Wie vater von erstem eigenen pferd überzeugen?

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8 Antworten

Dein Vater hat recht wenn er dagegen ist. Ich wollte immer ein Pferd, seitdem ich denken kann. Ich hab meine Eltern Jahrelang genervt. Gebracht hat es trotzdem nix und mein Vater hätte sich das ganze Finanziell gut leisten können und wir hätten die Möglichkeit gehabt das Pferd bei 2 verschiedenen Leuten im Ort einzustellen. Bei der einen wäre der Stall 100 m von unserem Haus entfernt gewesen..
Früher fand ich das ungerecht heute kann ich das verstehen.. Die Unterbringung ist das geringste, ein Pferd verursacht eigentlich ständig kosten und das ohne das es krank sein muss. Wenn ich überlege was ich dieses Jahr ausgeben habe... und da war kein Tierarzt da, außer zum Impfen.
Zum Thema OP Versicherung, schön und gut. Die deckt aber nur die Kosten einer Op. Eine Verletzung/Krankheit die nicht Operiert werden muss, kostet auch schnell ein paar tausend Euro. Mein Pferd hatte im letzten Jahr einen klitzekleinen Tritt an einer blöden Stelle und das ganze hat knapp 1000 Euro gekostet. Das Pferd einer Bekannten einen Sehenschaden, dass waren dann gleich mal 4000 Euro. Was ich damit sagen will, ein Pferd ist einfach teuer. Deine Eltern müssen ihr Geld verdienen, das kommt nicht, wie bei dir aus dem Geldbeutel von Mama oder Papa. Deine Eltern haben von dem Pferd nichts, außer der Tatsache das sie sehr viel Geld dafür ausgeben müssen. Warte bis du fest mit beiden Beinen im Berufsleben stehst und kauf dir dann ein Pferd.

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OP-Versicherungen decken nicht einmal 10% der tatsächlich entstehenden Tierarztkosten. Denn eine OP beim Pferd ist derart extrem selten und die Bedingungen bei den Versicherungen zum Teil so blöd, dass sich so manches Mal eine solche Versicherung nicht lohnt. 

Damit sich eine OP-Versicherung lohnt, muss man schon erheblich Pech haben und wirklich ein Pferd besitzen, welches mehrfach operiert werden muss. Und dann kann man sogar - je nach OP-Versicherung- Pech haben und es gibt eine Kostengrenze, ab der die Versicherung nicht mehr zahlt.

Die meisten Kosten verursachen Koliken ohne OP, Lahmheiten, Verletzungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Stoffwechselstörungen, Impfungen, Zahnkontrollen und Co - und dafür kommt keine Versicherung auf und wenn doch, dann ist diese so teuer, dass es finanziell nicht wirklich lukrativ ist.

Was man aber auf jeden Fall braucht, das ist eine Pferdehaftpflichtversicherung, die Schäden abdeckt, die durch das Pferd angerichtet werden. Das sind fixe jährliche Kosten.

Der Schmied muss regelmäßig kommen und vielleicht auch -je nach Pferd ein Pferde-Physiotherapeut- Du bräuchtest qualifizierten Unterricht, damit das Pferd auch so gymnastiziert und geritten wird, dass es seiner Gesundheit dient. Nur mal eine Runde durchs Gelände und ein bisschen über den Platz scheppern, das ist absolut nicht zielführend. Aber auch das alles sind Kosten, die entstehen.

Ausrüstungsteile müssen angeschafft werden, zwischendurch erneuert oder repariert, Du selber benötigst eine entsprechende Ausrüstung und all das kostet auch.

Dass Deine Mutter ein weiches Herz, ihre Tochter betreffend hat- ist nachvollziehbar. Ich bin selber Mutter und weiß, wie gerne man seinen Kindern Träume erfüllen möchte. Aber diese Träume müssen bezahlt werden. Und hier kommt Dein Vater ins Spiel, der dafür arbeitet und sicherlich auch ein liebender Vater ist, der seiner Tochter am liebsten die Welt zu Füßen legen würde, wenn es finanziell zu stemmen wäre. 

Väter können zwar oftmals nicht diese Leidenschaft für Pferde nachvollziehen, aber wenn es dran sitzt, lassen sie sich dann doch auch überzeugen. Sie sind nicht prinzipiell Spielverderber, sondern immer in Sorge um die, für die sie zu sorgen haben. Sie streben nach finanzieller Sicherheit und scheuen unkalkulierbare Unwägbarkeiten. Und sie haben die finanzielle Allgemeinsituation sicherlich besser im Blick als ihre jeweiligen Kinder, die vielleicht doch oftmals rosarote Brillen tragen und sich nicht vorstellen können, wie schwer die Verantwortung und die finanziellen Belastungen so manches Mal drücken.

Mag sein, dass das Pferd bei Freunden gratis stehen darf. Aber eine Garantie, dass das immer so sein wird, hast Du nicht. Menschen zerstreiten sich oder Menschen kommen finanziell in Schieflage und können es sich dann nicht mehr leisten, das Pferd von anderen mit durchzufüttern. Denn nur eine grüne Wiese reicht definitiv nicht für die Ernährung eines Pferdes. Die sachgerechte Haltung ist für die Gesunderhaltung unabdingbar. Und wenn man Heu bezahlt, den Abtransport des entstehenden Pferdemistes und die Arbeit berechnet, die auch das Instand halten von Weiden und Plätzen beinhaltet, eventuellen Kraftfutterzukauf, Wasser und Strom, dann ist einfach nicht sicher, wie lange man das alles auf Kosten anderer nutzen kann.....

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Dein Vater hat recht. Und du und deine Mutter keine Ahnung. Das Pferd darf ohne Unterstandskosten in der Nachbarschaft stehen. Aha...und wenn du dich dann verkrachst mit dem Menschen, der dein Pferd bei sich kostenlos einstellt.... musst du gehen und das Pferd dann für 300 Euro plus unterstellen. Und glaub mir, der Ärger, den du mit Besitzerinnen von RB Pferden hast ist Peanuts verglichen mit dem Ärger, den du mit Stallbesitzern hast. Erst recht mit Stallbesitzern, die kein Geld verlangen. Wieso eigentlich???

Es nervt. Lies dir die 1001 Antworten über die immer selbe Frage durch.

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Kommentar von TakeItEasyxD
11.10.2016, 21:22

Ja entschuldigung aber keiner ist halt genau 1:1 in meiner Situation? Weil es Freunde der Familie sind und sie es mir angeboten haben deshalb :) aber danke für die "nette" antwort

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Ich muss Dahika zustimmen, dein Vater ist vernünftig und das ist gut und zwar Im Interesse des Pferdes! Du sagst selbst, dass deine Eltern keine Ahnung von Pferden haben! Was, wenn du studierst oder einfach keine Zeit hast? Dann steht dein Pferd kostenlos im Nachbardorf und dann?? Es ist einfach meiner Meinung nach in dieser Situation (Eltern, die keine Ahnung haben, 16 Jahre alt...) absolut verantwortungslos dem Pferd gegenüber. Such dir eine rb, du findest sicher noch eine passende :)

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Umsonst einstellen ist ja schonmal zum Scheitern verurteilt:

Wie denkt der Anbieter, dass er Zäune, Unterstände, Wasser, Strom etc. finanziert? Er zahlt und Du nutzt? Keine gute Basis, alleine schon das möglicherweise schlechte Gewissen Deinerseits, wenn Du mal einen ganzen Abend durch das Licht brennen hast, weil Du Dein möglicherweise krankes Pferd betreuen musst ... irgendwie muss für diese Kosten ein Ausgleich geschaffen werden. Langfristig kann sich das auch kein Anbieter leisten, sowas einfach "herzuschenken".

Dann wird auch Dein Pferd was zu fressen brauchen. Wenn man in die landwirtschaftlichen Blätter schaut und nachrechnet, so ist der Heupreis in aller Regel so, dass man sagt, für 90 Euro im Monat frisst ein normales Pferd schonmal Heu. DAS musst ihm auf allle Fälle zahlen, er kann ja nicht nur immer alles herschenken und da wäre dann auch die starke Einseitigkeit Eurer Stallbetreiber-Einsteller-Beziehung wieder. Selbst, wenn er das Heu selber macht, kriegt er es nicht geschenkt. Er könnte es alternativ ja verkaufen, dieses Geld geht ihm durch die Lappen, wenn er es Deinem Pferd füttert und seine Maschinen hat er auch nicht geschenkt bekommen, Wartung und Sprit kosten auch Geld, also die Heupreise, die wir so haben, sind nicht aus der Luft gegriffen.

Wenn Du dann noch die rund 200 Euro monatlichen Nebenkosten (ohne Tierarzt für Verletzungen oder Krankheiten) dazu rechnest, bist schonmal bei 300 Euro, die Du immer noch ausgeben musst, ob gratis oder nicht. Alleine so viel von den Eltern einfordern, ist nicht

Wenn sich der mit dem großzügigen Angebot tatsächlich verkalkuliert hat, was eigentlich gar nicht anders zu erwarten ist, dann musst schnell auch was für die Unterbringung zahlen. Und dann rechnest in einer ganz anderen Liga, aber immer noch auf Kosten anderer, die mit Pferden nichts zu tun haben, also auch keinen Gewinn aus ihrer Investition ziehen.

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Ich habe mein eigenes Pferd und konnte mein stiefvater nicht sofort überzeugen, er hat sich auch sorgeb gemacht, was passiert wenn es dich verletzt etc. Meine mama hat mit ihm darübwr geredet, dass sie ja auch davon was hat und ein bekannter von uns bietet uns die unterstell möglichkeit, für 165 euro im monat regulär preis, also nichts mit 300 euro. (Mitinnbegriffen ist eig alles) die Versicherung die wir haben liegt bei  100 oder 150 euro im Jahr. So konnte ich meinem vater zeigen dass es nicht so teuer ist. Außerdem muss ich jz auch zurückstecken. Dann haben wir ein Probereiten abgemacht und als er gesehn hat wie gut ich mit dem Pferd klarkam und alles andere war er auch überzeugt. Kleiner Tipp: such dir erstmal kein 15000 euro pony/pferd. Die angst deines vaters kann ich jedoch verstehen. 

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Kommentar von sukueh
12.10.2016, 20:09

Die wenigsten Fragesteller hier werden sich Pferde für 15.000 Euro raussuchen. Das Problem bei den günstigen Pferden ist aber, dass sie häufig Probleme haben, die beim Probereiten (noch) nicht so offenbar werden. Mein Pferd steht in einem Trainingsstall: hier sind massenhaft Pferde zum (Korrektur)Beritt gelandet, die als Geländesicher oder Anfängertauglich gekauft worden sind. Was sich aber sehr häufig als falsch herausgestellt hat (oder die eigenen reiterlichen Fähigkeiten haben für ein eigenes Pferd dann doch nicht gereicht). Insofern sind Eltern sehr vernünftig, wenn sie sich ein gut ausgebildetes Pferd kaufen und sich nicht nur am Preis orientieren. Was dem jugendlichen Pferdewunsch aber oft entgeht, weil die Erfahrung, ein gut ausgebildetes, charakterlich einwandfreies Pferd zu erkennen, gar nicht vorhanden ist.

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Umsonst einstellen? Und du musst dich mit niemandem rumärgern? Steht das Pferd frei im Dorf oder was? 

Du bist 16 - wie viel Geld verdienst du im Monat und wie viel hast du gespart? 

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Lass es sein.

Warte bis Du Volljährig bist - einen Job hast, wo Du Dir das Pferd sowohl vom Geld als auch von der Zeit her leisten kannst!

Eine Reitbeteiligung ist daweil die beste Lösung.

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