Wie verbindlich ist der Begriff Erstmiete?

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lohnt sich ein Rechtsstreit?

Was die Erfolgsaussichten angeht, lohnt er sich. Dass im Vertrag die Novembermiete erwähnt wird, nicht aber die Oktobermiete, und dass Du diese schon zwei Wochen vor dem November zahlen musstest, stützt Deine Behauptung einer mündlichen Abrede.

Ob sich der Streit im Sinne eines jahrelangen guten Verhältnisses lohnt, ist eine andere Frage. Das hängt davon ab, wieweit Du in Zukunft auf Entgegenkommen des Vermieters angewiesen sein wirst.

Ok, vielen Dank. So hatte ich mir das auch gedacht.

Ob sich der Streit im Sinne eines jahrelangen guten Verhältnisses lohnt, ist eine andere Frage. Das hängt davon ab, wieweit Du in Zukunft auf Entgegenkommen des Vermieters angewiesen sein wirst.

Das ist nicht die einzige Sache. Ich werde sicher nicht lange hier wohnen. Die Suche nach der neuen Bleibe läuft schon.

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So ganz eindeutig ist das nicht. Einzugsmonat und Vertragsbeginn sind hier zu unterscheiden. Ich könnte mir hier vorstellen, dass der Vermieter auf Ihren Wunsch die Wohnung hergerichtet hat. Ansonsten hätte der Vermieter den Zustand als vertragsgemäßen Zustand so vereinbart. Somit wäre der Vertragsbeginn und der Einzug dann wohl der 15.10 gewesen. Es ist allerdings nur eine Vermutung. Ich gehe davon aus, dass es sich um das Jahr 2011 handelt? MfG

Der Vermieter hat nichts hergerichtet, sondern erst versprochen die Kosten zu übernehmen, dann war das aber nicht mehr wahr. Leider war's auch nur schwach formuliert. Was meinst du mit

Ansonsten hätte der Vermieter den Zustand als vertragsgemäßen Zustand so vereinbart. Somit wäre der Vertragsbeginn und der Einzug dann wohl der 15.10 gewesen.

?

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@Woppler

Wie geschrieben, es war eine Vermutung. Wenn ursprünglich das Datum des Einzuges der 15.10 (also Vertragsbeginn) gewesen sein sollte, Sie aber auf Grund des Zustandes so nicht einziehen wollten, darauf hin hat der Vermieter dann die Wohnung renoviert. Somit wäre Einzugsdatum eben 01.11, Vertragsbeginn aber 15.10. So ungefähr war meine Erklärung woraus der Vermieter seine Ansprüche ableitet. Man kann ja hier immer nur eine Seite hören und muss sich Gedanken machen, wie könnte die andere es sehen. Ich denke, der Vermieter wird sich aber alleine auf den Vertragsbeginn stützen. In der Tat eine sehr schwammige Formulierung. Eine anwaltl. prüfung wäre ratsam. MfG

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@heimwerker

Mhm, ok, jetzt habe ich es verstanden. Anwalt ist eine gute Idee. Danke

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Es zählt allein, was im Mietvertrag als Vertragsbeginn steht, sonst nichts, ab diesen Zeitpunkt muss auch die Miete gezahlt werden...

Aber es steht doch auch drin, Erstmiete für November.

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@Woppler

Du schriebst

Mündlich abgesprochen war, dass die Miete erst ab November zu zahlen ist,

was denn nun???

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@XtraDry

Wo siehst du einen Widerspruch? Zahlen ab November steht im Vertrag. Vertragsbeginn ist im Oktober. Es hieß mündlich, zahlen ab November. Jetzt kam die Forderung für Oktober.

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@Woppler

Zahlen ab November steht im Vertrag.

.

Es hieß mündlich, zahlen ab November

Da liegt für mich ein Widerspruch...

Entscheidend ist, ob es so nun wirklich im Mietvertrag steht oder nicht. So wie von Dir formuliert würde ich das auch wie Du verstehen und die Forderung für Oktober mit dieser Begründung zurückweisen...

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@XtraDry

Naja, es ist einfach einmal schriftlich so formuliert und auch nie anders besprochen worden. Ist ja eigentlich eine runde Sache.

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@Woppler

Wenn das so schriftlich formuliert ist, gebe ich Dir Recht...

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