wie verdienen Trader?

6 Antworten

Hi,

es kommt darauf an, was man handelt. Ich gehe davon aus, dass Du von gehebelten Finanzinstrumenten sprichst? Dann kann man davon schon profitieren, wenn z.B der DAX 2% steigt oder fällt - je nachdem, ob man short oder long gegangen ist und einen guten Einstieg- und Ausgangspunkt gewählt hat.

Risk- and Moneymanagement ist auch wichtig, wo man dann selbst für sich bestimmt, wie hohe Positionen man handelt. Wer z.B 1000 Euro Tradingkapital besitzt, der sollte nicht mit einer Position von 500 Euro handeln. Eine gute Balance muss her. 

Wenn man ein Trade eingeht, dann sind von dem Trade ausgesehen schon 10% realistisch - die Frage ist nur: Nachhaltig? Nachhaltig schaffen das nur Fortgeschrittene / Profis.

Lg


Du sprichst wahrscheinlich von CFD- oder Forex-Tradern. Da wird mit gehebelten Finanzprodukten gehandelt, d.h. es wird mit geliehenem Geld gehandelt. Aus einem Kursanstieg von 2,00% kann dann schnell mal 20,00% werden, je nachdem, wie groß der Hebel ist. Das gleiche Prinzip geht natürlich in die andere Richtung, was das Geschäft mit Derivaten sehr riskant macht.

ja aber 2% ist das maximaum was ich an einem normalen tag gesehen habe und realistisch betrachtet sind es bei einem guten trade doch 0,30% da müsste man ja schon sehr hohe hebel benutzen. ist das den was normales als day trader oder macen die meisten was andere?

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@holo99


ja aber 2% ist das maximaum was ich an einem normalen tag gesehen habe

Kommt auf den Basiswert und den Markt an. In volatilen Zeiten können Aktien an einem Tag schonmal < 5% in beide Richtungen ausschlagen. Unterm Strich ist es auch irrelevant, wie viel man an einem Tag verdient hat und wie stark die Kurse ausgeschlagen sind. Relevant ist nur, was langfristig am Ende verdient wird, da du nicht jeden Tag Gewinne einfährst, sondern auch Verluste.

Was am Ende übrig bleibt, hängt letztendlich vom Hebel, Risikomanagement und der Strategie ab. Durchschnittlich 2,00% pro Tag halte ich für sehr unrealistisch. Wenn du dein Konto am Ende des Jahres verdoppelt hast, bist du vergleichsweise gut im Geschäft. (Rund 1,34% pro Woche).

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@holo99

was hier in diesem Thread nicht angesprochen wird, aber sämtliche Aussagen relativieren kann, ist der Bezug der jeweils erwähnten Prozentzahl. Ohne den Bezug zu nennen sind solche Zahlen rein gar nichts wert.

Grundsätzlich muss man von mehreren Depots und Konten ausgehen. Pro Depot wird bei einem Trade immer nur ein Teil des verfügbaren Geldes für einen Trade genutzt. D.h. eine Rendite von 5% beziehen sich dann nur auf diesen Teil. Auf das Depot hochgerechnet ist es dann nur ein Bruchteil, den sich das Depot durch den Gewinn bewegt. Das ist der erste Punkt.

Der zweite Punkt ist dass ein Markt, der am Tag z.B. zwei Prozent steigt nicht bedeutet, dass der Trader auch maximal zwei Prozent macht. Ein Daytrader nutzt viele Kursbewegungen innerhalb eines Tages und könnte damit auch auf ein Vielfaches von 2% kommen.

Ein weiterer Punkt ist: Bei professionellen Daytradern werden effektive, kostengünstige und transparente Anlageinstrumente genutzt, die auch ein konsequentes Moneymenagement ermöglichen. CFDs und Optionsscheine, genauso wie Zertifikate gehören definitiv nicht dazu. Oft ist genau dieses Moneymanagement der Angelpunkt, der darüber entscheidet, ob ein Trader langfristig erfolgreich ist oder nicht.

Dann sollte man bedenken, dass Daytrader jetzt mal eben nicht 100 oder 200 Aktien kaufen sondern schon ein größeres Vielfaches davon. Das summiert sich dann und mit der Reinvestition des Gewinns kommt dann schon einiges zusammen. Und das sind dann auch Bewegungen von Aktien, die größer sind, oft wesentlich größer als die vom zugrundeliegenden Index, z.B. dem DAX. Wenn sich ein Daytrader mit einem Index handelt, dann i.d.R. über einen entsprechenden Future und da ist über die minimale Sicherheitsleistung eben eine Hebelwirkung und die 2% vom DAX-Anstieg können vom Trader locker überboten werden.

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„Seriöse trader“...
ok Spaß bei Seite.

Entweder man hat ein enormes Kapital und erreicht damit sein Profit, Ggf. Auch in dem man mehrmals täglich kauft und verkauft.
(Der dax bewegt sich ja mehr Mals täglich auf und ab - dementsprechend ist die kumulierte Bewegung locker im zweistelligen Prozentbereich.

Was aber viel gewöhnlicher ist, ist der Einsatz von Hebelprodukten (= ein Zertifikat z.B. Einer Bank, die einen X-Fachen des tatsächlichen Gewinn/Verlust bedeutet.

Ich kann beispielsweise mit 100€ einen 10fach call auf den dax setzen, steigt dieser um 2% (+2€), so ist mir die Bank 20% Gewinn (+20€) schuldig - umgekehrt gilt das natürlich auch für Verluste.

(Die Zahlen sind natürlich nur ein fiktives Beispiel)

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