeprägt sind oder ob sie so an den Mensche gewöhnt sind, dass sie sich - überspitzt gesagt - sogar füttern ließen, um dann wieder abzuzischen. 

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@Daleduc

>Die Frage zielt ja auf die Spielregeln ab<.

das Tier hat seine eigene Regel, die nur ein Fachmann kennt

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nicht da hingehen wo diese "Haustiere" sich aufhalten, das ist die beste "Vierhaltungsregel" alles andere wäre für ein Laien, was du bistnicht akzeptabel, weil sich Wildtiere sich anders verhalten, als du Denkst 

Nö. Ich will auch diese Landschaft erkunden wie tausende andere Hobbywanderer auch, nur mit dem Unterschied, dass ich nunmal nicht die tolle Hotelunterkunft brauche und nach 10 km "genug gewandert" sage, sondern auch mal ne Nacht im Zelt rasten möchte und mir 30-40 km locker liegen. 

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Langsam hinsetzen.. ruhe bewahren. Das reicht normal schon

aua, aua, das merkst du aber erst, wenn du tot bist

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versuch mal wegzurennen. ich wette du stirbst als erster

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Pass auf die Bienen auf.




Nach Angaben von Lynn
Rogers, Bärenexperte am North American Bear Centre in Ely, Minnesota,
wurden in den vergangenen 100 Jahren 56 Menschen in Kanada und den USA
durch Schwarzbären getötet. – Quelle:
http://www.berliner-zeitung.de/15637706 ©2016

Im Falle eines
Grizzly-Angriffs sollte man keinesfalls wegrennen, sondern sich tot
stellen, indem man sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legt
und den Nacken mit Händen und Armen schützt.Auf ein Todesopfer durch
Schwarzbären kommen in Kanada und den USA 13 Todesfälle durch Schlangen,
45 durch Hunde, 120 durch Bienen, 249 durch Blitzschlag und 60 000
durch Tötungsdelikte. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/15637706
©2016



http://www.berliner-zeitung.de/kanada-liebt-seine-baeren--aber-es-gibt-auch-gute-gruende--sie-zu-fuerchten-toedliche-begegnungen-15637706

Nagut 45 durch Hunde? Ich erwarte jetzt nicht, dass ich mitten in der Wildnis einem Hund begegne. 

Dafür begegne ich in meinem Wohnort bestimmt täglich 20 Hunden. Das ist ja ein ganz anderes Verhältnis. 

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@Daleduc

Statistik ist in dem Falle nicht hilfreich, man müsste die zahl der Begegnungen mit einbeziehen.

Aber wenn du dir Dokus anschaust, wie sich Tierfilmer verhalten, kannst du dich dran orientieren.

Wie du selbst schreibst, ist wohl wegrennen die schlechteste Option.

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@Daleduc

Man sollte auch verstehen können, was man liest!

Da Du in Deinem Umfeld 20 Hunde hast und immer noch lebst, kannst Du dir ausrechnen, wie wahrscheinlich es ist, dass Du von einem Bären angegriffen/getötet wirst!

Was die Zahlen ebenfalls eindeutig aufzeigen: Der Mensch ist das Problem, nicht die Tiere! 

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@alarm67

In einem Wald ist es nunmal möglich einem Tier zu begegnen, auf dessen Speisekarte ich stehen könnte - mal abgesehen von scheuen Rehen - und es mir nicht als Haustier halte bzw damit rechnen muss, dass ein Hundehalter ein aggressives Tier nicht an der Leine hat. 

Das sind Äpfel und Birnen und bringen mich bei der Frage nicht weiter. 

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