Wie verdienen Dealer ihr Geld?

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16 Antworten

Also erst einmal generell: Was Drogendealer machen ist eine Straftat, die geahndet wird wenn es rauskommt. Dies nur für das rein formale.

Der Ablauf ist eigentlich Simple :

Der Dealer kauft nur um ein Beispiel zu nennen 1 Kg Marihuana für 2000 Euro. Den Mengenrabatt bekommt er, da er direkt vom Lieferanten 1 Kg abnimmt. Das Gramm verkauft er auf der Straße für 10 Euro, und 100 Gramm für 500 Euro, da er keine Lust hat Gramm für Gramm abzuspulen. Würde er es also so verkaufen wie er es bekommt nur in 100 Gramm Packungen dann würde er bei 10 x 100 Gramm zu je 500 Euro insgesamt 5000 Euro verdienen also 3000 Euro Reingewinn.

Wenn er das Kilo jedoch streckt dann kommt er mit gutem Streckmittel auf 1,8 kg, ganz 2 Kg wird er nicht erreichen. Nun hat er statt des 1 Kg 1,8 Kg und nimmt da es gestreckt ist für 100 Gramm 400 Euro(was in diesem Fall günstig wäre).  Also verdient er an 18 x 100 Gramm zu je 400 Euro 7200 Euro. Wären also Reingewinn 5200 Euro abzüglich der Kosten für das Streckmittel.

So funktioniert der Drogenhandel nur das die Preise von Region zu Region varrieren. Dort wo die Nachfrage hoch ist aber wenig Anbieter sind kostet es mehr, dort wo sehr viele Anbieter sind fallen die Preise.

Den Eigenanbau habe ich hier jetzt mal nicht berücksichtigt.

Letztendlich ein lohnendes Geschäft meist für die Hintermänner, da der Dealer von der Straße auf früh oder lang geschnappt wird. 

Wissensdurst84

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Kommentar von Nullsechsneunn
16.02.2016, 01:42

Danke für deine Antwort! Sehr hilfreich und verständlich alles geschildert.

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Kommentar von notheone2
16.02.2016, 07:20

man kann ohne Probleme aus 100→300 macheb

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Kommentar von Wissensdurst84
16.02.2016, 09:11

Das stimmt wie ich ja oben angeführt habe im ersten Satz.

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Kommentar von Falsakhar
02.09.2016, 18:21

Das wäre die eine Variante. Die andere Möglichkeit wäre das Abziehen. Und ich bin ein Opfer davon.

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Naja, natürlich kauft der dealer nicht zu dem gleichen preis zu dem er verkauft. Der dealer kauft größere mengen, und verkauft dann mit einem gewissen aufpreis. Bei cannabis ist das garnicht so gravierend und das problem ist auch das viele selber konsumieren, aber z.B. Ecstasy ist da extrem vom preis unterschied: direkt von der presse kann man die pillen für 0.20€ das stück kaufen, und kauft dann auch 10.000 stück. Einzeln kriegt man die von der presse garnicht... Aber weiterverkaufen kann man für bis zu 20€! Aber das beispiel ist zu einfach... Bei kokain ist es so, das man für 20$ in kolumbien 7g fast reines kokain bekommt. In deutschland zahlt man pro gramm 50-100€. Und das obwohl die reinheit sehr weit gesunken ist auf dem weg! Denn erst wird in kolumbien oder peru, je nachdem wo das kokain herkommt, selbst gestreckt - z.B. Mit levamisol, denn das soll den rausch noch mehr verstärken. Gewichtszunahme gibt es dadurch kaum, deshalb ist das eher sinnlos, mal abgesehen davon das der rausch selber verändert wird. Dann kommt es mit dem containerschiff belgien oder per bodypacker (eher selten heutzutage) direkt ins zielland. Von dort aus geht es erstmal von den ganz großen drogenbossen - die natürlich auch nochmal strecken, um mehr gewinn zu machen - durch hunderte verschiedene händs. Jeder streckt nochmal ein bisschen mehr weil jeder ein bisschen mehr gewinn machen will. Letztenendes kommt beim endverbraucher/konsumenten ein produkt an, mit ~20-30% reinheitsgrad, welches im schnitt 80€ pro gramm Kostet, obwohl ursprünglich das kilo fast reines kokain nur ca. 5.000€ gekostet hat. Da aber niemand ein kilo verkauft, ausser man dealt selber, muss man sich eben mit solch schlechtem kokain zufriedengeben.

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Das Funktioniert bei Drogen genauso wie in der normalen Wirtschaft.

Da gibt es einen Mengenrabatt.

A kauft 10 Kilo 6'500 Euro und verkauft es in 1kg Packeten an die nächste kleinere Dealer stufe B für einen Preis von 800 Euro/kg (A hat einen Gewinn von 1'500 Euro) B verkauft dann weiter an C in Packelten von 100g für 100 Euro (B macht einen Gewinn von 200 Euro)

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Dealer bekommen die Drogen von einem, der in dieser Hierachie weiter oben steht, günstiger, als sie dann schlussendlich an den Konsumierenden verkauft wird.

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Am Beispiel des Cannabis sieht es so aus: Es wird geliefert von Leuten die an der Quelle sitzen, der erste nimmt mehrere Kilos für ein Grammpreis von vielleicht 2 Euro ab. Das wird dann immer weiter runtergereicht (an kleinere Dealer) bis es bei Dealern landet, die 1-10 Gramm für 10€ das Gramm verkaufen. Das heißt jeder kriegt für das "Weiterreichen" pro Gramm Geld. Bei denen "ganz oben" kommt natürlich am meisten zusammen, da bei ihnen ja tausende Grämmer immer wieder durch die Finger laufen.

Bei anderen Drogen kommen die Streckmittel auch noch dazu.

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Dealer kaufen entweder auf Kommission oder nutzen einen "Mengenrabatt" aus und investieren ihr Geld. Wenn etwas auf der Straße für 25 gehandelt wird, dann werden die Dealer es wohl nicht für über 20 aufkaufen. Entweder es wird gestreckt oder eben teurer verkauft.

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Dealer kaufen große Mengen zu eine kleinern Preis (Mengenrabatt) und verkaufen in kleinen päckchen weiter zu normalpreisen

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Ja, ich schließe mich meinen Vorrednern an. für 15 kaufen, für 25 verkaufen... viele strecken das Zeug auch und verkaufen also mehr Gramm, als sie einkaufen. 

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Selbst wenn er für 10 € ein Gramm kauft und verkauft es dir für 12,50€ weiter, dann hat er Gewinn. Ist nicht nur beim Drogendealen so. Kannst dir auch nen Schrottauto für 100€ kaufen und machst es für weitere 200€ TÜV fertig, dann ist es danach sicherlich 600€ wert. Sind 300€ Gewinn. Kannst dir auch in Kleinanzeigen Portalen ein Smartphone für 50€ kaufen und verkaufst es für 120€ weiter.

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Naja der anbau ist ja nicht Teuer... daher bekommen meist die Dealer den Stoff gratis und bekommen ein Teil des Geldes, Er mach damit sozusagen sein Job... damit die die den Stoff anbauen auch nicht erwischt werden.

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Ich kann mir denken, das ein Dealer die Ware billiger von Jemanden bekommt und sie dann teurer verkauft.

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das läuft wie überall im handel.

der dealer kauft z.b. 100g auf einmal. zahlt dafür 500 euro. (mengenrabatt) also 5€/g. dann verkauft er dir 1g für 10 euro weiter.

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Der dealer bekommts billig in mengen und verkaufts dann teurer weiter

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Also der Dealer wendet sich oft an große Leute die es frisch bekommen. Da die sich nicht die Hände Schmutzig machen wollen oder ihr geschäft erweitern wollen heuern sie Dealer an. Die müssen das Geld für die Drogen vorstrecken und müssen dann wenn sie es verkauft haben (als Beispiel) 20% abgeben.

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wenn der es für 25 verkauft, hat er im Einkauf höchstens 10 dafür bezahlt !!! ;)


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Günstiger Einkauf, teuerer verkauf, ist doch ganz easy

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