Wie verhält es sich mit der Krankenversicherung im Falle eines Minijobs?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Leistungen der Krankenkasse gibt es erst ab einem Monatseinkommen von über 450,- Euro, also ab 450 Euro und einem Cent. Dann hat man einen sog. "Midi-Job", und zwar bis 850,- Euro im Monat.

Im unteren Bereich eines Midi-Jobs zahlt der Arbeitgeber weniger oder genauso viel Beiträge in die Sozialversicherung im Vergleich zum Minijob, was die meisten Firmen gar nicht wissen - nur hat er etwas mehr Verwaltungsaufwand, was die meisten Firmen scheuen.

"[...] um medizinische Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung zu erhalten, müssen sie mehr verdienen als 450 Euro. Dieser Schutz setzt ein, sobald sie von ihrem Arbeitgeber eine Lohnerhöhung bekommen, zum Beispiel auf 451 Euro im Monat. Dann gibt es im Midijob eine Krankenversicherung." http://www.kvzentrale.com/thema/midijob-krankenversicherung

Sag also deinem Chef, du würdest gerne etwas über 450,- verdienen, er solle sich mal über Midi-Jobs informieren, und dass das sogar günstiger für ihn sein könnte als die pauschale Abrechnung beim Mini-Job. Er kann das auch mal vorab berechnen mit dem http://www.krankenkassen-direkt.de/gleitzonenrechner.

Gruß aus Berlin, Gerd

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FordPrefect
21.03.2017, 11:09

Im unteren Bereich eines Midi-Jobs zahlt der Arbeitgeber weniger oder genauso viel Beiträge in die Sozialversicherung im Vergleich zum Minijob, was die meisten Firmen gar nicht wissen - nur hat er etwas mehr Verwaltungsaufwand, was die meisten Firmen scheuen.

Das ist eine gebetsmühlenartige Behauptung, die die Realität schlicht nicht abbildet. Tatsächlich wäre das den meisten Firmen total egal - aber den Arbeitnehmern nicht. Die Gleitzone ist nämlich für AN extrem ungünstig, wenn es auf das Nettogehalt und nicht auf die SV Beiträge ankommt! Bei € 451.-- brutto läge das Nettogehalt bei rd. € 356.-- - und wenn man das dem AN ausrechnet, winken die meisten dankend ab. Für die ist die Gleitzone nur rentabel, wenn auch netto nicht weniger als € 400.-- rausspringen (wie sie das dann mit der KV lösen, ist nicht das Probelm des AG). Das aber wären dann schon € 570.-- brutto, und damit sind die meisten Midijobs dem AG zu teuer.

0

Nein.

Der Chef zahlt ohnehin 58,50 € jeden Monat als KV-Pauschale an die Minijobzentrale. Das bringt dir aber nichts.

Wenn du KV-Schutz haben willst musst du diesen 1 Cent im Monat mehr verdienen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja,durch den Minijob bist du versicherungsbefreit.Der ARBEITGEBER zahlt einen Pauschalbetrag.

http://www.erwin-denzler.de/400/pauschalbeitrag.html

Korrektur ,falls sich da was geändert hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von fritz775
21.03.2017, 00:08

Was heißt Versicherungsbefreit?

0

Was möchtest Du wissen?