Wie verhält man sich bei einem Trauerfall in einer befreundeten Familie?

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5 Antworten

Ich denke auch, daß man das eigene Verhalten von der Situation abhängig machen sollte. Kondulieren auf jeden Fall. Vielleicht auch telefonisch, um dann rauszuhören, ob man vielleicht helfen kann oder eine Schulter zum Ausweinen geben kann oder ob die Trauernden ihre Ruhe haben wollen.

Am besten sofort melden und fragen, ob man irgenwie helfen kann!
Es gibt nämlich viel Organisatorisches zu tun und dabei kann man möglicherweise unterstützen.
Als mein Mann starb,halfen Töcher, Stiefkinder und Geschwister bei allen möglichen anfallenden Arbeiten, manchesmal nur als Entscheidungshilfen und das war eine gewaltige Erleichterung - nicht nur physisch. Und bitte keine Berührungsängste!

Jeder trauert anders, das wissen wir alle. Wenn so ein Schicksalschlag, (das ist es für Angehörige fast immer) eintritt, wäre es schön wenn Freunde daran anteilnehmen und zwar mit Anwesenheit. Falsch Zurückhaltung ist da fehl am Platze. Ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. LG Lotusblume

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es das beste ist, sich relativ normal zu verhalten. Also die Besuche, Telefonate etc. in gewohnten Abständen. Beim ersten Kontakt das Beileid ausdrücken und mit ihnen drüber reden, wenn sie es möchten. Sonst ganz normal mit umgehen. Oftmals wollen die Familien nicht besonders behandelt werden. Schau einfach, wie sie drauf sind und hör auf dein Bauchgefühl.

Das kommt drauf an, wie nahm man dieser Famili stand. Wenn sehr nah, dann sollte man nicht nur eine Trauerkarte unter die Tür schieben, sondern vielleicht personlich hingehen und gucken, was man tun kann. Jeder Mensch trauert anders. Mancher will allein sein, mancher braucht trost... Auf jeden Fall ist so ein Todesfall mit viel Arbeit und Papierkram verbunden und es tut immer gut, wenn man den (auch nur z.T.) abgenommen kriegt.

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