Wie verändert der pH-Wert das elektrochemische Potential?

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3 Antworten

Konkret bei Zn und Fe kann nichts umgekehrt werden, da die Halbzellenpotentiale unabhängig von der c(H3O+) ist. Allerdings kann es passieren, dass eine Konkurrenzreaktion mit Oxoniumionen passiert (Säurekorrosion).

pH-abhängig sind nur Halbzellenreaktionen, an denen Oxoniumionen beteiligt sind.

Aber nochmals: Zink ist immer unedler als Eisen.

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Kommentar von botanicus
27.12.2012, 00:35

Danke für's Sternchen :-)

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Kann es also passieren, dass an einem Bauteil, welches aus Zink und Eisen besteht, sich ungewollterweise dieses Verhalten umkehrt?

Ja, kann passieren. Nennt sich Überspannung. Für die Kombination Zink/Eisen ist mir dies aber nicht bekannt.

Bekanntestes Beispiel für eine Überspannung dürfte die des Natriums gegenüber Wasserstoff an Quecksilber sein, welche bei der Natriumchloridelektrolyse im Amalgamverfahren genutzt wird. Eine sehr schöne Versuchsbeschreibung mit Überspannung von Kalium gegen Magnesium findest Du unter http://www.versuchschemie.de/ptopic,240112.html#240112.

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Das Potential einer Halbzelle ist Konzentrationsabhängig. Man nutzt daher die Nernst'sche Gleichung um diese zu berechnen. Die Konzentration der Zinkionen verringert sich, je höher der pH-Wert ist, weil Zink mit Hydroxidionen unter Bildung von Komplexen usw. reagiert. Man müsste also herausfinden, in welchem Maße Zn^2+ mit den Hydroxidionen reagiert bla bla. Ja, weiter kann ich dir da aber auch nicht helfen.

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Kommentar von FrauWup
27.08.2012, 20:32

Danke dennoch für die rasche Antwort :)

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