Wie verhält man sich als Fahrradfahrer an einer Kreuzung, an der .....

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8 Antworten

Wenn man geradeaus will, dann fährt man auf der Geradeausspur. Rechts von einer Rechtsabiegerspur (oder von einer kombinierten Rechtsabieger- und Geradeausspur) zu fahren ist grundsätzlich unsinnig. Nur auf schwachsinnigen Radwegen (mit Zeichen) MUSS man das machen, da ist dann eine Behörde für verantwortlich (vermutlich illegal)

Wenn Du Sorge hast, dass Dich die Autofahrer zu eng überholen, fahre mehr in der Mitte des Fahrstreifens. Erstens respektieren Dich die Autofahrer dann besser und zweitens hat man Platz zum Ausweichen, probiere es aus, der Unterschied ist gravierend!

Dass sich Radfahrer an den Rand quetschen müssen, war in der Nazizeit so (dort herrschte halt ein Ghettogedanke vor) und auch noch einige Zeit danach. Heutzutage gilt das nicht mehr. Die Aussage "möglichst weit rechts" in §2 StVO dient hauptsächlich dem Schutze des Gegenverkehrs.

Radfahrer werden häufig nicht beachtet (bei der Planung etc.). Folgende Möglichkeiten sehe ich:

  1. Selbstbewusster Radler: Fährt so, als wäre er mit dem Auto unterwegs: Benutzt als die geradeaus-führende Spur (dort rechts in der Fahrspur bleiben, aber grundsätzlich immer ca. 1 m Abstand vom Rand (gilt immer!)

  2. Abwandlung von 1: Auf der rechtsabbiegenden Spur einfädeln, aber ganz links fahren (am besten vor dem ersten wartenden Auto aufstellen). So verhindert man, dass die dahinter wartenden Autos einen "überholen" und rechts abbiegen (wäre gefährlich). Man kann nun geradeaus fahren (also rechts von der eigentlichen Geradeausspur). Nur empfehlenswert, wenn danach ein Anschlussradweg kommt.

  3. Ängstlicher Radler: Absteigen, auf den Gehsteig die Straße überqueren, dort wieder aufsteigen, sobald es der Verkehr zulässt (v.a. für Kinder empfehlenswert).

  4. An die zuständige Straßenverkehrsbehörde schreiben, warum sie so einen Mist macht und nicht z.B. einen "aufgeblasenen Radstreifen" wenigstens als Überquerungshilfe der Kreuzung für Radler anbietet.

Du musst auf der mittleren Fahrspur fahren mit Geradeauspfeil. Auf der rechten mit dem Rechtspfeil darfst Du auch als Radfahrer nur rechts abbiegen. So ist nun mal die StVO. Die Praxis ist anders. So ist es oft im Leben: Was man soll und was man besser tut, ist nicht immer dasselbe.

Wenn kein Radweg vorhanden ist: Am äußersten rechten Rand der Fahrspur, die geradeaus führt.

Aufpassen mußt Du und die Situation ist unübersichtlich. (Du kannst auch das Rad über den Fußgängerüberweg schieben, wenn Du Dir unsicher bist.)

"am äußersten Rand" ist laut StVO verkehrt !!!

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Man ordnet sich auf die linke Spur mit geradeaus Pfeil ein. an der rechten Seite dieser Spur.

Aber wie Du es beschreibst, macht praktisch Sinn: man steht keinem Auto im wege!!!

Wenn kein Radweg vorhanden ist, verhalte dich mit deinem Fahrrad so, als wenn Du ein Auto fahren würdest.

Also auf der richtigen Spur einordnen.

Nie am Rand fahren.

man steht an der "links+gerade"-spur und man hat dafür zu sorgen, dass erstmal kein auto neben dir steht, das auch geradeaus fahren will, sonst kanns zu nem unfall kommen; also einfach etwas rechts auf der "links+gerade"-spur halten, und wenn grün ist, halt am rand weiterfahren damit die autos nach der kreuzung überholen können. aber halt erst NACH der kreuzung...

ich würde da fahrn wo die autos fahrn die auch gradeaus wollen

Mach ich auch immer, man fühlt sich da aber nicht so behaglich, weil alles so eng ist, wenn es an der Ampel zum Halt kommt und alle anfahren.

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