Wie verhält man sich am besten, wenn Leute mit dem Fahrrad auf der Straße sind

19 Antworten

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Hier scheint noch niemand gelernt zu haben, dass Radfahrer nicht zwingend auf einem Radweg fahren müssen. Fahrräder sind Fahrzeuge, die gehören in der Regel auf die Fahrbahn. § 2 der StVO:

(1) Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen, von zwei Fahrbahnen die rechte. Seitenstreifen sind nicht Bestandteil der Fahrbahn. (4) Radfahrer müssen einzeln hintereinander fahren; nebeneinander dürfen sie nur fahren, wenn dadurch der Verkehr nicht behindert wird. Eine Benutzungspflicht der Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung besteht nur, wenn Zeichen 237, 240 oder 241 angeordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. Linke Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen nur benutzt werden, wenn dies durch das Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ allein angezeigt ist. Radfahrer dürfen ferner rechte Seitenstreifen benutzen, wenn keine Radwege vorhanden sind und Fußgänger nicht behindert werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Mofas Radwege benutzen.

Pauschale Zurechtweisungen irgendeiner Art sind also erst einmal unangebracht.

Danke für Deine gute Antwort.

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Trotzdem gilt §1 und wenn ein Radfahrer trotz gut ausgebautem Radweg auf der Straße fährt und damit Autofahrer behindert, verstößt er dagegen.

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@Sonderzeichen2

Sorry, das ist Unsinn. Denn damit wäre der § 2 Abs. 4 der StVO ad absurdum geführt. Erstens ist ein Radfahrer ein ganz normaler Verkehrsteilnehmer. Er gehört als Fahrzeugführer gemäß § 2 StVO auf die Fahrbahn. Die Straßenverkehrsbehörde hat dadurch, dass sie den Radweg nicht als benutzungspflichtig ausgeschildert hat, vorgesehen, dass Radfahrer auf der Fahrbahn fahren. § 1 sagt:

"(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."

Wenn also ein Autofahrer meint behindert zu werden, ist das zunächst erst einmal eine subjektive Empfindung. Sie ist bei der aktuellen Rechtslage aber nicht "mehr als nach den Umständen unvermeidbar". Abgesehen davon ist das Risiko auf einem Radweg einen Unfall zu erleiden um den Faktor 3 höher als auf der Fahrbahn. Warum soll sich also ein Radfahrer unnötig gefährden in dem er auf dem Radweg fährt, wenn er es nicht muss?

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Vorsichtig dran vorbeifahren- vor allem bei alten Menschen, die sind genauso unberechenbar wie kleine Kinder- und Ohrstöpselträger!

da du nicht das Ordnungsamt bist (manchmal wäre ich es gerne^^), kannst du da gar nichts machen. Fahre - wenn der Sicherheitsabstand gewährt ist! - einfach am Radfahrer dran vorbei und hoffe, dass er es selbst irgendwann mal merkt...

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