Wie unterscheiden sich Autistische Reizüberflutung und ADS Reizüberflutung genau?

2 Antworten

Du verwechselst hier Wahrnehmungsstörung bzw. Störung der Erlebnisverarbeitung mit Reizüberflutung. Beiden Erkrankungen, sowohl Autismus, als auch ADS, liegt eine Störung der Erlebnisverarbeitung zu Grunde.

Eine Reizüberflutung führt zu einer Störung der Wahrnehmung. Und eine Störung der Wahrnehmung kann infolge dessen die Erlebnisverarbeitung behindern. Die Ausprägung und der Stellenwert der Erlebnisverarbeitung ist bei beiden Krankheiten unterschiedlich und kann nicht miteinander verglichen werden.

Grippe ist eine Krankheit. ADS und Autismus sind keine.

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@halbsowichtig

Unterlass bitte so unqualifizierte Bemerkungen.

Sowohl ADS als auch Autismus sind hochdifferenzierte Störungsbilder die im internationalen Krankheitskodex ICD gelistet, beschrieben und klassifiziert sind.

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@vierfarbeimer

Du hast aber oben geschrieben:
"Beiden Erkrankungen, sowohl Autismus, als auch ADS, liegt eine Störung der Erlebnisverarbeitung zu Grunde."

Aber in beiden Fällen handelt es sich nicht um Erkrankungen, sondern um Störungen! Und auch im ICD werden sie als Störungen bezeichnet und beschrieben.

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@Lea1984

(ICD, englisch International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems)

Der ICD ist die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme.

Solche Wortklaubereien bringen nichts. Es ist eine Frage der Definition und des Blickwinkels ob man eine Störung als solche oder als Krankheit bezeichnet. 

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So groß dürfte der Unterschied gar nicht sein. ADS und Autismus können so ähnlich ausfallen, dass ein Diagnostiker sie kaum sicher trennen kann.

ADHS in der Partnerschaft - Tipps und Tricks?

Morgen ihr Lieben,

ich komme gleich zum Punkt.

Meine Freundin ist unheimlich schlecht organisiert, was sich auf das komplette Leben inkl. Haushalt auswirkt. Sie vergisst beispielsweise regelmäßig einfachste Dinge wie Lichter ausmachen, verlegt andauernd ihre Sachen, ist unpünktlich, chaotisch und schwierig. Ich räume ihr pausenlos hinterher und muss immer für zwei denken - was sehr nervig sein kann, wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt. Wenn sie etwas organisieren muss, geht es meistens schief oder wird in letzter Sekunde fertig gestellt. Dass sie ADS/ADHS hat, weiß sie. Sie hat einige Zeit eine homöopathische Alternative zu RITALIN genommen, was auch gut funktioniert hat. Momentan nimmt sie das nicht - allerdings werden wir das wieder für sie holen, denn im Moment habe ich den Eindruck dass ihr Zustand wieder schlimmer wird.

Außerdem hat sie neuerdings immer wieder Aussetzer und schreit mich (oft aus völlig an den Haaren herbei gezogenen Gründen) an. Das belastet mich sehr, zumal die Gründe einfach lachhaft sind. So fand sie beispielsweise letzte Nacht ihr Ladekabel nicht. Ich war bereits am Schlafen, sie weckt mich und fragt mich ob ich weiß, wo es ist. Da ich es nicht wusste, hat sie mich angeschrien. Ich würde alles weg räumen (was nicht stimmt, ich habe das Kabel nicht angerührt) und sie nichts mehr finden. Bin wegen ihrer Art momentan auch sauer auf sie und nachdenklich. Da diese emotionalen Ausraster halt auch vom ADS kommen können, hoffe ich dass die Tabletten helfen.

Jetzt meine eigentliche Frage an euch: habt ihr Erfahrungen damit bzw. eventuell auch einen Partner daheim, der betroffen ist?

Würde mich einfach gerne austauschen.

Danke, Maya

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Warum fällt es Asperger-Autisten schwer, Hilfe zu suchen. Bei mir ist das nämlich auch ganz schön heftig ausgeprägt. Eltern oder Lehrer würde ich nie von Mobbing erzählen, wenn ich ein Opfer wäre, weil ich kein Opfer sein will (aus ihren Augen). Ich komme auch ziemlich selten auf die Idee, Hilfe zu suchen, kp warum. Geht das irgendwie in Richtung Asperger-Syndrom oder haben das auch Leute mit ADS? Weil Reizüberflutung im Asperger-Sinne (Overload, soziale Erschöpfung, Übelkeit bei Farben, Mustern oder Gerüchen) habe ich garnicht. Aber was mich noch viel mehr interessiert: WARUM fällt es Asperger-Autisten so schwer, Hilfe zu suchen?

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Mit dem Thema kenne ich mich mittlerweile ziemlich gut aus, bin mir mehr als sicher dass ich selbst ein Aspie bin, nur habe ich bisher nie wirklich etwas desswegen unternommen. Im Laufe der letzten Jahre jedoch ist mir immer klarer geworden wie viele meiner Probleme aus der Schulzeit, auf sozialer Ebene, in Ausbildung, Arbeit und jüngst auch in einer Umschulung eigentlich darauf zurückzuführen sind - dazu zählt dass ich teilweise große Probleme habe das Verhalten meiner Mittmenschen zu interpretieren, bin dadurch beinahe permanent abgelenkt und selbst wenn nicht dann fällt es mir immernoch extrem schwer die wichtigen Daten zwischen all dem Getuschel und den normalen menschlichen Geräuschen die meine Mitt-um-Schüler so von sich geben herauszufiltern. Ich weiß auch nicht wirklich wie ich meine Konzentration gezielt auf ein Thema lenken soll... ich kann ohne probleme Stundenlang Intensiv an einem Projekt arbeiten, gerne auch ohne Pause, aber sobald die Klassen dann Wechseln komme ich nichtmehr mit, mit dem Effekt das ich in einigen Teilbereichen ganz hervorragendes leiste und in anderen Monate hinter den andere zurückliege. An manchen Tagen ist es mir auch einfach viel zu anstrengend mich unter anderen Menschen zu bewegen weil ich viele Dinge die eigentlich Instinktiv funktionieren sollten bewusst mache - und ich bin sehr gut darin, glaube ich, aber es ist halt anstrengend und ab und zu brauche ich einen Tag oder zwei an dem ich mich mit keinen anderen Menschen beschäftigen muss... ich könnte noch viel mehr erzählen, aber wer sich mit dem Thema auskennt braucht vermutlich keine ausschweifenden Erläuterungen - Ich frage mich bloß wie ich damit umgehen soll? Wäre es ratsam die Diagnose eines Experten einzuhohlen? Ergeben sich daraus irgendwelche Maßnahmen die ich bezüglich der Umschulung treffen könnte? Ein Abbruch kommt für mich nicht in Frage.

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LG Livia

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