Wie unterscheidet sich die heutige Jugend von der Jugend der 60er Jahre?

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7 Antworten

Ich denke mal ein großer Unterschied ist einfach die Technik. Grundschüler haben heutzutage fast alle schon Handys, welche größer als die eigene Hand sind. Zudem würde man frühere bestimmt rausgehen, heutzutage ist es eher normal zu zocken. Ich z.B. verbringe gut 5 Stunden am Tag nur Online und wenn nichts los ist am Wochenende sogar noch mehr. Aber ich glaub heute sind sachen wie Handys halt normal und ohne geht für viele fast nicht mehr.


bachforelle49 20.10.2015, 16:07

besser wenigstens `online `als nur  `(ab) chillen ` 

du weißt ja, daß dir ein Smartphone nicht die wahren Werte des Lebens vermittelt (vermitteln kann) :-)

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Sind die Eltern die Stellschrauben, die das Schicksal ihrer Kinder in die Hand nehmen?

So ist es.

Ich war in den 60er Jahren Kind. Wir wurden nicht so "pompös" erzogen. Damit meine ich, dass es längst nicht alles gab von den Eltern, was ich mir wünschte. Ging schon geldlich nicht.

Meine Kinder habe ich auch so erzogen. Sie leben heute noch so - also es muss nicht alles geben, was möglich ist.

Die heutige Jugend wird (meiner Meinung nach) viel zu sehr verwöhnt und bemuttert.

Was sind die Ziele der heutigen Jugend heutzutage?

Was ICH so beobachte und auch bei GF lese: IMMER nur das Neueste vom Neuen haben wollen. Natürlich gibts auch Ausnahmen.

Ich bin auch ein Kind der 60 ger und das sensationelle ist: wir sind ohne Handys groß geworden. Ansonsten gab es essen aus dem Garten und Fleisch von eigenen Enten und Kanichen. Sonntag gab es immer Braten, danach spazieren gehen und Kaffee mit Kuchen und Besuch. Es würde sich Sonntags immer schick angezogen dazu. Alles in allen gab es wohl mehr Werte. Wir mussten das Weihnachtspapier noch Falten nach den Geschenkeauspacken und es gab echte Kekse am Baum, keine Familie hätte Weinachtskekse gekauft, ich glaube, das gab es auch nicht. Nachmittags nach der Schule wurde draußen gespielt. Nicht ein Kind durfte drinnen bleiben, das gab es nicht ... Nie und wenn dann als Strafe und das war eine schlimme Strafe. 30 Minuten dürfte man Fersehgucken, erst Sandmännchen und als man größer wurde Flipper, Lassie oder Bonanza. Kleine Kinder gingen um 19 Uhr ins Bett, Jugendliche um 20:30. Da waren auch alle müde vom draußen herumspielen.

Ich kann dir da sehr viel zu sagen (weiblich,14).
Also erst einmal gibt es FAST keine richtige Liebe, da man einfach weiß dass man nicht für immer zsm bleibt somit hat mach nur "spass" ;)
Sex ist für die meisten ab 14/15 normal.
Mädchen schminken sich krasser als früher somit sehen sie auch viel älter aus (ich werde immer auf 16 geschätzt)
Smartphones sind wichtig um in Kontakt mit freunden zu bleiben.
Alkohol ist oft  dabei.
Shisha ist die große Liebe jedes jugendlichen.

bachforelle49 17.10.2015, 13:00

Laß wenigstens bitte den Alkohol. Den gab es zwar früher auch, aber man kam schlechter dran, weil kein Geld (Taschengeld) Eine fragwürdige Gemeinsamkeit von heute und damals... Außerdem wurde das Thema " erst mit 18 " ernster genommen

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Auch in den 60ern war bekannt, daß z.B. das Spielen zur Entwicklung von Fähigkeiten und zur Formung der Persönlichkeit wichtig ist.

Kuinder und Jugendliche haben auch damals gespielt, und zwar immer in Gruppen. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Jugend des Jahres 2015. gutefrage ist hierfür ein hervorragendes Barometer: So gut wie jede zweite Frage von Spielkindern hier dreht sich um PC-Spiele, bei denen der Jugendliche allein vorm Bildschirm sitzt und mit der Maus oder seinem Joystck herumdrückt, Stichwort "Ego-Shooter".

Als Gruppe wird irgendwelche anderen Spieler in den Weiten des Cyberraumes empfunden - Leute, die der Jungendliche nie gesehen hat und sich mit ihnen nur elektronisch austauscht, natürlich per Watsäpp, Fratzenbuch oder sonstwas.

In den 60ern gab es so etwas nicht. Spiel und Freizeitgestaltung waren nur schön, wenn man zusammen etwas unternommen hat, ob nun Cowboy und Indianer, Mensch-ärgere-Dich-nicht oder sonst etwas.

Es wurden weiterhin vielfältige Hobbys gepflegt, Sammeln, Basteln usw.

Die Jugend von 2015 kennt das nicht mehr. Deshalb liest man hier ja auch vermehrt von eingebildeten Erkrankungen und sogenannten Psychoproblemen wie Depressionen, Borderline, irgendwelchen Syndromen und was-weiß-ich-nicht alles. Die Gruppe sollen Fratzenbuch und Watsäpp ersetzen. Tun sie das?

Wissenschaftlich kann man das auch Degeneration oder auch Dekadenz auffassen.

1960- 1968 Keine Verhütung, Angst vorm Schwanger werden, keine Kondome (nicht leicht zu bekommen). Das hat alles beeinflusst: die Mädchen durften kaum raus (abends) und heirateten früh, viele Scheidungen. 

bachforelle49 20.10.2015, 16:09

heute wird mehr geschieden

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Wenn ich nach GF gehe: die Technik, die Langeweile, alle Möglichkeiten dieser Welt ohne die Ahnung sie zu nutzen. Und helikoptereltern.

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