Wie verdunstet Wasser unter Spülmittelschaum?

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4 Antworten

Zuerst mal platzen die Schaumbläschen schrittweise an der Oberfläche. Sie bestehen aus Luft mit einer Hülle aus Wasser und Spülmittel. Das Wasser des Schaums verdunstet oben weg. Erst wenn der Schaum weg ist, verdunstet das übrige Wasser. Die Verdunstungsgesschwindigkeit dürfte mit oder ohne Schaum die gleiche sein. 

So habe ich mir das halt zurechtgelegt, ich lasse mich gern eines besseren belehren.

Das Wasser der Blasen verdunstet, diese ziehen Wasser aus dem Becken nach und platzen früher oder später.

Die Schaumblasen ziehen so viel Wasser von unten nach, wie oben verdunstet. Solange die Schaumblasen noch nicht geplatzt sind, ist die Grenzfläche zwischen Wasser und Luft größer. Da dürfte etwas mehr Wasser verdunsten.

Dafür ist das Wasser spülmittelhaltig. Spülmittel verdunstet nicht (jedenfalls die üblichen Tenside) und ist sehr gut wasserlöslich, d. h. es kann Wasser gut festhalten.

Dadurch verdunstet das Wasser langsamer als nach der Oberfläche allein zu erwarten wäre.

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Wenn ich das Problem richtig verstehe, dann Hast du nicht das Problem Verdunsten an der Wasser-Luft grenze, sondern:

- Verdunsten Wasser-Luft (zwischen Seifenschicht und Wasser)

- Verdunsten Wasser-Seife (Seifenschicht und Wasser)                               

- Luftaustausch zwischen der Luftschicht unter und über der Seifenschicht                                                                           

- der Wasseraustausch zwischen Seifenblasen und Luft

Und bei jedem dieser Schritte must du den Dampfdruck berücksichtigen  (siehe http://www.physik.wissenstexte.de/dampfdruck.htm)


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