Wie verhält man sich bei Hausstauballergie?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

 Ja das kenne ich....Kinder in den Arm nehmen geht immer! 

Nicht mehr als 1x pro Woche putzen, wirbelt sonst zu viel Staub auf und nur feucht abstauben.

Das Sofa absaugen aber sobald es geht das Sofa durch ein Ledersofa ersetzen. Vorhänge verbannen und einen guten Allergiker Staubsauger kaufen. Miele  medicair bietet sich da an, hier ist die Luft nach den Saugen sauberer als vorher. 

Möbel etc. einsprühen bringt nur neue Allergene, hilft aber nicht. Das Hantieren mit Tüchern wirbelt auch Staub auf.

Kinder am Abend duschen / baden und Haare spülen oder waschen.

Ganz wichtig, ihr dürft euch ganz normal in der Wohnung bewegen, sonst habt ihr bald alle eine psychische Störung. LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

@ Justy2711

Ob das mal mit dem Spray so optimal ist, ist ja auch Chemie drin?

Am besten du lässt dich von einem Allergologen beraten und bitte versuche nicht in Panik zu geraen, wegen deiner Kleidung, wenn du in das Zimmer deines Sohnes  gehst.

Wenn dein Sohn mal älter ist und er (leider) seine Allergien dann immer noch hat, dann könnte sich deine Panik durchaus auf ihn übertragen und das würde sich späer mal bemerkbar machen. In dem sinne, dass er dann auch mit Panik reagiert.

Alles gute für deinen Sohn und ich hoffe ihr findet einen Weg, damit umzugehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wir haben auch alle eine Hausstauballergie. Bitte übertreibe es nicht! Dadurch bekommt dein Kind (und du mit) nur noch einen Psychokoller... . 

Es genügt völlig, wenn du regelmäßig saugst und wischst, das Bett einmal die Woche abziehst und wenn du willst, jeden Tag ´nen frischen Schlafi anziehst. Kuscheltiere waschen reicht auch einmal die Woche. Und einsprühen brauchst du auch nichts. 

Im Prinzip genügt eine normale haushaltsübliche Hygiene. Dein Kind wird auch älter, und du  kannst es nicht mehr vor allen Keimen und Mikroben schützen. 

Hausstauballergiker sollten möglichst nicht selber Staub wischen und saugen. Aber sag das mal einer allergischen Hausfrau, die muss es halt trotzdem machen. Dann kribbelt´s halt ein bisschen in der Nase. - Anschließendes duschen schafft Abhilfe - und gut ist`s :o) .

Also bitte entspanne dich wieder :o) .

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nachdem wir von unserem Arzt gehört hatten, daß durch die Milben Asthma ausgelöst weden kann, waren wir auch panisch. Wir verstehen die Angst also nur zu gut. Wir haben damals (das ist jetzt 13 Jahre her) alles gemacht was im Intenet beschrieben wurde: Teppiche raus, Matratzen- und Bett-/ Kissenüberzüge gekauft, einen neuen Wasserfilterstaubsauger, usw., usw.. Uns wurde damals auch das Milbiol vom Arzt empfohlen, das wir natürlich auch gekauft haben. Mittlerweile verwenden wir nur noch das Milbopax, wie es jetzt heisst. Wir sprühen übrigens unsere Betten im Elternschlafzimer auch ein. Was auch hygienische Gründe hat. Wir wollen nicht mit Millionen von Milben im Bette liegen und schongar nicht mit deren Kot):.

Bei uns ist seitdem alles im Lot. Immer wennes bei uns wieder los geht mit laufender Nase, Niessen etc. sprühen wir wieder ein. Das ist so alle 4/5 Monate. Wir haben das Milbopax auch im Urlaub dabei.

Man kann es also nicht vermeiden, daß man Milben immer wieder einschleppt.

Aber man kann die Milben immer wieder bekämpfen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich persönlich halte nichts von den Milbentüten, die haben eine sehr schlechte Atmungsaktivität ! Der Schweiß vom Körper bleibt auf der Oberfläche, vermischt sich mit Hautschuppen und Staub und ist somit ein Paradies für Milben.

Ideal zum Waschen bei 95°C sind Molton Auflagen, abziehen, waschen, trocknen und wieder aufziehen. Kostenpunkt zwischen 10-30.- Euro

Nicht Feucht-Warmes Schlafklima, sondern Trocken-Warmes Schlafklima ist die Devise.

Lieber öfters die Bettwäsche, Kissen und Zudecke waschen.

Beim Staubsaugen aufgepasst, durch den Motor des Saugers verteilt sich erst mal der Staub in der Luft und bleibt anschließend auf Deinem nassgewischten Boden wieder kleben.

Lieber einen längeren Saugschlauch kaufen und das Gerät außerhalb stehen lassen, dass sich so wenig wie möglich die Luft im Kinderzimmer  verteilt, als sich teure Supersauger zu kaufen.

Bei Pollenallergiker hilft auch Honig aus der Region! Jeden Tag ein Teelöffel Honig vom Imker aus der Region, ist ein uraltes Heilmittel.

Deinem Kleinen auf jeden Fall, gute Besserung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
polarbaer64 06.05.2016, 21:18

Das mit den "Milbentüten" für´s Bett, wie du das so nett nennst, kann ich bestätigen. Mein Sohn hat das auch von der Krankenkasse bezahlt bekommen (kostet eigentlich einen Haufen Geld). Daraufhin  hat er derart in seinem Bett geschwitzt, dass er dort nicht mehr schlafen wollte. Nach ein paar Monaten haben wir das Getüte nun weggeworfen. Jetzt kann er wieder schlafen!

0

Das kann ich dir bezogen auf uns genau sagen. Wir sind 4 Hausstauballergiker.

Wir nehmen dagegen auch Milbopax seit ein paar Jahren.
Reiz-Husten, rote Augen, Dauer Schnieffnase sind seitdem verschwunden.
Ich schätze, wir haben auch die Kids vor Asthma bewahrt. Viele Kinder haben Asthma, weil die Hausstauballergie unerkannt bleibt. Und der Mythos bis zu 6 Erkältungen sind im Jahr normal.
Aber oft sind es keine Erkältungen. Es fühlt sich nur so an. Es sind milbenallergien. Aber das wisst ihr ja. Manche sagen auch bettmilbenallergie, weil dort die Belastung am stärksten sind. Oft zeigen leider allergietests beim Arzt falsch an.

Daneben haben wir alle Teppiche rausgemacht. Und auch die Polster und Teppiche im Auto behandelt. Das Milbopax macht keine flecke. Trotzdem vorher testen. 

Was ich auch hatte zum Reizhusten nachts: zu viel Magensäure. Reizte neben dem Milbenkot (plus Staub) die Atemwege.
Das ist jetzt alles dank Milbopax und ab und zu einer Rennie Vergangenheit.
Und die roten Augen sind auch morgens weg.

Die pollenallergien sind auch abgeschwächter, die kreuzallergie ist komplett verschwunden.

Alles gute

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du musst alles reduzieren, was Staub fängt und jeden Tag die Möbel feucht abwischen.

Vorhänge ganz weg, statt dessen evtl. ein Rollo.

Teppiche raus, neuer Fußbodenbelag rein, den täglich feucht wischen.

Bettwäscheverändern.

Matratze tägölich absaugen.

Wenige Kuscheltiere, die jeden Tag ausschütteln.

Haare täglich waschen.

Kleidung täglich wechseln.

Evtl. eine Hypersensibilisierung durchführen lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Milbopax hat uns auch der Apotheker u.a. grad für die Ferienwohnung empfohlen. Haben auch alles eingesprüht. Er hat erklärt, dass die Milben in der Matratze sind. Und da muss man was tun...Geht schon besser. 

Urlaub scheint gerettet zu sein.....nur das Wetter.....so ein Schiet....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

ist dein Sohn gegen Hausstaub, oder gegen Hausstaubmilben allergisch? Und auch bei Hausstaubmilben sind es nicht die Milben, sondern der Kot der Hausstaubmilben. Dieser ist zum Teil in der Luft verwirbelt, sodass dieser auch eingeatmet werden kann, und so eben die Atemwege reizt, bis hin zu Asthma.

Sollte das so sein, dann sag Bescheid, dann kann ich dir ein paar Tipps geben.

Viele Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?