Wie vergeht eine Schwangerschaft?

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7 Antworten

Ob es bei einer Geburt Schmerzen gibt oder nicht hängt von vielen Faktoren ab. 

Da ist zunächst mal die Anatomie der Frau. In der Regel "stört" sie nicht. Gibt aber, wie immer im Leben, Ausnahmen. 

Und dann hängt es von der Lebensweise der werdenden Mutter ab und ihrer Einstellung. 

Eine werdende Mutter, die ihren Zustand nicht als Krankheit sondern als Geschenk wahrnimmt, wird sicherlich weniger Schmerzen haben als eine, die der Meinung ist, sie sei unbedingt und ständig auf einen Arzt angewiesen. 

Erstere wird von sich aus den Alltag ganz normal weiter leben. Zusätzlich wird sie ihr inneres Becken vor allen Dingen und ihre bewusste Atmung schon frühzeitig trainieren. So lässt sich schon mal mancher Schmerz ausschalten. 

Letztere wird sich von einem studierten Menschen vorschreiben lassen, wie sie mit der eingebildeten Erkrankung nun umzugehen hat. 

Zu Kaiserschnitt wird aktuell in den Wissenschaften geforscht. Wenn ich recht erinnere, hat eine englische Studie ergeben, dass diese Art der Geburt für das Kind bzw. den Aufbau seines Immunsystems nicht optimal ist. Es ist noch keine wissenschaftliche Arbeit. Denn Studie und Wissenschaft sind schon verschieden. 

Dennoch: 

Wäre ein Kaiserschnitt gesund, hätte die Natur den Frauen wohl einen Reißverschluß mit ins Leben gegeben. Hat sie aber nicht. 

Arte hat gerade in seiner Mediathek eine Dokumentation zu Kaiserschnitt. Schaue sie Dir bitte mit einem Elternteil an. 

Ansonsten schaue bei youtube nach Dokumentationen. Bitte Deine Eltern auszuwählen, welche davon Du alleine ansehen kannst und welche nicht. Denn manche sind schon sehr hardcoremäßig. 

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Kommentar von Stennos
29.09.2016, 22:19


So isses. Kaiserschnitt ist als Not-Operation ein Segen für die
Menschheit, ist aber ohne medizinsische Indikation nicht zu empfehlen und auf keinen Fall eine Alternative zur normalen Geburt. Um nur die
wichtigsten Gründe zu nennen (denn es gäbe noch viele hinzuzufügen) : Es kommt durch einen Kaiserschnitt oft zu Problemen beim Stillen, das
Immunsystem des Kindes kann nicht optimal aufgebaut werden, eine
Kaiserschnittwunde tut verdammt weh (und das oft deutlich länger als die natürlichen Geburtsschmerzen) und letztendlich sind alle Operationen mit einem nicht zu vernachlässigenden Gesundheitsrisiko verbunden.

Manchmal
geht es nicht anders, und dann ist es großartig, dass Leben von Mutter und Kind gerettet werden können!!! Aber die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht beispielsweise eine Kaiserschnittrate von ca 10 % als tragbar, momentan liegt sie bei ca 30 %


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Die ersten 3 Monate hab ich recht wenig gemerkt, außer dass die Hosen eng wurden, und mir oft übel war. Dann hab ich das erste Mal gemerkt, dass sich was in mir bewegt, ganz klein und winzig, das war schon toll. Später, wenn es größer ist, strampelt es ziemlich aktiv rum, und dreht sich hin und her, bis es kurz vor der Geburt zu groß ist. Die letzten 6 Wochen sind anstrengend, weil der Bauch immer größer wird, und man nicht mehr so beweglich ist. Und man rennt dauernd aufs Klo, weil die Blase nicht mehr viel Platz hat.

Ich fand die Schmerzen bei der Geburt auszuhalten, nur kurz bevor es dann rausgekommen ist, war es schon ziemlich schlimm, und das durchkommen vom Kopf war auch krass. Aber dann war das Baby auch schon da, und das entschädigt einen für alles. War ein tolles Erlebnis, Leben zu schenken.  Hab übrigens ganz normal ohne Medikamente oder Einleitung entbunden. LG

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eine Geburt ist SEHR schmerzhaft - die Natur war aber schlau und hat uns Frauen mit einem Hormon - Coctail nach der Geburt ausgestattet der uns so glücklich macht dass man die ganzen Schmerzen sehr schnell wieder vergisst (ansonsten würde keine Frau jemals ein zweites Kind bekommen wollen ;-)

Abgesehen davon kann dir das Krankenhaus auch Schmerzmittel oder eine PDA geben dann hast du weniger oder gar keine Schmerzen mehr. 

Es ist eigentlich immer besser das Kind auf naütrlichem Wege zur Welt zu bringen, außer es besteht ein medizinischer Grund den Kind per Kaiserschnitt zu holen.
Mein Kind lag in Streißlage (also Popo unten und Kopf oben) und in meinem Krankenhaus gab es nur einen Arzt der bei Steißlage eine normale Geburt durchgeführt hätte. Der war aber natürlich genau zum Zeitpunkt des Blasensprungs nicht im Dienst und es wurde somit ein mehr oder weniger geplanter Kaiserschnitt.
Die Geburt hier ist wirklich total schmerzfrei - allerdings auch sehr skuril... du spürst ab der Brust deinen Körper nicht mehr und du spürst nur wie die dein Kind aus dir raus zerren. Dabei hebt sich dein ganzer Körper von der Liege hoch so sehr zerren die an dir rum und auf einmal ist das Kind da.
Das bekommt man aber auch nicht bei ner normalen Geburt gleich mal lange auf die Brust gelegt sondern nur ganz kurz mal und anschließend wird es versorgt  - du selbst liegt ja noch mit offenem Bauch da  und musst zugenäht werden.
Erst 30 min später habe ich richtig Kontakt zu meinem Kind aufnehmen können. Was mir aber gefehlt hat war das typische "jetzt ist es endlich da gefühl". Man hat sich sselbst ja nicht geplagt und 2h nach dem Blasensprung war das Kind schon da. Ich hatte anfangs echt Probleme richtige Muttergefühle für das Kind aufzubauen.
Abgesehen davon ist man die ersten 2 Tage nach der Geburt total hilflos. den 1. Tag darf man gar nicht aufstehen, den 2. Tag soll man aufstehen - kann es aber nur mit Hilfe und nur  unter großen Schmerzen. Das Kind selbst tragen, wickeln etc war unmöglich! Jedes mal wenn mein Baby geweint hat musste ich eine Schwester läuten damit sie mir das Kind gibt . Ich bin mir total hilflos vorgekommen.
Auch wie ich zu Hause war bin ich sicher noch 2-3 Wochen an den Nachwirkungen der Operation gehängt. Lange Spaziergänge etc waren nicht möglich und das Kind konnte ich auch nie lange rumtragen.

Auch wenn die Ärzte gute Arbeit geleistet haben und es zu keinen Komplikationen gekommen ist ein Kaiserschnitt trotzdem eine Operation.

Die Narbe selbst ist zwar groß (ca 10-15 cm) aber normalerweise gut versteckt in der Bikinizone. Die schneiden dich waagerecht  möglichst weit unten auf (also nicht ein senkrechter Schnitt der quer über den Bauch geht ;-)

Kurzfassung : die Geburt selbst ist bei einem Kaiserschnitt sicher einfacher - dafür hängt man anschließend wesentlich länger daran als bei einer normalen Geburt und auch die Bindung/Milchbildung etc. kann durch einen Kaiserschnitt erschwert werden.

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http://www.bambiona.de/thema/schwangerschaftsverlauf

Hier kannst Du schon mal generell Dich informieren. Über die Schmerzen bei der Geburt berichten Frau unterschiedlich. In Anbetracht dessen, was für ein kleines Wunder geboren wird, sind die Wehenschmerzen jedoch bald vergessen. Und über einen Kaiserschnitt muss man erst mal nicht nachdenken. Sollte dieses eine Option werden, berät der Arzt Deines Vertrauens dazu und er erklärt auch alles Notwendige dazu. Offene Fragen kannst Du sicherlich auch mit Deiner Mutti klären. Sie kann Dir dazu sicherlich viel mehr sagen, auch mit Emotionen ausdrücken, als wir hier schreiben können.

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Achja, und was die Schmerzen angeht: Jap, das tut weh. Bei jeder Frau anders und auch unterschiedlich stark - manche fühlen es im Bauch, ich habs nur im Rücken gespürt.
Ein entscheidender Punkt dabei ist, wie sicher und unterstützt die Frau sich fühlt. Wenn sie in einer Umgebung entbindet, die ihr Unbehagen verschafft und umgegeben ist von (fremden) Leuten, die ihr mitunter unangenehm sind, dann wirkt sich das ganz klar auch auf das Wohl- und Schmerzempfinden aus.

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Gerne die Schmerzen aus eigener Erfahrung. Aber es gibt darüber sonst genug im Google. Die Schmerzen sind kaum auszuhalten, sind aber auch viel schlimmer beim ersten und bei einer Einleitung. Man kann sie nicht vergleichen mit was Bekanntem. Die meisten lassen sich aber einen Kreuzstich machen, dann gehts. 

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Google doch einfach mal "Schwangerschaft", " Geburt" oder "Schmerzen bei Geburt" und "Kaiserschnitt"....

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Kommentar von brido
28.09.2016, 14:58

Über die Schmerzen wird kaum die Wahrheit gesagt. 

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